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News des Tages: Pornodreh in Linienbus sorgt für Aufregung an Schule im Sauerland

Großrazzia bei Porsche +++ Fischer ziehen fast 40 Kilo Kokain aus dem Wasser +++ Singapur: Hohe Geldstrafe für zwei Gummibänder +++ Unter 25-Jährige haben oft hohe Handy-Schulden +++ Nachrichten des Tages im stern-Ticker.

Porno: Bezahlung Kameramann am Set

Kamera ab zum Pornodreh: In einem Bus in Siegen wurde ein Prono gefilmt - und landete auf den Handys von Schülern (Symbolbild)

Die Meldungen des Tages im Kurzüberblick:

  • Pornodreh in Bus sorgt für Aufregung an Schule (16.43 Uhr)
  • FedEx: Huawei-Pakete "fehlgeleitet" (15.17 Uhr)
  • Großrazzia bei Porsche (13.38 Uhr)
  • Weinende Babypuppe löst Polizeieinsatz aus (12.44 Uhr)
  • Fischer ziehen fast 40 Kilo Kokain aus dem Wasser (11.20 Uhr)

+++ Alle aktuellen Entwicklungen nach der Europawahl finden Sie im stern-Wahlticker +++

Die weiteren Nachrichten des Tages im stern-Ticker:    


+++ 18.43 Uhr: Lieferengpässe in Ostdeutschland wegen verschmutzter Ölpipeline +++

Die verunreinigte Ölpipeline "Druschba" hat in Ostdeutschland für Lieferengpässe im Mineralölhandel gesorgt. Die verzögerte Lieferung könnte für einige Händler existenzbedrohend werden, sagte eine Sprecherin des sächsischen Brennstoff- und Mineralölhandelsverbands. Wie viel Rohöl konkret fehlte, konnte die Sprecherin nicht sagen.

Der Verband rechnet mit einer Entspannung der Lage, wenn das Problem im Juni komplett beseitigt sein soll. Grund für die Engpässe war, dass das gelieferte russische Rohöl zu viele Chloride enthielt, die in Raffinerien Schaden anrichten. Rund 80.000 Tonnen verschmutzten Öls seien bereits nach Russland zurückgeschickt worden, teilte der weißrussische staatliche Ölkonzern Belneftechim in Minsk mit. Die Regierungen von Russland und Weißrussland hatten Ende voriger Woche einen Fahrplan verabschiedet, um das Problem zu beheben.

Das Bundeswirtschaftsministerium beobachtet die Lage, sieht die Versorgungssicherheit in Deutschland jedoch nicht berührt. Wie eine Sprecherin mitteilte, gebe es derzeit keine Überlegungen, staatliche Erdölreserven freizugeben.

+++ 17.37 Uhr: Aeroméxico-Flug nach London landet außerplanmäßig in New York +++

Eine Maschine der mexikanischen Fluggesellschaft Aeroméxico ist über dem Nordatlantik abgedreht und außerplanmäßig in New York gelandet. Der Passagierjet vom Typ Boeing 787 "Dreamliner" war auf dem Weg von Mexiko-Stadt nach London. Die Umleitung nach sieben Stunden Flugzeit zum Flughafen John F. Kennedy sei aufgrund einer "Inspektion in letzter Minute erfolgt", teilte die Airline auf Twitter mit. Ob ein technischer Defekt vorlag, ist unklar.

Die Sicherheit von Passagieren und Besatzung sei immer das Wichtigste, teilte Aeroméxico mit. Das Flugzeug werde seine Reise nach London in Kürze fortsetzen. Wie viele Menschen in der Maschine saßen, als der Flieger nahe der kanadischen Küste in Richtung New York abdrehte, war zunächst nicht bekannt.

+++ 16.58 Uhr: Kassen müssen Rauchern Entwöhnungsmedikamente nicht zahlen +++

Raucher können die Kosten für Medikamente zur Entwöhnung nicht bei gesetzlichen Krankenkassen geltend machen. Das hat das Bundessozialgericht in Kassel entschieden. Eine lungenkranke Klägerin verlangte von ihrer Kasse Geld für ein Medikament zur Raucherentwöhnung. Aus Sicht der Richter kann eine Entwöhnung auch ohne Medikamente erreicht werden. Zudem gehörten diese Arzneimittel nicht zum Leistungskatalog der Kassen. Die Frau hatte von ihrer Kasse auch die Übernahme weiterer Kosten für eine umfangreiche Therapie verlangt. Doch aus verfahrenstechnischen Gründen äußerten sich die Richter zu diesen Punkten nicht, wie ein Gerichtssprecher sagte.

+++ 16.43 Uhr: Pornodreh im Linienbus sorgt für Aufregung an Schule im Sauerland +++

Ein Pornodreh in einem Linienbus erregt die Gemüter an einer Schule im Sauerland. Ein Film des Drehs kursiere unter Schülern, informierte das Städtische Gymnasium im nordrhein-westfälischen Bad Laasphe die Elternschaft. Vergangene Woche habe sie erfahren, dass der Film "von Handy zu Handy" gereicht werde, erklärte die Schulleiterin Corie Hahn und bat die Eltern darum, die Mobiltelefone ihrer Kinder zu prüfen, problematische Inhalte zu löschen und das Gespräch zu suchen.

Laut "Siegener Zeitung" wurde der Film bereits vor mehr als einem Jahr in einem Bus der örtlichen Verkehrsbetriebe gedreht. Auch der Busfahrer, der den Bus in dem Film durch die Stadt steuert, macht demnach mit, als der Kameramann in dem Film Sex mit einer Darstellerin hat. "Wer sowas betreibt, der fährt bei mir keinen Omnibus mehr", gab sich Klaus-Dieter Wern, Geschäftsführer der Verkehrsbetriebe Westfalen-Süd, empört. Der Busfahrer arbeitete demnach für ein von den Verkehrsbetrieben beauftragtes Subunternehmen und wurde umgehend nach Bekanntwerden seines Filmauftritts "vom Liniendienst entbunden".

+++ 16.29 Uhr: Unbekannte legen Schweinekopf vor Moschee in Mönchengladbach +++

Unbekannte haben einen abgetrennten Schweinekopf vor eine Moschee in Mönchengladbach gelegt. Ein Mitarbeiter der Moschee fand den Kopf nach Polizeiangaben am Morgen auf dem Moscheegelände im Stadtteil Rheydt. Die Polizeibeamten entdeckten an einem Nebengebäude außerdem ein fremdenfeindliches Symbol. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen. Zu ähnlichen Vorfällen, bei denen Schweineköpfe vor Moscheen oder Häusern von Muslimen gelegt wurden, war es in der Vergangenheit auch an anderen Orten Deutschlands gekommen.

+++ 16.05 Uhr: Blutiger Frauenkopf wartet auf Polizeiwache auf Besitzer +++

In der Polizeiwache in Göttingen haben die Beamten einen Frauenkopf im Schrank liegen, der auf seinen Besitzer wartet. Die zunächst gruselige Entdeckung eines blutverschmierten Frauenkopfes auf einer Wiese hatte ein Fußgänger vor einigen Tagen den Beamten gemeldet, wie die Polizei heute mitteilte. Vor Ort zeigte sich, dass es sich um eine naturgetreue Nachbildung handelte. Die zwei angerückten Beamtinnen sackten den Kopf ein und nahmen ihn mit zur Wache. Die Herkunft ist unbekannt. Über sachdienliche Hinweise, wie es im Polizeideutsch heißt, freuen sich die Beamten.

+++ 16.01 Uhr: Gewitter setzt Straßen in Dortmund unter Wasser +++

In Dortmund hat ein heftiges Gewitter mit starkem Regen und Hagelschlag Straßen unter Wasser gesetzt. Einige Straßen seien überspült worden, das Wasser habe nicht schnell genug ablaufen können, berichtete ein Feuerwehrsprecher. Ein Baum, in den der Blitz eingeschlagen war, brannte lichterloh. Bei einem Discounter hielt das Dach den Wassermassen nicht stand - sie drangen in den Laden ein. Verletzt wurde niemand.

Im benachbarten Bochum berichtete die Polizei von einem Hagelschauer am Mittag, der Straßen weiß überzogen und bei einigen Autos sogar die Alarmanlage ausgelöst habe. "Das war schon heftig", sagte ein Polizeisprecher. Die Bochumer Polizei twitterte: "Was ist denn jetzt los? Unser Blick aus dem Fenster der Pressestelle im Polizeipräsidium.... Unglaublich!" Und fügte ein Foto hinzu - mit einem von Hagel weiß bedeckten Straßenzug.

15.58 Uhr: Belgischer Ex-König Albert II. akzeptiert Vaterschaftstest +++

Der frühere belgische König Albert II. beugt sich dem Druck der Justiz und will sich im Streit mit seiner möglichen unehelichen Tochter einem Vaterschaftstest unterziehen. Das ließ der ehemalige Monarch über seinen Anwalt mitteilen. Hätte Albert den Test weiterhin verweigert, müsste er nach einer Gerichtsentscheidung von Mitte Mai täglich 5000 Euro zahlen. Bereits im Oktober hatte ein Gericht den 84-Jährigen zu dem Test verurteilt. Die Entscheidung war ein Etappensieg für die Künstlerin Delphine Boël, die seit 2013 um die Anerkennung als Kind Alberts kämpft. Die heute 51-Jährige sagt, ihre Mutter, die Baronin Sybille de Sélys Longchamps, und Albert II. hätten vor Jahrzehnten eine längere Affäre gehabt. Der ehemalige König bestreitet die Vaterschaft jedoch und verweigerte sich dem Vaterschaftstest bislang. In der Stellungnahme des Anwalts heißt es nun, Albert habe sich entschieden, sich der angeordneten Untersuchung zu unterziehen. Dies geschehe aus "Achtung vor den Institutionen der Justiz".

15.44 Uhr: Rechte Demos in Chemnitz - Wohnung von Tatverdächtigen durchsucht +++

Neun Monate nach den rechten Demonstrationen und ausländerfeindlichen Übergriffen in Chemnitz hat die Justiz weitere Verdächtige im Visier. In Chemnitz und im 40 Kilometer entfernten Meerane wurden die Wohnräume zweier 39 und 43 Jahre alten Männer durchsucht, wie das Landeskriminalamt mitteilte. Sie sollen am 26. August 2018 auf dem Johannisplatz in Chemnitz an gewaltsamen Ausschreitungen maßgeblich beteiligt gewesen sein. Die Generalstaatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs, Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie der gefährlichen Körperverletzung. In den Wohnungen wurden unter anderem Mobiltelefone, ein Schlagring und IT-Technik sichergestellt.

Auslöser für die Demonstrationen, fremdenfeindlichen Übergriffe sowie Anschläge auf ausländische Restaurants war eine tödliche Messerattacke auf einen 35 Jahre alten Deutschen in Chemnitz. Wie das LKA auf Anfrage mitteilte, gab es im Zusammenhang mit den Demonstrationen bisher mehr als 200 Verfahren, die teilweise bereits abgeschlossen sind.

+++ 15.17 Uhr: US-Lieferdienst FedEx enschuldigt sich für "fehlgeleitete" Huawei-Pakete +++

Der US-Lieferdienst FedEx hat sich für einige nicht zugestellte Pakete des chinesischen Telekommunikationskonzerns Huawei entschuldigt. Es handle sich um eine "geringe Zahl" von Paketen, die "fehlgeleitet" worden seien, teilte FedEx im chinesischen Kurznachrichtendienst Weibo mit. "Wir versichern, dass niemand von FedEx verlangt hat, diese Pakete umzuleiten. Wichtige Pakete sind auf dem Weg zurück zum Absender."

Huawei, in den USA seit Kurzem auf der schwarzen Liste, hatte empfindlich auf die nicht gelieferten Pakete reagiert. Der Konzern überdenke seine Geschäftsbeziehungen zu FedEx, erklärte ein Sprecher. Ob er die Entschuldigung annimmt, ist noch unklar.

Video: Atempause im Huawei-Streit stützt Wall Street

+++ 14.57 Uhr: Sydney verpflichtet Einwohner zum Wassersparen +++

Nach dem heißesten Sommer in der Geschichte Australiens geht die Stadt Sydney mit Geldstrafen gegen Einwohner und Unternehmen vor, die Wasser verschwenden. So sollen die Auswirkungen der derzeitigen Dürre gelindert werden. Durch die neuen Regeln "leisten Haushalte in New South Wales ihren Beitrag zum Wassersparen", sagte die in dem Bundesstaat für Wasserfragen zuständige Ministerin. In Kraft treten sollen die neuen Vorschriften ab nächster Woche. Sie sehen unter anderem vor, dass Einwohner, die den Hahn an ihrem Gartenschlauch nicht zudrehen oder einen Rasensprenger einsetzen, bis zu 220 Dollar (136 Euro) Bußgeld zahlen. Für Unternehmen werden Strafen bis zu einer Höhe von 550 Dollar (340 Euro) fällig.

Von Dezember bis Februar hatte Australien den heißesten Sommer aller Zeiten erlebt. Wie angesichts der Dürre mit Wasser als Ressource umgegangen werden soll, war auch ein wichtiges Thema bei der Parlamentswahl Mitte Mai gewesen. In Sydney hatte es zuletzt im Jahr 2009 Auflagen zur Senkung des Wasserverbrauchs gegeben. 

+++ 14.52 Uhr: Hambach-Aktivistin "Eule" zu dreiwöchigem Dauerarrest verurteilt +++

Das Landgericht Köln hat eine 19 Jahre alte Aktivistin aus dem Hambacher Forst zu drei Wochen Dauerarrest verurteilt. Der Schuldspruch erging wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte, versuchter gefährlicher Körperverletzung sowie Widerstands. Das alte Waldgebiet am Braunkohletagebau Hambach gilt bundesweit als Symbol im gesellschaftlichen Konflikt um das Klima.

Mit der Entscheidung milderte die Berufungsinstanz das Urteil des Amtsgerichts Kerpen vom Februar deutlich ab. Dort war die Frau zu neun Monaten Gefängnis verurteilt worden. Wegen der erlittenen sechsmonatigen Untersuchungshaft gilt der Dauerarrest als vollstreckt. Das Gericht urteilte nach Jugendstrafrecht. Die Angeklagte war am 26. September 2018 die letzte Aktivistin, die bei der Räumung des Hambacher Forstes von Polizeikräften aus den Bäumen geholt wurde. Bei ihrer Bergung aus einer Hängematte hatte die Frau sich erheblich gesträubt und versucht, einer Beamtin mit schweren Schuhen ins Gesicht zu treten.

+++ 14.18 Uhr: CDU-Chefin: Es geht nicht um Einschränkung von Meinungsfreiheit +++

Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer hat erneut deutlich gemacht, dass es in der Debatte um "Meinungsmache" im Netz nicht um eine Einschränkung der Meinungsfreiheit geht. "Meinungsfreiheit und Meinungsvielfalt werden wir alle in der CDU immer verteidigen", erklärte Kramp-Karrenbauer in Berlin. Sie fügte hinzu: "Gerade in kontroversen Zeiten, etwa im Wahlkampf, tragen wir alle dafür eine Verantwortung, wie wir miteinander diskutieren und wie sich politische Meinung bildet." 

Die CDU-Chefin hatte am Vortag in einer Pressekonferenz zur Nachlese des miserablen Europawahlergebnisses ihrer Partei unter anderem eine offensive Diskussion über politische "Meinungsmache" im Netz angeregt. Hintergrund ist ein Wahlaufruf einer Reihe von Youtubern vor den Wahlen vom Sonntag gegen CDU und SPD. Kramp-Karrenbauer hatte für ihre Äußerungen viel Kritik geerntet.

+++ 14.17 Uhr: Nach Skandal: Ex-Ministerinnen wollen bei Wahl in Kanada antreten +++

Zwei ehemalige kanadische Ministerinnen, die aus Protest wegen einer Bestechungsaffäre zurücktraten, wollen bei der Parlamentswahl im Oktober als unabhängige Kandidaten antreten. Die frühere Justizministerin Jody Wilson-Raybould und die ehemals für Finanzen und Digitales zuständige Jane Philpott verkündeten ihre Pläne am Montag (Ortszeit) in Vancouver und Toronto. Wilson-Raybould sagte, das Land benötige "positive Veränderung", die sie mit ihrer Kandidatur erreichen wolle. 

Die beiden Frauen waren wegen eines Korruptionsskandals zurückgetreten. Zuvor waren Vorwürfe aufgetaucht, dass das Büro von Premierminister Justin Trudeau Ermittlungen des Justizministeriums gegen die Firma SNC-Lavalin wegen Korruption und Schmiergeldzahlungen habe unterdrücken wollen. Das Unternehmen mit Sitz in Montreal soll zwischen 2001 und 2011 Schmiergeld in Höhe von umgerechnet 31 Millionen Euro an die Familie des libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi gezahlt haben. Trudeau hatte jegliches Fehlverhalten in der Affäre abgestritten, die ihm auch im Hinblick auf die Wahlen im Oktober politisch schaden könnte.

+++ 14.14 Uhr: Mutter und Tochter verklagen französischen Staat wegen Luftverschmutzung +++

In einem juristischen Novum in Frankreich hat ein Prozess um mutmaßliche Gesundheitsschäden durch Luftverschmutzung begonnen. Vor dem Gericht in Paris wollen eine Mutter und ihre Tochter vom Staat Schadenersatz in Höhe von 160.000 Euro erstreiten, weil die Behörden keine effektiven Maßnahmen gegen die Luftverschmutzung ergriffen hätten, insbesondere im Dezember 2016, als Paris unter besonders hoher Luftverschmutzung litt.    

Die Klägerinnen geben an, dies habe sich negativ auf ihre Gesundheit ausgewirkt. Zu der Zeit lebten sie im Vorort Saint-Ouen im Norden von Paris in unmittelbarer Nähe zur Stadtautobahn, die ringförmig um die französische Hauptstadt verläuft. Auf dem Stadtring sind pro Tag 1,1 Millionen Autofahrer unterwegs.

+++ 13.38 Uhr: Razzia bei Porsche: Verdacht auf Bestechung und Untreue  +++

Staatsanwaltschaft, Steuerfahndung und Landeskriminalamt haben Räume bei Porsche und Finanzbehörden durchsucht. Nach den bisherigen Ermittlungen soll ein Beamter des Konzernprüfungsamtes Stuttgart bei einer Betriebsprüfung geheime Informationen an einen Steuerberater der Porsche AG verraten und im Gegenzug Vorteile angenommen haben, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Durchsucht wurden auch die Kanzlei des Steuerberaters sowie Privatwohnungen in den Landkreisen Karlsruhe und Pforzheim sowie im Ostalbkreis.

Darüber hinaus bestehe der Verdacht, dass einem ehemaligen Betriebsratsmitglied unverhältnismäßig hohe Vergütungen gezahlt worden seien. Fünf Porschemitarbeiter, teilweise Führungskräfte, und der auch im anderen Fall verdächtigte Steuerberater könnten sich damit unter anderem wegen Untreue strafbar gemacht haben. Der Betriebsrat selbst gehört nicht zu den Beschuldigten.

+++ 13.13 Uhr: Wetter-Mix an Himmelfahrt +++

Im Norden und Osten Deutschlands sind die Aussichten auf Sonne an Christi Himmelfahrt etwas besser als in Bayern. Der Dauerregen in der Alpenregion hält laut dem Deutschen Wetterdienst bis Donnerstag an. Auch am Bayerischen Wald und Böhmerwald öffnet der Himmel bis einschließlich des Feiertages seine Schleusen. In den Hochlagen der Alpen könnte sogar Schnee fallen, so die Meteorologen.

In anderen Regionen Deutschlands sind die Aussichten günstiger: Am Mittwoch ist es im Norden und in Teilen der Mitte Deutschlands gebietsweise freundlich - sogar die Sonne könnte längere Zeit scheinen. Am Donnerstag nimmt von Westen die Bewölkung wieder zu. Am ehesten gerät der Feiertag in einem Streifen von Südwest nach Nordost sonnig. Vor allem zwischen Erzgebirge und Uckermark dürfte es freundlich sein. Immerhin sind die Temperaturen im Bereich von 16 bis 22 Grad.

+++ 12.56 Uhr: Arnold Schwarzenegger kritisiert Autohersteller für Diesel-Tricks +++

Der Schauspieler und frühere kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger hat die Autohersteller weltweit dafür kritisiert, nicht genug Akzente im Kampf gegen den Klimawandel zu setzen. Statt einen "Elektromotor zu entwickeln, der sich weltweit verkaufen würde wie warme Pfannkuchen", habe sich etwa Volkswagen entschlossen, zu betrügen, sagte Schwarzenegger in Wien auf einer Klimakonferenz. "Eure Zeit ist bald abgelaufen", rief Schwarzenegger denen zu, die aus seiner Sicht nur den Status Quo bewahren wollten. "Ihr könnt den Fortschritt bremsen. (...) Aber wir Träumer und Macher weltweit werden Euch beweisen, dass ihr falsch liegt." Die Klimakonferenz wird von der von Schwarzenegger gegründeten NGO "R20 - Regions of Climate Action" veranstaltet.

+++ 12.54 Uhr: Brüder verprügeln Polizisten - Kollegin muss Dienstpistole ziehen +++

Ein Berliner Polizist und seine Kollegin sind bei einer Kontrolle von drei Geschwistern massiv angegriffen und verletzt worden. Nur durch das Ziehen der Dienstpistole konnte die Beamtin am Montagabend im Ortsteil Wedding die drei Gewalttäter in Schach halten und ihren Kollegen vor noch schlimmeren Verletzungen bewahren, wie die Polizei heute mitteilte. Die beiden Polizisten hatten einen 23-Jährigen wegen seines riskanten Ausparkens angesprochen. Der Mann beleidigte die Beamten und griff anschließend zusammen mit seinem 21-jährigen Bruder den Polizisten an, bis der zu Boden ging. Dort traten sie weiter auf ihn ein. Gleichzeitig schlug die 27-jährige Schwester der Polizistin ins Gesicht. Diese zog ihre Pistole und drohte den Männern, die noch immer auf ihren Kollegen eintraten. 

Die hinzugekommene Mutter der drei Angreifer sowie die Schwester filmten währenddessen die Auseinandersetzung. Weitere alarmierte Polizisten nahmen alle Beteiligten fest. Die Polizistin und der Polizist kamen mit diversen Blutergüssen, Prellungen sowie Quetschungen in ein Krankenhaus.

+++ 12.44 Uhr: Weinende Babypuppe in Altkleidercontainer löst Polizeieinsatz aus +++

Eine schreiende Spielzeugpuppe hat im rheinland-pfälzischen Ludwigshafen einen Polizeieinsatz ausgelöst. Eine Zeugin rief die Beamten, weil sie in einem Altkleidercontainer ein weinendes Baby vermutete, wie die Polizei mitteilte. Weil auch die Einsatzkräfte einen echten Säugling im Container nicht ausschließen konnten, wurde der Behälter geöffnet. Innen befand sich jedoch kein Kind, sondern eine Tüte mit diversen Spielzeugpuppen. Eine von ihnen konnte wie ein Baby weinen - offenbar täuschend echt.

+++ 12.41 Uhr: Falschen Hund verkauft - Rückforderung eskaliert +++

Ihren Irrtum beim Verkauf eines Hundes hat eine 29-Jährige aus dem oberfränkischen Selb nicht akzeptieren wollen. Die Rückforderung des Tieres artete sogar zu einer körperlichen Auseinandersetzung aus, für die sie sich noch verantworten muss. Die Frau hatte nach Polizeiangaben einen weißen Dackel-Spitz-Mischling an einen 21-Jährigen verkauft, mit Kaufvertrag und Papieren. Tags darauf wollte sie den Hund plötzlich wiederhaben. Eines ihrer Kinder habe gegen den Verkauf protestiert. Zudem habe es sich auch noch um den falschen Hund gehandelt: Eigentlich sollte ein anderes Tier den Besitzer wechseln. 

Auf die Rückforderung ließ sich der neue Besitzer aber nicht ein. Es kam zum Streit, in dessen Verlauf die Frau den Hundekäufer kratzte und dessen T-Shirt zerriss. Sie erhielt eine Anzeige wegen Sachbeschädigung und Körperverletzung. Der an der Auseinandersetzung unbeteiligte Hund blieb übrigens beim Käufer.

+++ 12.37 Uhr: Millionen Menschen nach Tornado in Ohio ohne Strom +++

Ein Tornado hat im US-Bundesstaat Ohio schwere Schäden angerichtet. Zahlreiche Menschen wurden verletzt, rund fünf Millionen Einwohner sind ohne Strom, wie Behördenmitarbeiter sagten. In der Stadt Dayton beschädigte der Tornado Häuser und entwurzelte Bäume. Die genaue Zahl der Verletzten ist noch unklar. Rettungskräfte versuchen, von Trümmern Eingeschlossene aus Gebäuden zu befreien. Die Gasversorgung wurde vorübergehend gekappt. Der Wetterdienst warnt vor Springfluten. Es war bereits der dritte Tornado binnen einer Woche im Zentrum der USA.

+++ 11.55 Uhr: Australier wegen Entführung und Vergewaltigung von Rucksacktouristin verurteilt +++

Weil er eine britische Rucksacktouristin entführte und über Wochen vergewaltigte, muss ein Australier einem Medienbericht zufolge für zehn Jahre hinter Gitter, wie der australische Sender ABC berichtet. Der 24-Jährige hatte sich im Oktober der Vergewaltigung und Freiheitsberaubung schuldig bekannt. Die damals 22-jährige Britin hatte ihren Peiniger im Januar 2017 bei einer Party im Nordosten Australiens kennengelernt. Anschließend zwang er sie mit Waffengewalt, mit ihm durch Australien zu fahren. Während der 1600 Kilometer langen Reise schlug der Mann die junge Frau immer wieder und vergewaltigte sie. Die Polizei rettete die Britin zwei Monate später bei einer Verkehrskontrolle.

+++ 11.41 Uhr: Junge Alternative Berlin fordert AfD-Kurswechsel in der Klimapolitik +++

Nach der Europawahl hat der AfD-Nachwuchs in Berlin die Partei zu einem Kurswechsel in der Klimapolitik aufgerufen. Das Thema Klimawandel und Umweltschutz bewege "mehr Menschen, als wir dachten", heißt es in einem offenen Brief der Jungen Alternative Berlin an die AfD-Vorstände in Bund und Ländern. Darin wird dazu aufgerufen, "von der schwer nachvollziehbaren Aussage Abstand zu nehmen, der Mensch würde das Klima nicht beeinflussen". Es spiele dabei "keine Rolle, ob die Wähler hierbei rational denken oder nicht", heißt es weiter. Ein Problem werde "dann zu einem realen Problem", wenn es von einer breiten Öffentlichkeit als Problem wahrgenommen werde. Unstrittig sei die Tatsache, dass sich das Klima wandele und Schadstoffe wie in Autoabgasen nicht gut für den Menschen und genauso wenig für die Umwelt seien. 

+++ 11.39 Uhr: Bundesgerichtshof stärkt Rechte von Transsexuellen nach Namensänderung +++

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat die Position von Transsexuellen nach einer Namensänderung gestärkt. In einem Rechtsstreit um die Eintragung des neuen Vornamens im Grundbuch entschied der BGH in einem am Dienstag veröffentlichten Beschluss, dass das Grundbuch umgeschrieben werden müsse. In einem neu anzulegenden Grundbuchblatt erscheint demnach der bisherige Vorname nicht mehr. (Az. V ZB 53/18)

In dem Grundbuch war eine Eigentümerin mit ihrem früheren männlichen Vornamen eingetragen. Sie beantragte, dass ihr neuer weiblicher Name dort aufgenommen wird. Daraufhin wurde diese Namensänderung auch im Grundbuch vermerkt.

+++ 11.20 Uhr: Philippinische Fischer ziehen fast 40 Kilo Kokain aus dem Wasser +++

Auf den Philippinen haben Fischer 39 Kilogramm Kokain im Wert von mehr als 3,7 Millionen Euro aus dem Wasser gezogen. Die Fischer entdeckten das Rauschgift während ihrer täglichen Arbeit vor der Küste der Stadt Gubat und informierten dann die Behörden, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Das Kokain schwamm in zwölf Kisten im Meer.

+++ 10.25 Uhr: Deutschland stockt Entwicklungsmittel für Usbekistan deutlich auf +++

Deutschland baut seine Entwicklungszusammenarbeit mit Usbekistan deutlich aus. Beim Besuch des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier sagte das Entwicklungsministerium für die nächsten zwei Jahre Mittel von 123,8 Millionen Euro zu. Eine entsprechende Vereinbarung unterzeichneten Staatssekretär Martin Jäger und der usbekische Investitions- und Außenhandelsminister Sardor Umursakow am Dienstag in Taschkent. 2017 betrugen die Finanzzusagen noch 12,3 Millionen Euro, 2018 waren es 26,8 Millionen.

+++ 9.25 Uhr: Singapur verhängt 195 Euro Strafe für Schnipsen mit Gummibändern +++

Im südostasiatischen Stadtstaat Singapur muss ein Mann umgerechnet 195 Euro Geldbuße zahlen, weil er zwei Gummibänder auf die Straße geschnipst hatte. Der Mann war nach einem Bericht der Tageszeitung "Straits Times" dabei beobachtet worden, wie er auf dem Weg zu seinem Auto die beiden Gummis abschoss. Die Umweltbehörde NEA stellte daraufhin einen Strafzettel über 300 Singapur-Dollar aus. Der autoritär regierte Stadtstaat ist dafür bekannt, auch geringe Gesetzesverstöße streng zu bestrafen.

Der Fall wurde bekannt, weil sich in sozialen Netzwerken Internet-Nutzer über die Geldbuße empörten. Die Umweltbehörde National Environment Agency (NEA) rechtfertigte sich mit der Gesetzeslage: Jeder trage Verantwortung für eine saubere Umgebung. Die Soziologie-Professorin Paulin Tay Straughan sieht die Behörde im Recht. Sie sagte der "Straits Times": "Das war Absicht. Und er hatte keine Absicht, die Gummibänder wieder aufzuheben. Er hat sie ja liegen lassen. Also ist das Umweltverschmutzung."

+++ 9.09 Uhr: Schuldenfalle Handy: Unter 25-Jährige oft mit hohen Außenständen +++

Internet und Handy werden für viele junge Menschen zur Schuldenfalle. Knapp zwei Drittel (64,9 Prozent) der unter 25-Jährigen, die im vergangenen Jahr Hilfe bei einer Schuldnerberatungsstelle in Deutschland suchten, hatten erhebliche Außenstände bei Telekommunikationsunternehmen. Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes waren es durchschnittlich 1573 Euro. Damit machte diese Position nach Angaben der Wiesbadener Behörde vom Dienstag etwas mehr als ein Sechstel der gesamten durchschnittlichen Schuldenhöhe der jüngeren Generation aus (8849 Euro).

+++ 9.05 Uhr: Klingbeil kritisiert AKK nach Äußerungen zu Meinungsmache im Internet +++

SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil hat CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer wegen ihrer Äußerungen zu Meinungsmache im Internet scharf kritisiert. "Das ist doch absurd. Niemand würde sich aufregen, wenn ein Schauspieler oder ein Sportler eine Wahlempfehlung abgibt", erklärte Klingbeil am Dienstag in Berlin. Wenn Kramp-Karrenbauer "jetzt ernsthaft" plane, "irgendwie gesetzlich gegen YouTuber vorzugehen, wird das mit meiner Partei ganz sicher nicht zu machen sein", fügte Klingbeil hinzu.

+++ 8.19 Uhr: Streik für Rente legt öffentlichen Verkehr in Niederlanden lahm +++

Durch landesweite Streiks ist der öffentliche Verkehr in den Niederlanden lahmgelegt worden. Seit Dienstag morgen fahren keine Busse, Straßenbahnen, Fähren und Züge. Der Streik führte bereits am frühen Morgen zu Staus auf zahlreichen Straßen. Auch der Reiseverkehr nach Deutschland werde behindert, warnte die niederländische Bahn in Utrecht. Die Streiks sollten 24 Stunden andauern.

Die Gewerkschaften wollen mit den Streiks bessere Regelungen für die Rente erzwingen. Zentral bei den Protesten steht die Ablehnung der Erhöhung des Rentenalters auf mehr als 67 Jahre.

 +++ 8.15 Uhr: Polizei in Kambodscha stellt 88 Kilo Schlangen sicher +++

In Kambodscha ist ein Paar mit 88 Kilogramm Schlangen erwischt worden, die es in mehreren Kisten versteckt hatte. Die 43 Jahre alte Frau und ihr 47 Jahre alter Ehemann wurden nach einem Hinweis der Forstbehörden von der Polizei in der Provinz Pursat festgenommen, wie die Zeitung "Phnom Penh Post" berichtete. Vermutet wird, dass das Paar die Schlangen in der Hauptstadt Phnom Penh verkaufen wollte. Die Tiere wurden schließlich wieder in der freien Natur ausgesetzt.

+++ 8.08 Uhr: Steinmeier beginnt Staatsbesuch in Usbekistan +++

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat am Dienstag einen zweitägigen Staatsbesuch in Usbekistan begonnen. Zum Auftakt wurde er von Staatspräsident Schawkat Mirsijojew in der Hauptstadt Taschkent mit militärischen Ehren gegrüßt. Steinmeier will mit seinem Besuch ein Zeichen der Unterstützung für Mirsijojew setzen. Dieser hat seit seinem Machtantritt 2016 in dem zuvor streng autoritär regierten Land einen vorsichtigen Reformkurs eingeleitet.

Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch warnte Steinmeier vor zu viel Euphorie bei seinem Besuch. "Usbekistan steht erst am Anfang eines langen Weges", sagte Hugh Williamson, bei Human Rights Watch verantwortlich für Europa und Zentralasien, der Deutschen Presse-Agentur. Das Land werde weiterhin hochgradig autoritär geführt, das politische System sei zentralistisch, es gebe keine Aussicht auf freie Wahlen und keine freien Oppositionsparteien. 

+++ 7.05 Uhr: Geisterfahrer sorgen für Angst auf Autobahn - drei Verletzte +++

Zwei Falschfahrer im Seniorenalter haben Verkehrsteilnehmer auf zwei Autobahnen in Angst und Schrecken versetzt. Auf der A5 bei Riegel in Baden-Württemberg kam es wegen eines 72 Jahre alten Falschfahrers zu einem Unfall mit vier Autos und einem Lastwagen. Der 72-Jährige und zwei weitere Beteiligte kamen am späten Montagabend schwer verletzt in Krankenhäuser, wie ein Polizeisprecher sagte. Lebensgefahr bestand demnach nicht.

Glimpflich ging es in Niedersachsen aus: Dort war ein 79-Jähriger rund 30 Kilometer auf der Autobahn 7 auf der falschen Fahrbahn unterwegs. Der Mann sei bei Hildesheim mehreren Autofahrern aufgefallen, die den Notruf wählten, sagte ein Polizeisprecher. Der Fahrer reagierte weder auf einen Streifenwagen mit Blaulicht noch auf einen Polizeihubschrauber, der ihn später verfolgte. Erst am rund 30 Kilometer entfernten Autobahnkreuz Hannover-Ost wurde er gestoppt.  

+++ 6.12 Uhr: Studie: Beim Urlaubsgeld geht jeder Zweite leer aus +++

Nur knapp jeder zweite Beschäftigte in Deutschland erhält Urlaubsgeld. Und die Chancen darauf sind alles andere als gleich verteilt: Frauen gehen öfter leer aus als Männer. Beschäftigte im Westen haben größere Chancen darauf als Arbeitnehmer im Osten. Und auch die Größe des Betriebs und die Frage der Tarifbindung spielen eine entscheidende Rolle, wie das WSI-Tarifarchiv der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung am Dienstag auf Grundlage einer Online-Befragung von mehr als 123.000 Beschäftigten mitteilte.

+++ 6.04 Uhr: Zweite Euro-Generation komplett - Neue 100- und 200-Scheine im Umlauf +++

Neue 100- und 200-Euro-Scheine sollen Geldfälschern das Handwerk erschweren. Seit Dienstag bringen Europas Währungshüter die beiden Banknoten mit neuen Sicherheitsmerkmalen unters Volk. Damit ist die zweite Generation der Euro-Scheine komplett. Die überarbeiteten Fünfer, Zehner, Zwanziger und Fünfziger sind schon seit geraumer Zeit im Umlauf. Der 500-Euro-Schein wird seit Ende April nicht mehr herausgegeben. 

+++ 6.01 Uhr: Elfter Toter in dieser Saison am Mount Everest +++

Am höchsten Berg der Welt ist erneut ein Bergsteiger ums Leben gekommen. Den Tod des 62-jährigen US-Amerikaners während des Abstiegs vom 8848 Meter hohen Mount Everest gab seine Familie in den USA bekannt, wie die Zeitung "Denver Post" am Montag (Ortszeit) berichtete. Damit sind in dieser Saison am Mount Everest bereits elf Bergsteiger gestorben.

+++ 5.07 Uhr: Österreich soll in einer Woche eine neue Regierung haben +++

Nach dem Misstrauensvotum gegen das Kabinett von Österreichs Kanzler Sebastian Kurz soll spätestens in einer Woche eine neue Übergangsregierung stehen. Das kündigte Österreichs Bundespräsident Alexander Van der Bellen am Montagabend an. Bis dahin solle Vizekanzler Hartwig Löger zunächst die Geschäfte verantwortlich weiterführen. Die aktuelle Regierung werde am Dienstag zunächst von ihm entlassen und dann für die kurze Frist neu bestellt, sagte das Staatsoberhaupt. "Das ist eine Art Provisorium, bis wir in wenigen Tagen eine Lösung gefunden haben."

+++ 5.07 Uhr: Lehrerpräsident: Mathe-Probleme beginnen schon in der Grundschule +++

Die Gründe für Probleme vieler Schüler im Fach Mathematik liegen aus Sicht des Deutschen Lehrerverbandes schon in der Grundschule. "An Grundschulen hatte man bei der Modernisierung des Mathematikunterrichts nicht immer eine glückliche Hand", sagte Präsident Heinz-Peter Meidinger der Deutschen Presse-Agentur. Im Zuge des Mathe-Abiturs in diesem Jahr, das Schüler in mehreren Ländern zu schwierig fanden und zum Anlass für Online-Petitionen nahmen, wird bundesweit wieder mehr über Matheunterricht diskutiert.

Änderungen von Additions- und Subtraktionsmethoden seien unnötig und hätten mitunter zu Problemen mit den weiterführenden Schulen geführt, sagte Meidinger. Und es bleibe abzuwarten, ob die geringere Wertschätzung von Einmaleins und Kopfrechnen in der Grundschule im Vergleich mit sogenannten Näherungsaufgaben wirklich einen Zuwachs an mathematischer Kompetenz bringe. "Beispielsweise zeigt sich dann später, wenn es um die Zerlegung von Zahlen geht (Bruchkürzungen), dass viele Schüler nicht mehr erkennen, welche Zahlenprodukte in einem Bruch stecken."

+++ 4.34 Uhr: Umweltverband WWF: Regierung muss Stillstand bei Klimaschutz beenden +++

Der Umweltverband WWF hat vor der nächsten Sitzung des Klimakabinetts zügig konkrete Maßnahmen für mehr Klimaschutz gefordert. "Die Bundesregierung muss jetzt einen Herbst der klimapolitischen Entscheidungen vorbereiten: Ein Klimaschutz-Gesetzespaket mit einem Klimaschutzrahmengesetz als Kern kann uns endlich zurück auf den richtigen Pfad lenken", sagte Michael Schäfer, Leiter Klimaschutz und Energiepolitik beim WWF Deutschland.

+++ 4.05 Uhr: Rentiere passen sich mit Fressen von Algen an Klimawandel an +++

Wilde Rentiere im arktischen Norden Norwegens fressen Seetang, um sich an die Folgen des Klimawandels anzupassen. Indem sie ihre herkömmliche pflanzenbasierte Ernährung mit Algen ergänzen, könnten sie in der besonders von der globalen Erwärmung betroffenen Arktis letztlich ihre Überlebenschancen erhöhen, wie Forscher unter Führung der Technisch-Naturwissenschaftlichen Universität Norwegens (NTNU) herausgefunden haben.

+++ 2.25 Uhr: 40 Tote in Gefängnissen in Nordbrasilien +++

In vier Haftanstalten im nordbrasilianischen Manaus sind am Montag 40 Insassen tot aufgefunden worden. Bereits am Vortag waren in einem der Gefängnisse bereits 15 Menschen bei Zusammenstößen unter den Häftlingen getötet worden. Die neuen Todesopfer seien alle erstickt worden, wie die Strafvollzugsbehörde des Bundesstaates Amazonas mitteilte. Ein Sozialarbeiter sei von Häftlingen verletzt worden.

Die Unruhen begannen am Sonntag in der Haftanstalt Anisio Jobim während der Besuchszeit. Die Häftlinge seien teils mit selbstgebastelten Stichwaffen übereinander hergefallen, teilten die Behörden mit.    

Der frühere spanische König Juan Carlos will sich am 2. Juni aus dem öffentlichen Leben zurückziehen

Der frühere spanische König Juan Carlos will sich am 2. Juni aus dem öffentlichen Leben zurückziehen


AFP

+++ 1.43 Uhr: Spaniens Ex-König Juan Carlos geht endgültig in Rente +++

Fünf Jahre nach seiner Abdankung geht der frühere spanische König Juan Carlos endgültig in den Ruhestand. Er werde sich am 2. Juni aus dem öffentlichen Leben zurückziehen und keine repräsentativen und institutionellen Aufgaben mehr für das Königshaus übernehmen, teilte der 81-Jährige in einem Brief an seinen Sohn und Nachfolger Felipe VI. (51) mit.

Trotz vieler gesundheitlicher Probleme hatte Juan Carlos nach seinem Thronverzicht weiter immer wieder repräsentative Aufgaben für die "Casa Real" in Madrid übernommen.

+++ 1.07 Uhr: Deutscher Tourist stirbt bei Schneeschuhwanderung in französischen Alpen +++

Ein deutscher Tourist ist am Montag auf dem Glacier Blanc, einem Gletscher im Écrins-Massiv im Südosten Frankreichs, tot aufgefunden worden. Der 63-Jährige war am Morgen allein zu einer Schneeschuhwanderung aufgebrochen und wollte sich später mit seiner Frau treffen, wie die Polizei mitteilte.

Als der Mann nicht am vereinbarten Treffpunkt erschien, alarmierte seine Frau am Nachmittag die Rettungskräfte. Die Todesursache war zunächst noch unklar.

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anb / fs / DPA / AFP
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(