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News von Pfingstmontag Staatsfernsehen in Belarus strahlt Video mit "Geständnis" von Protassewitsch aus

Roman Protassewitsch 2019 in Minsk
Roman Protassewitsch 2019 in Minsk
© DPA
Die News von Pfingstmontag im stern-Ticker.

Inhaltsverzeichnis

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Die News von Pfingstmontag im stern-Ticker:

21.14 Uhr: Staatsfernsehen in Belarus strahlt Video mit "Geständnis" von Protasewitsch aus

Der nach der erzwungenen Flugzeug-Landung in Minsk festgenommene Regierungskritiker Roman Protasewitsch hat in einem vom belarussischen Staatsfernsehen veröffentlichten Video die gegen ihn erhobenen Vorwürfe gestanden. "Ich werde weiter mit den Ermittlern zusammenarbeiten und gestehe, Massenproteste in der Stadt Minsk organisiert zu haben", sagte er in dem am Montag ausgestrahlten Video. "Das Personal geht mit mir völlig angemessen um und respektiert die Gesetze", sagt der an einem Tisch sitzende Protasewitsch in die Kamera.

Eine Sprecherin des belarussischen Innenministeriums teilte im Messengerdienst Telegram mit, Protasewitsch befinde sich in Untersuchungshaft im Haftzentrum Nummer eins im Zentrum von Minsk. Es gebe von Seiten der Verwaltung "keine Klagen über seinen Gesundheitszustand", fügte sie hinzu. Zuvor hatte die Mutter des 26-jährigen Protasewitsch  oppositionsnahen belarussischen Medien gesagt, ihr Sohn befinde sich möglicherweise wegen Herzbeschwerden in einem Krankenhaus. "Diese Informationen sind falsch", erklärte das Ministerium.

20.13 Uhr: Behörden in Belarus bestätigen Festnahme von Blogger Protassewitsch

Nach der erzwungenen Landung einer Passagiermaschine in Minsk haben die belarussischen Behörden die Festnahme des Bloggers Roman Protassewitsch bestätigt. Er sei in Untersuchungshaft genommen worden, teilte das Innenministerium am Montagabend im Nachrichtenkanal Telegram mit.

18.25 Uhr: Merkel fordert von Belarus sofortige Freilassung von Protassewitsch

Nach der erzwungenen Landung eines Ryanair-Flugzeug in Belarus hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die sofortige Freilassung des verhafteten Oppositionellen Roman Protassewitsch gefordert. Das Gleiche gelte für seine ebenfalls festgenommene Freundin, sagte Merkel beim EU-Gipfel in Brüssel. Dort wollen die Staats- und Regierungschefs am Abend über mögliche Sanktionen gegen Belarus wegen des Vorfalls beraten.Lufthansa Minsk 17.00

17.38 Uhr: Hinweise auf Gipfel Bidens und Putins in Europa verdichten sich

Die Vorbereitungen für ein Spitzentreffen zwischen US-Präsident Joe Biden und Kremlchef Wladimir Putin in Europa nehmen offenbar Form an. Nach Konsultationen von Bidens Nationalem Sicherheitsberater Jake Sullivan mit dem Sekretär des russischen Sicherheitsrates, Nikolai Patruschew, hieß es in einer in Washington und Moskau verbreiteten gemeinsamen Erklärung: "Das Treffen war ein wichtiger Schritt in der Vorbereitung eines geplanten Gipfels zwischen den USA und Russland, dessen Termin und Ort zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben wird." Sullivan und Patruschew waren nach russischen Angaben in Genf zusammengekommen.

"Die Gespräche verliefen konstruktiv und ermöglichten trotz noch bestehender Differenzen ein besseres Verständnis für die gegenseitigen Positionen", hieß es in der Erklärung weiter. "Die Seiten brachten ihre Zuversicht zum Ausdruck, dass in einer Reihe von Bereichen für beide Seiten annehmbare Lösungen gefunden werden können." Man sei sich einig gewesen, "dass eine Normalisierung der amerikanisch-russischen Beziehungen im Interesse beider Länder wäre und zu globaler Berechenbarkeit und Stabilität beitragen würde".

17.32 Uhr: Frau aus Russland an Flughafen von Minsk festgenommen

Nach der erzwungenen Landung einer Passagiermaschine in Belarus ist auch eine russische Staatsbürgerin festgenommen worden. Es sei eine entsprechende Mitteilung der Behörden eingegangen, teilte die russische Botschaft in Minsk auf Facebook mit. "Wir arbeiten in dieser Frage mit der belarussischen Seite zusammen." Man erwartet in naher Zukunft einen konsularischen Zugang zu der Frau. Gründe für die Festnahme wurden nicht genannt.

Nach Angaben des russischen Außenministers Sergej Lawrow war sie in Begleitung des festgenommenen Bloggers Roman Protassewitsch. Er sprach von einer "Bekannten" des Oppositionsaktivisten, der am Sonntag am Flughafen in Minsk in Haft kam. Mehrere Medien schrieben, dass es sich um die Freundin des Bloggers handeln soll.

16.47 Uhr: Früherer Automobil-Weltverbandschef Mosley laut Medienberichten tot

Der langjährige Automobil-Weltverbandschef Max Mosley, einer der Väter der modernen Formel 1, ist tot. Der Brite starb im Alter von 81 Jahren, wie mehrere britische Medien berichteten. Mosley prägte gemeinsam mit dem einstigen Chefvermarkter Bernie Ecclestone die Formel 1 über viele Jahre hinweg und verbesserte die Sicherheit in der Rennserie als oberster Regelhüter enorm. Von 1993 bis 2009 führte Mosley den Internationalen Automobilverband Fia, nachdem er eine Karriere als Anwalt für den Motorsport aufgegeben hatte.

16.30 Uhr: Belarussischer Botschafter ins Auswärtige Amt einbestellt

Nach der erzwungenen Landung eines Ryanair-Fliegers in Minsk und der Festnahme eines bekannten Exil-Oppositionellen hat das Auswärtige Amt in Berlin den belarussischen Botschafter einbestellt. Die bisherigen Angaben der Regierung in Minsk zu dem Vorfall seien "abwegig und nicht glaubwürdig", erklärte Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) in Berlin. "Deshalb haben wir den belarussischen Botschafter für heute Abend ins Auswärtige Amt einbestellt."

"Wir brauchen Klarheit, was sich gestern wirklich an Bord und am Boden zugetragen hat", erklärte Maas. Staatssekretär Miguel Berger werde das Gespräch mit dem belarussischen Botschafter Denis Sidorenko führen. "Zugleich werden die Staats- und Regierungschefs der EU beim heutigen informellen Europäischen Rat über Konsequenzen beraten. Dieser Übergriff kann nicht folgenlos bleiben", fügte der Bundesaußenminister hinzu.

16.02 Uhr: Keine Entwarnung nach Vulkanausbruch im Kongo

Nach dem Ausbruch des Vulkans Nyiragongo in der Demokratischen Republik Kongo bleibt die Lage in der von Lava bedrohten Grenzstadt Goma angespannt. Die Einwohner der Stadt mit zwei Millionen Einwohnern warteten heute besorgt auf eventuelle weitere Erdstöße in der Region, die neue Lavaströme auslösen könnten.  

Seit Sonntag erschüttern leichte Erdbeben die Stadt und Umgebung, sagte der Leiter des Vulkanobservatoriums von Goma, Kasereka Mahinda, der Deutschen Presse-Agentur. Die Wahrscheinlichkeit eines zweiten Ausbruchs sei möglich, aber derzeit wissenschaftlich nicht vorauszusagen. Der Vulkan bleibe bis auf Weiteres unter strenger Beobachtung, so Mahinda.

15.08 Uhr: US-Präsident Biden verurteilt antisemitische Angriffe

US-Präsident Joe Biden hat antisemitische Angriffe auf das Schärfste verurteilt. "Die jüngsten Angriffe auf die jüdische Gemeinschaft sind verabscheuungswürdig, und sie müssen aufhören", teilte Biden auf dem Twitter-Account des US-Präsidenten mit. "Ich verurteile dieses hasserfüllte Verhalten im In- und Ausland - es liegt an uns allen, dem Hass keinen sicheren Unterschlupf zu geben." Nach dem Aufflammen des Gaza-Konflikts zwischen der islamistischen Hamas und Israel war es in den USA und in anderen Ländern zu antisemitischen Vorfällen und Übergriffen gekommen.

13.28 Uhr: US-Präsident Biden schickt Außenminister Blinken in den Nahen Osten

Nach seinem Engagement für eine Waffenruhe im Gaza-Konflikt schickt US-Präsident Joe Biden seinen Außenminister Antony Blinken in die Krisenregion im Nahen Osten. Blinken teilte auf Twitter mit, auf Bidens Bitte hin werde er nach Jerusalem, Ramallah, Kairo und Amman reisen. Ziel sei es, alle involvierten Parteien dabei zu unterstützen, die Waffenruhe zu festigen. Das US-Außenministerium teilte mit, die Reise sei von Montag bis Donnerstag in dieser Woche geplant. Blinken werde unter anderem mit Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, Palästinenserpräsident Mahmud Abbas, dem ägyptischen Präsidenten Abdel Fattah al-Sisi und dem jordanischen König Abdullah II. zusammenkommen. 

13.18 Uhr: Zwei Verletzte bei Messerattacke in Jerusalem

Bei einer Messerattacke in Jerusalem sind nach Angaben von Rettungskräften zwei Männer verletzt worden. Die beiden hätten Stichwunden im Oberkörper erlitten, teilte ein Sprecher des israelischen Rettungsdienstes Magen David Adom mit. Wie eine Sprecherin des Hadassah-Krankenhauses mitteilte, wurden die Männer im Alter von 21 und 23 Jahren mittelschwer verletzt. Sie seien bei Bewusstsein. Der Armee zufolge ist einer der Verletzten ein Soldat.

12.36 Uhr: Kreml fordert internationale Untersuchung des Vorfalls in Belarus

Russland hat eine internationale Untersuchung der erzwungenen Flugzeug-Landung im Nachbarland Belarus gefordert. "Es gibt internationale Luftfahrtvorschriften, und es sind die internationalen Luftfahrtbehörden, die hier die Einhaltung oder Nichteinhaltung dieser internationalen Standards bewerten sollten", sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow  in Moskau der Agentur Interfax zufolge. Er könne da nichts vorwegnehmen.

12.16 Uhr: Auch Karl Lauterbach meldet Bundestag Nebeneinkünfte nach

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat dem Bundestag Nebeneinkünfte zu spät gemeldet. Er habe ein Vorschusshonorar für ein Buch vom Dezember 2020 mit zwei Monaten Verspätung gemeldet, twitterte Lauterbach in der Nacht zu Montag. Dabei sei seinem Büro aufgefallen, dass auch Einnahmen für vier Vorträge aus den Jahren 2018 und 2019 noch nicht gemeldet worden seien.

Vor einigen Tagen hatten bereits die Grünen-Chefin Annalena Baerbock und der Grünen-Politiker Cem Özdemir dem Bundestag Einkünfte in Höhe von etwa 25.000 und etwa 20.000 Euro nachgemeldet. Dabei handelte es sich um Sonderzahlungen und Weihnachtsgeld von ihrer Partei. Abgeordnete müssen dem Bundestag Nebeneinkünfte angeben.

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach

12.07 Uhr: Ryanair-Chef vermutet KGB-Agenten an Bord von umgeleiteter Maschine

An Bord der Ryanair-Maschine, die von belarussischen Behörden zur Landung gezwungen wurde, waren nach Ansicht von Unternehmenschef Michael O'Leary auch Agenten des Geheimdienstes KGB. "Es wirkt, dass es die Absicht der Behörden war, einen Journalisten und seine Reisebegleiterin (aus dem Flugzeug) zu entfernen", sagte der Chef der irischen Billigfluglinie dem irischen Radiosender Newstalk. "Wir vermuten, dass auch einige KGB-Agenten am Flughafen (in Minsk) abgeladen wurden." O'Leary sagte, es handle sich um einen "Fall von staatlich unterstützter Entführung, (...) staatlich unterstützter Piraterie".

10.22 Uhr: Frankreich fordert Überflugverbot für belarussischen Luftraum

Als Konsequenz aus der von Belarus erzwungenen Zwischenlandung eines Ryanair-Fliegers und der Festnahme eines Oppositionellen hat Frankreich ein Durchflugverbot für den belarussischen Luftraum gefordert. Dies sei eine mögliche Sanktion und müsse so schnell wie möglich geprüft werden, sagte der Staatssekretär für europäische Angelegenheiten, Clément Beaune dem Sender RMC. Da jeder Überflug auch einen Teil an Luftsteuern einbringe, würde ein Stopp weniger Einnahmen für Belarus bedeuten.

9.38 Uhr: Taliban greifen Provinzhauptstadt im Osten Afghanistans an

Die militant-islamistischen Taliban setzen in Afghanistan ihre Militäroffensiven fort. In der Nacht haben sie die Provinzhauptstadt Mehtarlam der Provinz Laghman im Osten des Landes angegriffen. Lokalen Behördenvertretern zufolge konnten die Islamisten den Sicherheitsring rund um die Stadt durchbrechen und griffen das zentrale Gefängnis an. Ein Fall der Stadt habe durch ankommende Verstärkung mit Spezialkräften noch verhindert werden können.

8.50 Uhr: Randalierer beschädigen mehr als 50 Fahrzeuge

Mindestens 56 parkende Fahrzeuge haben unbekannte Randalierer in Göppingen (Baden-Württemberg) beschädigt. An einigen Autos traten sie die Außenspiegel ab, andere bemalten sie mit einem weißen Stift, wie die Polizei mitteilte. Auch Scheibenwischer seien in der Nacht zum Pfingstmontag abgerissen, Kennzeichen geklaut worden. Die Tatorte erstrecken sich demnach über den gesamten Ortsteil Manzen. Die Ermittler schätzen den Schaden auf ungefähr 100.000 Euro. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.

7.43 Uhr: Ministerium bestätigt Tod von fünf Israelis bei Seilbahn-Unglück

Nach dem Absturz einer Seilbahn in Norditalien hat das israelische Außenministerium den Tod von fünf Staatsbürgern bestätigt. Es handele sich um Mitglieder einer Familie, teilte das Außenministerium in Jerusalem mit. Getötet wurden bei dem Unglück demnach ein Ehepaar und ihr zweijähriger Sohn, die in Italien lebten und arbeiteten. Ein fünfjähriger Sohn des Paares sei schwer verletzt worden und werde in einem Krankenhaus behandelt. Gestorben seien bei dem Absturz zudem die Großeltern der Frau, die zu Besuch in Italien waren.

6.03 Uhr: Fünf Tote und drei Vermisste nach Bootsunglück vor Sumatra

Bei einem Bootsunglück vor der Küste der indonesischen Insel Sumatra sind fünf Menschen ums Leben gekommen. Weitere drei Bootsinsassen galten als vermisst, wie ein Sprecher der Such- und Rettungsdienste mitteilte. Das Boot war am Samstag in der Nähe von Nipah Panjang bei schwerer See gekentert. Nach dem Unglück seien 18 Menschen gerettet worden. Die Suche nach den Vermissten dauerte am Montag an. 

4 Uhr: Seilbahnunglück mit 14 Toten in Italien - Suche nach der Ursache

Nach dem tödlichen Absturz einer Seilbahn in Norditalien geht die Suche nach der Unglücksursache weiter. Die Staatsanwaltschaft der Gemeinde Verbania in der Region Piemont übernahm die Ermittlungen. Die Gondel mit den Ausflüglern war am Sonntag beim Ort Stresa westlich des Lago Maggiore aus zunächst ungeklärter Ursache in die Tiefe gestürzt. 13 Menschen verloren dabei am Unglücksort ihr Leben, wie die Bergretter mitgeteilt hatten. Die Bürgermeisterin von Stresa sprach im Fernsehsender "Rainews 24" von Kindern unter den Todesopfern.

Nach dem Unfall waren zwei schwer verletzte Kinder noch per Hubschrauber in eine Klinik in Turin geflogen worden, wo eines von ihnen noch am Abend starb und sich so die Zahl der Toten auf 14 erhöhte. Das zweite Kind - ein fünfjähriger Junge, der schwere Frakturen an den Beinen erlitten hatte - wurde am Abend operiert und stabilisiert, berichtete die Agentur Adnkronos.

2.50 Uhr: Ryanair-Maschine erreicht Litauen ohne belarussischen Oppositionellen

Nach der erzwungenen Zwischenlandung einer Passagiermaschine in Minsk ist das Flugzeug ohne den belarussischen Exil-Oppositionellen Roman Protasewitsch in Vilnius gelandet. Mit einigen Stunden Verspätung erreichte die Maschine am Sonntagabend ihren Zielflughafen in Litauen. Protasewitsch habe vermutet, dass das Flugzeug seinetwegen zwischenlanden musste, sagten mehrere Fluggäste einem Reporter der Nachrichtenagentur AFP. 

0.54 Uhr: US-Regierung verurteilt erzwungene Landung von Flugzeug in Belarus

Die US-Regierung hat die von den Behörden in Belarus erzwungene Landung eines Passagierflugzeugs und anschließende Festnahme eines Bloggers scharf verurteilt. US-Außenminister Antony Blinken schrieb am Sonntagabend auf Twitter mit Blick auf den belarussischen Machthaber Alexander Lukaschenko, es habe sich um eine "dreiste und schockierende Tat des Lukaschenko-Regimes" gehandelt. "Wir fordern eine internationale Untersuchung und stimmen uns mit unseren Partnern über die nächsten Schritte ab. Die Vereinigten Staaten stehen an der Seite der Menschen in Belarus." 

0.48 Uhr: Zahl der Toten nach Vulkanausbruch bei Goma steigt auf 15

Nach dem Vulkanausbruch nahe der Millionenstadt Goma im Osten der Demokratischen Republik Kongo ist die Zahl der Toten auf 15 gestiegen. Nach Angaben des Militärgouverneurs der Provinz Nord-Kivu, Constant Ndima, starben neun Menschen bei Unfällen infolge der Evakuierung. Weitere vier Menschen wurden erschossen, als sie versuchten, aus einem Gefängnis der Stadt auszubrechen, wie der Militärsprecher Guillaume Njike Kaiko mitteilte. 

0.35 Uhr: Trump-Anhängerin Greene sorgt mit Holocaust-Vergleich für Empörung

Die republikanische Kongressabgeordnete Marjorie Taylor Greene hat die Maskenpflicht im US-Repräsentantenhaus mit dem Holocaust verglichen und so Empörung ausgelöst. Greene - eine glühende Anhängerin von Ex-Präsident Donald Trump - hatte die Maskenpflicht im Sender Real America's Voice mit der Pflicht des Tragens eines Judensterns in Verbindung gebracht und gesagt: "Wissen Sie, wir können auf eine Zeit in der Geschichte zurückblicken, in der Menschen gesagt wurde, sie müssten einen goldenen Stern tragen, und sie wurden definitiv wie Bürger zweiter Klasse behandelt, so sehr, dass sie in Züge gesteckt und in Gaskammern in Nazi-Deutschland gebracht wurden."

mod / sve DPA AFP

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