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Erfolg für deutsche NGO Tierschützer befreien abgemagerte Löwen aus "Horror-Zoo"

Sehen Sie im Video: Tierschützer befreien abgemagerte Löwen aus Horror-Zoo in Nigeria.






Es ist ein Anblick des Grauens. Dieser Löwe ist nur ein Skelett. Jeder Knochen ist durch sein dünnes Fell sichtbar. Ein Besucher eines staatlichen Zoos in Nigeria fand diese abgemagerte Großkatze in einem verschlagartigen Betonkäfig. Daraufhin setzte er sich mit der deutschen Hilfsorganisation WildatLife in Verbindung. Das Bild, das sich den Tierschützern bot, war ein regelrechtes Horrorszenario. Nicht nur der Löwe, auch Hyänen, Affen, Krokodile, Schildkröten und andere Arten lebten in dem Zoo unter qualvollen Bedingungen. Gemeinsam mit den nigerianischen Behörden wurde der Zoo inzwischen geschlossen.  Aslihan Gedik, die Vorsitzende des Vereins Wild@Life e.V. berichtet, dass ihre Organisation alles daran setze, um alle betroffenen Tiere im Zentrum zu retten. Ihr Verein unterstützt und finanziert die tierärztliche Versorgung und das Futter für die Wildtiere.  Shadow, der Löwe, wurde Tierärztlich versorgt. Seit drei Tagen kämpfe der Tierarzt um sein Leben. 


Es ist nicht die erste Rettungsaktion der in Frankfurt ansässigen Organisation. Auch in Ouagadougou, der Hauptstadt in Burkina Faso, rettete die NGO, die auf dem afrikanischen Kontinent  aktiv ist,  eine Reihe von Tieren in einem Zoo. In einem Video, das während der Inspektion der Örtlichkeiten aufgenommen wurde, ist eine Mitarbeiterin zu hören, die angesichts der leidenden Tiere ihre Tränen nicht zurückhalten kann. Auch hier hatten die Tiere wochenlang keine Nahrung erhalten. Die Organisation übernahm den Zoo und kümmert sich seitdem um die eingesperrten Tiere, inzwischen gehe es den Löwen und den anderen Tieren sichtlich besser. Nur wenige Monate zuvor, im September, starteten die Tierschützer eine Rettungsaktion in Südafrika. Diese Löwen wurden in einem dunklen Verschlag gehalten. Der Grund: Sie wurden gezüchtet als Jagdtrophäe für Touristen. Ihnen hätte der Abschuss durch Hobbyjäger bevorgestanden. Nach der erfolgreichen Rettung dürfen sich die Katzen nun in einem Wildtiereservat an das Leben in Freiheit gewöhnen. 


Neben dem aufopfernden Einsatz freiwilliger Helfer ist WildatLife e.V. auch auf Spendengelder angewiesen.  "Unsere NGO WildatLife e.V unterstützt und finanziert die tierärztliche Versorgung, Lebensmittel für Wildtiere und arbeitet mit allen lokalen Behörden zusammen." Sie seien für jede Spende dankbar, schreibt Aslihan Gedik  im Namen der Organisation.
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Ein Anblick des Grauens in einem nigerianischen Zoo: Dieser Löwe wirkt wie ein Skelett. Jeder Knochen ist durch sein dünnes Fell sichtbar. Nach einem Hinweis werden deutsche Tierschützer aktiv – und feiern auch dank nigerianischer Behörden einen großen Erfolg. 

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