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Schwere Hirnverletzungen: FDP-Politiker nach Autounfall im Krankenhaus

Der FDP-Politiker Alexander Alvaro ist bei einem Unfall schwer verletzt worden. Der Vize-Präsident des EU-Parlaments krachte mit hoher Geschwindigkeit auf ein stehendes Auto - ein Insasse starb.

Der Vizepräsident des Europaparlaments, Alexander Alvaro (FDP), ist bei einem Autounfall in der Nacht zum Samstag in Nordrhein-Westfalen schwer verletzt worden. Alvaro sei mit schweren Hirnverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert worden, sagte ein Sprecher der FDP-Fraktion im Europaparlament und bestätigte damit Informationen der "Bild am Sonntag". Der 37-jährige Alvaro ist seit 2004 Mitglied des EU-Parlaments.

Laut "Bild am Sonntag" ereignete sich der Unfall auf der A1 zwischen Burscheid und Leverkusen. Ein Autofahrer aus Münster war ins Schleudern gekommen und quer zur Fahrbahn stehen geblieben. Der aus Düsseldorf kommende EU-Politiker fuhr laut Bericht mit seinem Audi mit hoher Geschwindigkeit in den quer stehenden Opel mit drei jungen Männern. Ein Insasse des Opels sei aus dem Fahrzeug herausgeschleudert worden und noch an der Unfallstelle verstorben, zwei weitere Insassen seien schwer verletzt worden.

Ursache für den Unfall des Opel-Fahrers sei womöglich überhöhte Geschwindigkeit gewesen, berichtete die Zeitung weiter. Die Unfallstelle habe hinter einer Senke gelegen, so dass Alvaro den quer stehenden Wagen möglicherweise zu spät gesehen habe. Glätte oder Nässe hätten keine Rolle gespielt.

Die "Bild am Sonntag" berichtete, Alvaro habe schwere Hirnverletzungen erlitten. Der Präsident des EU-Parlaments, Martin Schulz (SPD), äußerte sich "zutiefst schockiert" und wünschte Alvaro "zügige und vollständige Genesung". FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle äußerte sich ähnlich.

steh/AFP / AFP