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Seebeben vor Sumatra: Behörden befürchten Tausende Opfer

Es war das zweite gewaltige Beben innerhalb von 24 Stunden: Während auf Samoa die Versorgung der Tsunami-Opfer einsetzte, wurde die indonesische Insel Sumatra von einem schweren Erdstoß erschüttert. Mindestens 75 Menschen kamen ums Leben. Es wird befürchtet, dass Tausende unter den Trümmern eingestürzter Häuser liegen.

Nur wenige Stunden nach dem schweren Erdbeben mit Tsunami im Südseeparadies Samoa hat auf der rund 10.000 Kilometer entfernten Insel Sumatra im Indischen Ozean ebenfalls ein schwerer Erdstoß verheerende Verwüstungen angerichtet. Nach derzeitigen Erkenntnissen kamen dort mindestens 75 Menschen ums Leben. Zudem stürzten zahllose Häuser ein. Die Behörden befürchten, dass Tausende unter den Trümmern verschüttet sein könnten. Nach Einschätzung von Experten hängen die beiden Beben nicht miteinander zusammen.

Auf der indonesischen Insel gab es auch Stunden nach den Erdstößen noch keine genaue Übersicht über das Ausmaß der Schäden. Während die Behörden von 75 Toten sprechen, berichteten örtliche Medien von möglicherweise mehreren hundert Opfern und Tausenden Häusern, die eingestürzt seien.

Küstenstadt Padang besonders betroffen

Das Zentrum des Bebens lag vor der Westküste von Sumatra, etwa 45 Kilometer nordwestlich der Küstenstadt Padang, der Hauptstadt West-Sumatras. Wie eine Mitarbeiterin der Hilfsorganisation Help aus Tauberbischofsheim in Medan im Norden Sumatras der Deutschen Presse-Agentur (DPA) berichtete, war zunächst eine Tsunami-Warnung ausgegeben worden, die jedoch kurze Zeit später wieder aufgehoben wurde. "Menschen liefen in Panik aus den Häusern. Viele gingen auch nicht wieder in die Gebäude zurück", berichtete ein Bewohner aus dem Norden der Insel. Nach Meldungen des örtlichen Fernsehsenders TV One wurde der Flughafen von Padang vorübergehend geschlossen, nachdem die Dächer der Gebäude durch die Erschütterungen beschädigt worden waren.

Vor Sumatra lag auch das Epizentrum jenes Bebens, das Weihnachten 2004 den verheerenden Tsunami im Indischen Ozean ausgelöst hatte. 230.000 Menschen kamen damals ums Leben. Immer noch sind die Folgen der damaligen Katastrophe in der Region zu sehen und zu spüren. Dementsprechend reagieren die Menschen auf Erdstöße sofort mit großem Schrecken und großer Panik.

Kein Zusammenhang zwischen Beben

Die beiden Erdbeben Beben binnen weniger Stunden vor Samoa und Sumatra stehen nach Angaben von Experten allerdings in keinem Zusammenhang. "Nach unserem derzeitigen Kenntnisstand hat das gar nichts miteinander zu tun", sagte der Leiter der Sektion Seismologie am Deutschen GeoForschungsZentrum (GFZ) in Potsdam, Rainer Kind. Es gebe bisher keine Beweise dafür, dass sich die durch ein Erdbeben ausgelöste Kraft über Tausende von Kilometern ausbreitet. "Dass beide Beben zeitlich so eng beieinanderliegen ist Zufall", betonte der Experte - zumindest so weit man heute weiß. "Vielleicht sind wir in einigen Jahrzehnten mit der Forschung weiter."

DPA/Reuters / DPA / Reuters
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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