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Simbabwe: Arme Großmutter lief meilenweit, um für Zyklonopfer zu spenden – Milliardär will es ihr danken

Der Zyklon "Idai" hat in Südostafrika verheerende Schäden angerichtet und zahlreiche Menschenleben gefordert. Doch selbst inmitten dieser Tragödie gibt es noch schöne Geschichten wie diese hier.

Sie hatte keine 50 Cent für den Bus, aber als sie vom Leid der Menschen hörte, das Zyklon "Idai" verursacht hatte, wollte sie unbedingt helfen. Also machte sich die 71-jährige Plaxedes Dilon auf, die knapp zehn Kilometer von Mbare nach Highlands zu Fuß zu laufen. Dort spendete sie einen Sack mit Kochtöpfen und der Kleidung, die sie normalerweise verkauft, um ihr spärliches Leben zu finanzieren. So zumindest schildert es die "Highlands Presbyterian Church" der simbabwischen Hauptstadt Harere auf Facebook. Eben dort fiel sie auch dem reichsten Mann des Landes auf, der nun plant, Dilons Leben ein Stück weit einfacher zu machen.

This gogo had no 50c for combi, walked the whole way from Mbare to Highlands just to donate her pots to give to people in chimanimani. PTL

Gepostet von Highlands Presbyterian Church - Harare am Dienstag, 19. März 2019

Strive Masiyiwa, Afrikas achtreichster Mann und laut "Forbes" rund 2,3 Milliarden US-Dollar schwer, hatte auf Facebook einen langen Eintrag zu den Hilfsaktionen nach dem verheerenden Wirbelsturm gepostet und mit dem Foto der Frau bestückt. Darunter wies ihn ein Nutzer auf die Geschichte hinter dem Bild hin, woraufhin er versprach: "Wenn das alles vorbei ist, werde ich sie finden (...) dann werde ich IHR EIN HAUS BAUEN, WO IMMER SIE WILL IN SIMBABWE." Dieses soll von Solar-Energie betrieben werden und fließend Wasser haben, verspricht der Unternehmer. Zudem soll die selbstlose Frau ein monatliches Taschengeld von 1000 US-Dollar bis an ihr Lebensende von ihm erhalten.

Und er erklärt auch gleich, warum: "Ich bewundere Menschen, die in Krisensituationen sofort anpacken." Was die Frau getan habe, sei "einer der außergewöhnlichsten Akte des Mitgefühls", den er je erlebt habe, so der in London wohnende Geschäftsmann, der sein Vermögen hauptsächlich mit dem vom ihm gegründeten Medien- und Technik-Konzern Econet Wireless gemacht hat.

Zyklon "Idai" hat Millionen getroffen

Insgesamt sind laut WFP fast drei Millionen Menschen im südlichen Afrika von den Folgen des Zyklons betroffen. Rund 500.000 Menschen wurden aus ihren Häusern vertrieben. Im bitterarmen Mosambik vernichteten Sturm und Fluten die Ernte auf 400.000 Hektar Land. In Simbabwe, Malawi und Mosambik wurden mindestens 750 Menschen getötet.  


In Mosambik engagiert sich die christliche Gemeinschaft Sant'Egidio für die Ärmsten der Armen. Wir vom stern wollen diese Menschen unterstützen. Und deshalb bitten wir Sie um eine Spende für das geplagte Land. Helfen Sie, damit andere weiterhin helfen können! Danke!

Stiftung stern - Spenden für Sant'Egidio

Sant’Egidio ist für seine Arbeit gegen Armut und für Frieden auf Spenden angewiesen. Wir leiten Ihre Hilfe weiter: Hier können Sie direkt online spenden. IBAN DE20 2007 0000 0469 9500 00 BIC DEUTDEHH – Stichwort "Mosambik"; www.stiftungstern.de

Quellen: Facebook / CNN / Zimlive"Forbes" 

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