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Viele Verletzte: Straßenbahnen in Karlsruhe und Düsseldorf entgleist

Folgenschwere Unfälle im morgendlichen Berufsverkehr: In der Karlsruher Innenstadt stoßen zwei Bahnen zusammen. Auch in Düsseldorf kracht es. Mehrere Menschen werden zum Teil schwer verletzt.

Feuerwehrmänner stehen in Düsseldorf vor einer umgekippten Straßenbahn

Feuerwehrmänner stehen in Düsseldorf vor einer umgekippten Straßenbahn

Bei zwei Straßenbahn-Unfällen in Karlsruhe und Düsseldorf sind mehrere Menschen verletzt worden. In Düsseldorf entgleiste eine Tram aus noch ungeklärter Ursache in einer Wendeschleife nahe der Universität. Ein Wagen stürzte dabei um, wie die Feuerwehr mitteilte. Mehrere Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Beim Unfallort handelt es sich nach Angaben des Verkehrsunternehmens Rheinbahn um eine enge Kurve, in der die Straßenbahn nur langsam fahren kann.

In der Karlsruher Innenstadt prallten zwei Straßenbahnen zusammen. Mindestens zehn Passagiere und die beiden Fahrer erlitten leichte Schnittwunden, Prellungen und Platzwunden, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Ein Verletzter musste zunächst noch im Krankenhaus bleiben. Eine Bahn sprang aus den Gleisen und wurde erheblich beschädigt. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf eine halbe bis eine Million Euro.

Eine Straßenbahn in Karlsruhe ist durch den Zusammenstoß aus den Gleisen gesprungen

Eine Straßenbahn in Karlsruhe ist durch den Zusammenstoß aus den Gleisen gesprungen

Haltesignal möglicherweise überfahren

Möglicherweise habe einer der Bahnfahrer ein Haltesignal überfahren, sagte der Polizeisprecher. Die Ampelanlage habe einwandfrei funktioniert, auch die Weichen seien richtig gestellt gewesen. Die Polizei ermittelt. Die Bergung mit Unterstützung der Feuerwehr dauerte dreieinhalb Stunden, nach vier Stunden konnte der Verkehr wieder aufgenommen werden. "Nach wie vor gilt die Straßenbahn als sehr sicheres Verkehrsmittel", hieß es im Polizeipräsidium.

Bei einem Zusammenstoß von zwei Karlsruher Straßenbahnen im Oktober 2008 waren 16 Menschen verletzt worden. Danach verurteilte das Amtsgericht einen Fahrer wegen fahrlässiger Körperverletzung zu einer Geldstrafe von 3000 Euro. Der Mann habe seine Sorgfaltspflicht verletzt, weil er trotz eines Haltesignals auf eine Kreuzung gefahren sei.

and/DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.