VG-Wort Pixel

Lustiger Aushang Supermarkt-Mitarbeiter versteht Anweisung falsch und macht sich zum Twitter-Gespött

Billa Kühlregal
Achtung, die Buttervorräte sind aufgebraucht! Ein Supermarkt-Mitarbeiter informierte die Kunden auf lustige Weise (Symbolbild)
© Robert Newald/Picture Alliance
Die Supermarktkette Billa informierte die Kunden österreichweit seit vergangenem Freitag über mögliche Lieferengpässe bei Butter. Ein Mitarbeiter hängte jedoch den falschen Informationszettel auf und wurde auf Twitter dafür verspottet.

Ein Supermarkt-Mitarbeiter hat die Anweisung seines Chefs etwas zu wörtlich genommen und versehentlich einen falschen Aushang am Kühlregal angebracht - das Netz lacht.

Eigentlich war es so einfach: Ein Mitarbeiter der österreichischen Supermarktkette Billa bekam eine E-Mail, in der stand, dass er einen Aushang in einer Filiale anbringen solle. Damit gemeint war allerdings das PDF, das in der E-Mail angehängt war. Er druckte jedoch die E-Mail selbst aus. Twitter-User Mike postete den Zettel am Butterregal mit den Worten "Billamitarbeiter/in des Monats." Ein anderer Nutzer kommentierte: "Wegen Trojanern ist es ausnahmslos verboten, Anhänge in E-Mails zu öffnen. Alles richtig gemacht!" Knapp 6000 Likes sammelte die dokumentierte Aktion.

Angstkäufe bringen bei Butter Versorgungslücke

Konsumenten decken sich mit Butter ein, weil sie weiter steigende Preise befürchten. Doch die ist jetzt nicht mehr ausreichend verfügbar. Die Supermarktkette Billa informierte deshalb die Kunden österreichweit seit vergangenem Freitag über mögliche Lieferengpässe bei der Butter. "Vielen Dank für Ihr Verständnis, dass vereinzelt Artikel nur eingeschränkt verfügbar sein können", heißt es in der Kundeninformation, die an den Kühlregalen mit Butterprodukten haftet. Als Grund nennt Billa, dass sich der internationale sowie europäische Rohstoffmarkt im Butterbereich massiv verknappt habe. "Wir werden dennoch alles versuchen, um eine ausreichende Verfügbarkeit gewährleisten zu können." 

Die Preise für Butter sind auf einem Rekordhoch

Dass Butter derzeit Mangelware im Supermarkt ist, liegt zum einen an der immer knapper werdenden Milch und zum anderen an der größeren Nachfrage in der Lebensmittelindustrie. Das hat den Butterpreis in die Höhe schießen lassen. Seit Mitte 2016 stieg der Butterpreis in Österreich um bis zu 80 Prozent. Viele europäische Milchbauern hatten die Produktion 2016 gedrosselt, nachdem die Preise infolge der Abschaffung von EU-Milchquoten 2015 stark gesunken waren.

Inzwischen kostet in Deutschland die günstigste 250-Gramm-Packung Butter bei den Discountern Aldi und Lidl 1,99 Euro - laut Angaben des Milchindustrie-Verbands der höchste Stand seit mindestens 50 Jahren.

dm

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker