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Teneriffa: Deutsche in "Höllenschlucht" von Steinen erschlagen

Vor einigen Jahren wurde ein spektakulärer Wanderweg auf Teneriffa nach einem Todesfall vorübergehend geschlossen. Trotz verbesserter Sicherheitsmaßnahmen kam es nun zu einem neuen Unglück auf der Urlaubsinsel.

Eine Deutsche starb bei einem Erdrutsch auf Teneriffa

An einem Wanderweg in der berüchtigten "Höllenschlucht" auf Teneriffa kostete ein Erdrutsch eine deutsche Urlauberin das Leben

Eine deutsche Touristin ist bei einem Erdrutsch auf Teneriffa ums Leben gekommen. Der Unfall habe sich am Montag auf dem Wanderweg der Barranco del Infierno (Höllenschlucht) im Südwesten der spanischen Urlaubsinsel ereignet, teilte der Notdienst der Kanaren mit. Die 62-Jährige sei fast am Ende der Strecke von Steinschlag getroffen worden und auf der Stelle tot gewesen.

Zwei Begleiter der Frau, ein 67-Jähriger und eine 54-Jährige, seien leicht verletzt worden, hieß es. Die Wandergruppe bestand nach Angaben der spanischen Nachrichtenagentur efe aus rund 60 Menschen.

Der spektakuläre Wanderweg der "Höllenschlucht" in einem Naturschutzgebiet nahe der Gemeinde Adeje war nach einem ähnlichen Unglück im Jahr 2009, bei dem ein Tourist gestorben war, jahrelang geschlossen gewesen. Nach Verbesserung der Sicherheitsbedingungen der Wege war der Zugang erst im vergangenen Mai wieder gestattet worden.
 

mka / DPA
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?