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Teneriffa Deutsche in "Höllenschlucht" von Steinen erschlagen


Vor einigen Jahren wurde ein spektakulärer Wanderweg auf Teneriffa nach einem Todesfall vorübergehend geschlossen. Trotz verbesserter Sicherheitsmaßnahmen kam es nun zu einem neuen Unglück auf der Urlaubsinsel.

Eine deutsche Touristin ist bei einem Erdrutsch auf Teneriffa ums Leben gekommen. Der Unfall habe sich am Montag auf dem Wanderweg der Barranco del Infierno (Höllenschlucht) im Südwesten der spanischen Urlaubsinsel ereignet, teilte der Notdienst der Kanaren mit. Die 62-Jährige sei fast am Ende der Strecke von Steinschlag getroffen worden und auf der Stelle tot gewesen.

Zwei Begleiter der Frau, ein 67-Jähriger und eine 54-Jährige, seien leicht verletzt worden, hieß es. Die Wandergruppe bestand nach Angaben der spanischen Nachrichtenagentur efe aus rund 60 Menschen.

Der spektakuläre Wanderweg der "Höllenschlucht" in einem Naturschutzgebiet nahe der Gemeinde Adeje war nach einem ähnlichen Unglück im Jahr 2009, bei dem ein Tourist gestorben war, jahrelang geschlossen gewesen. Nach Verbesserung der Sicherheitsbedingungen der Wege war der Zugang erst im vergangenen Mai wieder gestattet worden.
 

mka DPA

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