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Am Eröffnungstag: Zehnjähriger fliegt aus Riesen-Wasserrutsche

Es sollte ein Spaß für Groß und Klein werden: Am Wochenende hat in Dublin, Kalifornien, ein neuer Wasserpark eröffnet. Dieser lockt vor allem mit großen Wasserrutschen. Doch eine wurde einem Jungen zum Verhängnis.

Ein Screenshot zeigt den Unfall im Wasserpark "The Wave".

Im Wasserpark "The Wave" passierte der Unfall. Der Junge wurde aus der Wasserrutsche "The Emerald Plunge" geschleudert

Rund 43 Millionen US-Dollar (mehr als 38 Millionen Euro) haben die Betreiber in den neuen Wasserpark "The Wave" im amerikanischen Dublin im US-Bundesstaat Kalifornien investiert. Die knapp 3.000 Quadratmeter große Anlage lockt seit Samstag die Besucher mit modernen Außen- und Innenpoolanlagen, einem Wasserspielplatz und einem gigantischen Wasserrutschen-Turm. Doch ein Unfall überschattete die große Eröffnung. 

Wie der Sender CBS SF Bay Area berichtet, flog ein zehnjähriger Junge aus der knapp zehn Meter hohen Wasserrutsche "The Emerald Plunge".

Videoaufnahmen zeigen, wie er, unten angekommen, zunächst mit den Füßen über den Rutschenrand gleitet, sich sein Oberkörper wölbt und er schließlich ganz aus der Fahrrinne geschleudert wird. Er landet auf dem harten Betonboden und rutscht dort noch ein paar Meter weiter. Eine Mitarbeiterin des Parks eilt ihm sofort zu Hilfe, doch bis auf ein paar Kratzer und blaue Flecke bleibt der Junge unverletzt.

Die Rutsche wurde nach dem Unfall sofort geschlossen. Und neben ihr noch zwei weitere. Zusammen mit der örtlichen Arbeitssicherheits-und Gesundheitsbehörde wollen die Parkverantwortlichen jetzt untersuchen, wie es zu dem Vorfall kommen konnte. 

Auf den Aufnahmen ist zu erkennen, dass der Junge zwar die Arme vor der Brust verschränkt, jedoch nicht, wie es die Vorschrift vorsieht, seine Beine gekreuzt hat. Dennoch soll der Vorfall genauestens untersucht werden. "Wir sorgen dafür, dass die Rutsche sicher ist, bevor wir sie wieder öffnen", so Parkdirektor Jim Rodems.


Der Junge hatte großes Glück. Erst im vergangenen Jahr war ein Junge im gleichen Alter im US-Bundesstaat Kansas in einer Wasserrutsche ums Leben gekommen. Im englischen Birminham verletzte sich Anfang des Monats eine Elfjährige bei einem Sturz aus einer Wildwasserbahn so schwer, dass sie kurz darauf im Krankenhaus starb.

jek
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.