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Weltkindertag 2017: Jedes fünfte deutsche Kind lebt in Armut

"Einfach nur Kind sein" sollte für viele Kinder in Deutschland möglich sein. Laut der Arche ist das viel zu häufig nicht der Fall. Fast ein Fünftel der Kinder lebt in Armut. Auch Gewalt ist ein Problem. Der Weltkindertag 2017 will "Kindern eine Stimme geben"

Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Karin Prien zu Besuch in einer Grundschule in Schilksee

Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Karin Prien besuchte am Dienstag im Rahmen der Aktion "Kinderrechte ins Grundgesetz" eine Grundschule in Schilkensee (Schleswig-Holstein)

Der 2017 erinnert daran, dass viele Kinder in schwierigen Verhältnissen aufwachsen. Viele leben in Armut und erleben oft nur bei Hilfsorganisationen wie der "Arche" ein familiäres Umfeld. Kindern ein Mitspracherecht geben,das ist das Motto des diesjährigen Weltkindertags. 

Die Arche ist ein Anlaufpunkt für Familien und Kinder, die an der Armutsgrenze leben. Hier finden sie Dinge, die sie zuhause aus den verschiedensten Gründen nicht erleben können. Zum Beispiel eine warme Mahlzeit, oder ein familiäres Miteinander. Viele Kinder werden von ihre Eltern zur Arche gebracht, einige kommen sogar heimlich.

Weltkindertag 2017: Die Statistik verheißt nichts Gutes

"Viele Kinder gehen ohne Frühstück aus dem Haus", sagt Arche-Sprecher Paul Höltge. Für einige sei das Mittagessen in dem gänzlich spendenfinanzierten Haus die erste Mahlzeit am Tag. 300 Essen gehen täglich über den Tresen. Die Zahl sei am Monatsende immer am höchsten. Dann geht vielen Hartz-IV-Familien das Geld aus.

Rund 13,3 Millionen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren leben nach Angaben des Statistischen Bundesamts in . Knapp 19 Prozent von ihnen - fast ein Fünftel - gelten laut Statistik als arm oder armutsgefährdet, leben also in Haushalten mit geringem Einkommen.

Eines von 21 Kindern wohnt sogar in Haushalten mit "erheblicher materieller Deprivation" - der Fachausdruck dafür, dass jemand seine Wohnung nicht ausreichend heizen kann, laufende Rechnungen nicht zahlen und sich nicht einmal eine Woche Urlaub im Jahr leisten kann. 

Eltern schämen sich oft dafür, dass sie kein Geld haben

Hier können Projekte wie die Arche helfen. Höltge sieht die Angebote des Hauses jedoch nicht als existenzsichernde Grundversorgung für den Kiez an. Sie seien vielmehr eine Möglichkeit, den Kindern trotz ihrer oft prekären Lebensumstände etwas Stabilität und Normalität zu geben.
Eltern sind ebenso zu jeder Mahlzeit eingeladen und werden dazu angehalten, gemeinsam mit ihren Kindern zu essen. 

"Wir verstehen uns als eine Ergänzung, eine Unterstützung zur Familie", sagt Höltge. Doch Familie zu erleben, ist nicht jedem Kind vergönnt. Denn nicht wenige Eltern geben ihre Kinder in die Obhut der Arche, weil sie nicht nur finanziell, sondern auch emotional überfordert sind. Und: "Emotionale Verwahrlosung gibt es auch in bessergestellten Familien", sagt Höltge.

Knapp 90 Prozent der Arche-Gäste sind gleichwohl -Empfänger, schätzt Nele Thönnessen, eine von 16 Sozialpädagogen des Projekts.
Viele leben nahe oder unter der Armutsgrenze, wenige wollen es zugeben oder sich selbst eingestehen. "Die jüngeren Kinder schämen sich nicht, zur Arche zu kommen", sagt die 31-Jährige. Einige Eltern würden ihren Kindern aber verbieten, zum Spielen, Hausaufgabenmachen oder Mittagessen in die Arche zu gehen - die Nachbarn könnten reden.

Gegen Kindergewalt vorgehen, den Kindern zuhören

Allerdings ist Armut nicht das einzige Problem. Nach Einschätzung von Rainer Becker, Vorstandsvorsitzender der Kinderhilfe, wird ein Viertel aller Kinder gewaltbelastet erzogen: "Das reicht von der Ohrfeige bis zum Verprügeln." Kinder bräuchten nicht nur besonderen Schutz in der Familie, sondern auch im Gesetz. "Momentan haben wir da aber eine Tendenz, dass Eigentum höher bewertet wird", sagt Becker.

Er könne zum Beispiel nicht verstehen, dass für Einbrüche und Diebstähle teils höhere Freiheitsstrafe verhängt würden als für Sexualstraftaten gegen Kinder. Er spricht zudem von einer "Unehrlichkeit" in der juristischen Sprache: "Wenn im Gesetz statt sexueller Gewalt das Wort Missbrauch steht, dann verniedlicht das, was Kindern angetan wird."

Der Weltkindertag des UN-Kinderhilfswerks Unicef und des Deutschen Kinderhilfswerks steht am 20. September in Deutschland unter dem Motto "Kindern eine Stimme geben". Gefordert werden mehr Möglichkeiten für Kinder, ihre Ideen und Vorstellungen in Schulen, Kitas, aber auch Kommunen und Gemeinden einbringen zu können. Das wünscht sich auch Becker: "Wir reden viel zu oft über Kinder und viel zu selten mit ihnen."

fk / AFP
Dachüberstand beim Gerätehaus und Mindestabstand Grenze zum Nachbarn
Ich wohne in Baden-Württemberg und plane auf meinem Grundstück einen alten Schuppen durch ein neues Gerätehaus (kein Aufenthaltsraum, keine Feuerstätte im Gebäude!) mit den Grundmaßen 3,50 m x 2,50 m und Firsthöhe von 2,21 m zu ersetzen. Da die neue Anlage etwa 60 cm in einer Geländestufe aufgestellt wird, ist die Wand gegenüber dem Nachbarn tatsächlich nur ca. 1,6 m gegenüber der OK des Gartens hoch. Es soll eine verfahrensfreie Umsetzung in einer Grenzbebauung durchgeführt werden. Auf dem Nachbargrundstück ist eine ca. 3m hohe Thuja Hecke, die geringfügig über die Grenze herüber ragt. Nun hat das geplante Gerätehaus einen umlaufenden Dachüberstand von ca. 20 cm, sodaß die Außenmasse des Fundaments etwa 20 cm von der Grundstücksgrenze entfernt ist. Damit ist sichergestellt, dass der Dachüberstand nicht mit dem Nachbargruzdstück überlappt. Wie sieht es nun entsprechend der LBO Baden-Würtenberg mit der Regelung zum Mindestabstand gegenüber der Grenze des Nachbarn aus? Ich sehe 3 Möglichkeiten: a) es gilt als Grenzbebauung. Die überhängende Thuja-Hecke stört mich nicht. b) es müssen 50 cm Mindestabstand eingehalten werden. c) der Überstand am Gerätehaus an der Grenze zum Nachbarn muss entfernt werden, damit der Aufbau als Grenzbebauung anerkannt wird. PS: Zusammen mit der Länge der Garage des Nachbarn wird eine Grenzbebauung von 9m nicht überschritten. Mit der Bitte um eine Rückmeldung, sodaß ich meinen Plan vernünftig abschließen kann. mfg
Buchtitel gesucht. Die Rückkehr ...
Der Titel des zweiten Bandes lautet "Die Rückkehr des <xyz>" Autor ist ein irischer Schriftsteller. Es geht um einen Mönch mit einem Sprachfehler. Als das Kloster von Dämonen angegriffen wird, kann er die Abwehr-Gebete, wegen seines Sprachfehlers, nicht so deutlich sprechen, wie seine Mönchsbrüder und der Geist einer Hexe geht deshalb auf ihn über. Seine Mönchsbrüder wollen ihn, um zumindest seine Seele zu retten, nun auf dem Scheiterhaufen verbrennen. Mit dem Geist der Hexe und etwas Flug-Salbe gelingt ihm aber die Flucht, auf einem Besen durch die Luft reitend. Zufällig belauscht er das Gespräch einer Frau, in die er sich verliebt hat und von der er sich ebenfalls geliebt fühlt. Dabei findet er heraus, dass sie ihn nicht als Mann liebt, sondern dass sie ihn für einen solchen Trottel hält, dass er ohne ihre mütterliche Fürsorge nicht lebenstüchtig sei und dass sie sich deshalb verantwortlich fühlt ihn mit ihrer Mutterliebe zu umsorgen. Tief verletzt hängt er seine Versuche, ein guter Mensch zu sein an den Nagel, will nun böse werden und schließt zu diesem Zweck einen Packt mit dem Teufel. Um den Packt zu besiegeln muss er ein mit Blut unterschriebenes Pergament mit dem Vertragstext verschlucken. Bei der anschließenden Überfahrt nach Frankreich wird er jedoch seekrank und kotzt sich seine Seele aus dem Leib. Dabei geht auch das Pergament mit dem Teufelspackt mit über Bord. Dadurch ist er an den Packt mit dem Teufel nicht mehr gebunden, plant aber weiterhin, mit Hilfe des Teufels ein böser Mensch zu werden. Dabei stellt er sich aber jedesmal so dusselig an, dass immer etwas Gutes dabei heraus kommt. Trotz der tiefen Verletzung durch die Frau, die er liebt, kann er sie doch nicht vergessen und schmachtet ihr auch weiterhin nach. Bei einem Hexenmeister lernt er einen Liebestrank zu brauen. Was er dann auch tut. Der Trank muss sehr lange ziehen. Während also der Trank auch während einer Abwesenheit weiter zieht, dringt eine Kuh in die Höhle ein, in der der Trank gebraut wird und säuft den Trank aus. Als der Mönch in die Höhle zurück kehrt, verliebt sich die Kuh augenblicklich in ihn und weicht ihm von da an nicht mehr von der Seite. Wie heißt der Mönch, der Held dieser Geschichte, und auch titel-gebend ist. Und wer ist der irische Autor?