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Leoniden: Sternschnuppen-Freunde sollten am Wochenende in den Himmel sehen

Die Leoniden zeichnen einen Sternschnuppenstrom in den Himmel, der jedes Jahr im November begeisterte Zuschauer nach draußen lockt. Am kommenden Wochenende ist es wieder soweit. 

Nachtaufnahme mit Langzeitbelichtung zeigt einen Leoniden-Sternschnuppenstrom über der Azrakwüste in Jordanien

Eine Nachtaufnahme mit Langzeitbelichtung zeigt einen Leoniden-Sternschnuppenstrom über der Azrakwüste in Jordanien

Picture Alliance / AFP

Wer sich für Sternschnuppen begeistert, hat jetzt allen Grund zur Freude: Die Leoniden sind ab Dienstag wieder aktiv. Der jedes Jahr im November auftretende Sternschnuppenstrom erreicht sein Maximum in der Nacht von Samstag auf Sonntag. Dieses Mal rechnen Experten allerdings mit einer geringeren Aktivität als in den Vorjahren.

"Erwartet werden bis zu zehn Sternschnuppen pro Stunde", sagte der Leiter des Potsdamer Urania-Planetariums, Simon Plate. Am besten seien sie in den frühen Morgenstunden in dunkler Umgebung zu sehen. "In der zweiten Nachthälfte schaut man in Fahrtrichtung der Erde. Weil die Erde den Leoniden entgegenläuft, sieht man sie dann besser", so Plate.

Woher kommen die Leoniden-Sternschnuppen?

Die Leoniden sind nach dem Sternbild Löwe (lat.: Leo) benannt, aus dessen Richtung sie scheinbar auftauchen. Ihren Ursprung haben die Meteore in der Trümmerwolke des Kometen 55P/Tempel-Tuttle. Sobald Bruchstücke des Kometen in die Erdatmosphäre eintreten, verglühen sie und werden zu Sternschnuppen. "Die Leoniden gehören zu den schnellsten Sternschnuppen, die wir beobachten können. Sie haben eine Geschwindigkeit von bis zu 70 Kilometern pro Sekunde", sagte Plate.

Wer die Leoniden verpasst, muss nicht lange auf die nächste Gelegenheit zum Sternschnuppen-Gucken warten. In der Nacht vom 13. auf den 14. Dezember wird das Maximum der Geminiden erwartet, die sogar aktiver sind als die Leoniden. Stündlich könnten dann bis zu 120 Sternschnuppen über den Himmel huschen.

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sve / DPA