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Schneechaos: Dorf in Bayern eingeschneit – das Rote Kreuz brachte noch einen Rettungswagen

Schnee, Schnee, Schnee – und ein Ende ist nicht in Sicht. Im bayerischen Jachenau ist die wichtigste Zufahrtstraße gesperrt. Die 800 Einwohner bereiten sich auf die Isolation vor.

Katastrophenfall und Straßensperrungen: Neuschnee legt Zugverkehr in Bayern lahm

Das Schneechaos in Süddeutschland verlangt ihnen einiges ab: Rund 800 Einwohner der Alpengemeinde Jachenau (Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen) sind infolge der starken Schneefälle von der Außenwelt abgeschnitten. Die Hauptzufahrtstraße zu dem kleinen Ort ist gesperrt, wie Bürgermeister Georg Riesch der "Süddeutschen Zeitung" berichtete. "Der nasse Schnee, der letztes Wochenende dazugekommen ist, blieb dann auch noch in den Bäumen hängen. Das hat viele Bäume umgeknickt und die hängen jetzt in die Straße rein." Den Einsatz einer Holzfällermaschine habe man abbrechen müssen – zu gefährlich. "Wenn es nicht lebenswichtig ist, sollte da keiner rausfahren."

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Die Bewohner und Rettungskräfte können das Dorf zwar (noch) über eine kleine Forststraße erreichen, die Menschen sind aber auf Notlieferungen angewiesen. Der "Bayerische Rundfunk" zeigt Bilder, auf denen zu sehen ist, wie die Feuerwehr zum Beispiel Lebensmittel und Toilettenpapier verteilt. Die Helfer setzen demnach ein geländegängiges Fahrzeug ein, um notwendige Waren zu holen.

Jachenau in Bayern auf der Karte

Es könnte sogar noch schlimmer kommen. Sollte es wie angekündigt weiter schneien, könnte auch die verbliebene Zufahrtstraße unpassierbar werden. Die Gemeinde und Rettungskräfte haben daher Vorkehrungen getroffen, so der Bürgermeister zur "Süddeutschen": "Das Rote Kreuz stellt uns jetzt sogar einen Krankenwagen ins Dorf." Für Notfälle. Und der Dorfladen sei gut gefüllt, die medizinische und die Lebensmittelversorgung seien damit gesichert. Das öffentliche Leben dagegen steht still: Schule und Kindergarten seien geschlossen, wer kann, sollte in den eigenen vier Wänden bleiben.

Feuerwehrfahrzeug im Schnee bei Jachenau

Noch trotzt die Feuerwehr mit einem Geländefahrzeug den Schneemassen und bringt Lebensmittel ins bayerische Jachenautal

Doch so dramatisch die Lage auch klingen mag: Für den Fall, dass sich die Situation weiter zuspitze, "stehen wir parat", sagte der Landrat des Landkreises Bad Tölz-Wolfratshausen, Josef Niedermaier dem "Münchner Merkur". Noch aber sei man "vom Katastrophenfall entfernt".

Kinder haben "Riesenfreude" im Schnee

Bürgermeister Riesch kann in der Situation sogar noch etwas Positives erkennen: "Viele Dorfbewohner bieten uns ihre Hilfe an. Die Leute sind sehr aktiv und halten zusammen", sagte er der "Süddeutschen". Und: "Die Kinder haben damit eine Riesenfreude."

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Katastrophenfall und Straßensperrungen: Neuschnee legt Zugverkehr in Bayern lahm

Quellen: "Süddeutsche Zeitung", Bayerischer Rundfunk, "Münchner Merkur", Landkreis Tölz-Wolfratshausen

wue / mit DPA-Material
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.