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Gewitter mit Starkregen Feuerwehr rückt zu mehr als hundert Einsätzen in NRW aus

Die Notruftelefone standen nicht still: Auch in Nordrhein-Westfalen haben schwere Gewitter Bewohner und Einsatzkräfte in Atem gehalten. So schlimm wie im Süden Deutschlands fielen die Unwetter zum Glück nicht aus.

Wasser in Kellern, Schlamm auf den Straßen: Schwere Gewitter mit Starkregen haben Teile Nordrhein-Westfalens getroffen. Die Feuerwehr im Kreis Euskirchen rückte am Montagabend zu rund 125 Einsätzen aus. Betroffen waren vor allem das Stadtgebiet Mechernich und die Gemeinde Kall, wie die Feuerwehr mitteilte. So rissen die Wassermassen einen Flüssiggastank aus der Verankerung, der daraufhin seinen Inhalt verlor. In Kall stand die Produktionshalle eines Industriebetriebs unter Wasser. Das Deutsche Rote Kreuz versorgte Anwohner und rund 250 Helfer.

Verstopfte Kanalrohre und vollgelaufene Keller

Auch in Stolberg im Rheinland standen die Notruftelefone am Abend nicht still, wie die Feuerwehr mitteilte. Laub und Schlamm verstopften Kanalrohre, das Wasser lief über Straßen in mehrere Keller. Die Einsatzkräfte pumpten das Wasser ab und bauten mit Sandsäcken Deiche, um die Häuser zu schützen. Ein kleiner Bach trat über die Ufer und flutete eine Straße. Schlamm und Geröll wurden entfernt. Am Hauptbahnhof stand die Unterführung zu den Gleisen unter Wasser. Verletzte gab es den Angaben zufolge nicht. Zur Höhe des Schadens gab es zunächst keine Informationen.

In Süddeutschland gehen die Aufräumarbeiten nach verheerenden Unwettern weiter. Tief "Elvira" hatte dort schwere Verwüstungen hinterlassen. Vier Menschen kamen ums Leben.

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mod DPA

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