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Großbritannien Hitze macht Angst vor zweiter Corona-Welle umso größer

Sehen Sie im Video: Bei heißen Temperaturen suchen viele Europäer Abkühlung am Wasser. Doch die Menschenmassen machen die Angst vor einer zweiten Corona-Welle umso größer. In den Seebädern im Süden von England und an ihren Stränden herrschte am Freitag Hochbetrieb. Bei Temperaturen von bis zu 36 Grad suchten die Briten Abkühlung. Nicht immer konnten da die Abstände eingehalten werden, die während der Corona-Pandemie eigentlich nötig sind. Die Angst vor einer zweiten Krankheitswelle wächst auch in Großbritannien. Zuletzt steckten sich wieder mehr Menschen mit dem Coronavirus an. Nach Angaben von Premierminister Boris Johnson trägt nur einer von 1500 Menschen das Virus in sich, verglichen mit einem von 2000 am 2. Juli. Angesichts vielerorts steigender Infektionszahlen hat Johnson für Samstag geplante Lockerungsmaßnahmen nun für ganz England gestoppt. "Angesichts dieser Zahlen sind wir der Meinung, dass wir jetzt auf das Bremspedal treten sollten. Wir müssen das Bremspedal betätigen, um das Virus unter Kontrolle zu halten. Am Samstag, dem 1. August, sie werden sich erinnern, hatten wir gehofft, in England einige der riskanteren Bereiche, die geschlossen geblieben waren, wieder öffnen zu können. Und heute, so fürchte ich, müssen wir diese Änderungen um mindestens zwei Wochen verschieben. Das heißt bis frühestens zum 15. August." Das betrifft u.a Kasinos, Bowlingbahnen, Konzerthallen und Hochzeitsempfänge. Zudem kündigte Johnson an, dass die Menschen in England ab dem 8. August in Kinos, Kirchen, Museen und Kunstgalerien Gesichtsmasken oder andere Gesichtsbedeckungen tragen müssen. Wegen lokaler Krankheitsausbrüche wurden im Norden des Landes einige Corona-Maßnahmen sogar wieder verschärft. Davon sollen rund vier Millionen Menschen betroffen sein.
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Am Wochenende heißt es in vielen Regionen Europas schwitzen. Die warmen Temperaturen führen zu großen Menschenmassen an den Stränden. Dort können die Abstände schlecht eingehalten werden. 

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