Klimawandel Stefanie Arndt hat schon neun Antarktis-Expeditionen hinter sich: Wie es ist, bei minus 40 Grad zu forschen

Stefanie Arndt arbeitet als Meereisphysikerin am Alfred-Wegener-Institut in Bremerhaven.
Stefanie Arndt arbeitet als Meereisphysikerin am Alfred-Wegener-Institut in Bremerhaven.
© Stefanie Arndt
Sie ist erst 33 Jahre und hat schon neun Expeditionen in die Antarktis unternommen: Die Meereisforscherin Stefanie Arndt untersucht, wie die Erderhitzung die Polarregionen für immer verändert. Die Auswirkungen treffen den gesamten Planeten.

Frau Arndt, warum ist das Abschmelzen der Polkappen bedrohlich für uns alle?

Die Arktis und Antarktis prägen das Wetter auf dem gesamten Planeten. Sie müssen wissen: Entscheidend für unser Wetter sind Strömungen in der Atmosphäre und in den Ozeanen, und diese Strömungen basieren unter anderem auf Temperaturunterschieden. Die Polarregionen sind in diesem Kreislauf so etwas wie die Kühlfächer. Das Problem ist, dass sich die Polargebiete schneller aufheizen als andere Regionen der Welt – vor allem die Arktis. Der Temperaturunterschied wird geringer, und die Strömungen schwächen sich ab.

Welche Folgen hat das?

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