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Mondlandung: Triumph des menschlichen Geistes

Vor 35 Jahren ging Neil Armstrong in die Geschichte ein - als erster Mensch, der den Mond betrat.

"Ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein Riesensprung für die Menschheit." Mit diesen Worten setzte am 21. Juli 1969 um 03.56 Uhr (MEZ) der Amerikaner Neil Armstrong als erster Mensch seinen Fuß auf den Mond. 20 Minuten nach dem Kommandanten des Raumschiffes "Apollo 11" entstieg Edwin Aldrin der Landefähre "Eagle". Das spinnenbeinige Gefährt mit den beiden Astronauten an Bord war am Vorabend auf dem Erdtrabanten gelandet. Ein uralter Menschheitstraum hatte sich damit erfüllt.

50 Milliarden Euro

Schätzungsweise eine halbe Milliarde Menschen in aller Welt wurden vor 35 Jahren an den Fernsehschirmen Zeugen dieses größten technischen Abenteuers des 20. Jahrhunderts. Die Mondlandung war glanzvoller Höhepunkt einer nahezu zehnjährigen Kraftanstrengung der Amerikaner, an der rund 400.000 Menschen beteiligt waren. Die Gesamtkosten des "Apollo"-Projekts beliefen sich auf umgerechnet etwa 50 Milliarden Euro.

Die Eroberung des Mondes war auch Teil des Kalten Krieges zwischen den USA und der Sowjetunion, die seit Ende der 50er Jahre im Weltraum die Nase vorn hatte. Sie hatte 1957 mit "Sputnik" den ersten Satelliten und dreieinhalb Jahre später mit Juri Gagarin den ersten Menschen ins All geschickt. Am 25. Mai 1961, sechs Wochen nach Gagarins Raumflug, gab US-Präsident John F. Kennedy das ehrgeizige Ziel vor, bis zum Ende des Jahrzehnts einen Amerikaner auf den Mond zu schicken und ihn wieder heil zur Erde zurückzubringen. "Auftrag erledigt", kommentierte 1969 der damalige NASA-Direktor James Webb in knapper Form die erfolgreiche Mondlandung.

Verantwortlich für die Saturn-V-Rakete: Wernher von Braun

Maßgeblichen Anteil am Erfolg hatte der deutsch-amerikanische Raketentechniker Wernher von Braun, der bei der Raumfahrtbehörde NASA für die Entwicklung der Saturn-V-Rakete verantwortlich war. Die knapp 111 Meter Hohe dreistufige Rakete, die über 155 Millionen PS verfügte, musste so viel Schub aufbringen, um das Raumschiff mit der Landefähre auf eine Geschwindigkeit von 40.000 Kilometer pro Stunde zu beschleunigen und es in Richtung Mond zu katapultieren. Von Braun, der 1977 starb, bezeichnete die Mondlandung als "Triumph des menschlichen Geistes".

Das Unternehmen "Apollo 11" begann am 16. Juli 1969. Pünktlich um 09.32 Uhr Ortszeit (14.32 Uhr MEZ) hob die Saturn-V-Rakete in einem riesigen Feuerschweif vom Startgelände Cape Kennedy in Florida ab. An Bord der Raumkapsel befand sich neben Armstrong und Aldrin als dritter Astronaut Michael Collins. Er war der Pilot des Mutterschiffes und musste in einer Mondumlaufbahn zurückbleiben, während seine beiden Gefährten auf dem Erdtrabanten Geschichte schrieben.

Flug zum Mond schon fast Routine

Der knapp 400.000 Kilometer lange Flug zum Mond verlief reibungslos; er war nach zwei Probeflügen von "Apollo 8" im Dezember 1968 und "Apollo 10" fünf Monate später schon fast Routine. So waren mit "Apollo 10" bis auf die Landung bereits alle notwendigen Manöver geprobt worden. Schon das erste schwierige Manöver vier Stunden nach dem Start, das Ankoppeln der zwischen der dritten Raketenstufe und dem Versorgungsteil der "Apollo"-Kapsel untergebrachten Landefähre an die Kopfseite der Kapsel ging ohne Probleme über die Bühne. In dieser Formation erreichte "Apollo 11" am 19. Juli den Mond. Tags darauf trennte sich die Landefähre mit Armstrong und Aldrin vom Mutterschiff und begann den Abstieg zum Erdtrabanten. Die letzten Sekunden vor dem Aufsetzen der Fähre im Mare Tranquillitatis (Meer der Ruhe), einer Tiefebene am Mondäquator, gestaltete sich dramatisch. Um Felsbrocken im Landegebiet auszuweichen, schalteten die Astronauten Augenblicke vor der Landung auf Handsteuerung um. Als die Fähre am 20. Juli um 21.17 Uhr MEZ aufsetzte, hatte sie nur noch Treibstoff für knapp 20 Sekunden.

Teures Telefongespräch

Drei Stunden früher als geplant öffnete sich dann die Luke der Landefähre und die Astronauten traten im unförmigen Schutzanzug und dem Versorgungstornister auf dem Rücken in den glühend heißen Mondmorgen hinaus. Über zwei Stunden hielten sich der 38-jährige Armstrong und der ein Jahr ältere Aldrin außerhalb der Fähre auf. Sie bauten wissenschaftliche Geräte auf, sammelten Gesteinsproben und führten ein Telefongespräch mit US-Präsident Richard Nixon. Armstrong und Aldrin enthüllten eine Gedenkplakette mit der Inschrift: "Hier haben Menschen vom Planeten Erde im Juli 1969 erstmals den Fuß auf den Mond gesetzt. Wir kamen in Frieden für die Menschheit." Auch eine amerikanische Flagge stellten sie auf.

Spannung kam noch einmal beim Rückstart der Fähre vom Mond auf. Doch der funktionierte problemlos. 21 Stunden und 36 Minuten nach der Landung zündete das Triebwerk des Oberteils der Fähre, das Landeteil diente dabei als Startrampe. Dreieinhalb Stunden später koppelte die Fähre wieder an das Mutterschiff an, in dem Collins die ganze Zeit in 110 Kilometer Höhe den Mond umrundet hatte. Am 24. Juli kehrten die Raumfahrer wohlbehalten von ihrer historischen Mission zurück.

Bis Dezember 1972 gab es noch fünf weitere Mondlandungen. Insgesamt setzten zwölf Amerikaner ihren Fuß auf den Mond.

Wolfgang Künzel/AP / AP
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(