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Über 1000 Jahre alt: Forscher entdecken ältesten Baum Europas

Als "Adonis" noch ganz klein war, erlebte das Byzantinische Reich gerade seine Blütezeit: Ein internationales Forscherteam ist in einer griechischen Bergregion auf den ältesten Baum Europas gestoßen - ein stummer Zeuge von 1075 Jahren Erdgeschichte.

Ältester Baum Europas

Wissenschaftler haben in Griechenland den ältesten Baum Europas entdeckt

Die Wikinger siedeln im Norden Frankreichs an, das Königreich England entsteht, in Europa neigt sich gerade das Frühmittelalter dem Ende zu - und in den Bergen des griechischen Hochlands streckt eine kleine Schlangenhaut-Kiefer ihre Äste der Sonne entgegen. 1075 Jahre später werden Wissenschaftler diese Kiefer "Adonis" taufen, zu diesem Zeitpunkt ist sie der älteste Baum Europas.

Ein internationales Forscherteam hat den hölzernen Rekordhalter an den Hängen des Pindos-Gebirges im griechischen Hochland entdeckt. Er steht in einer Höhe von mehr als 2000 Metern. Laut den Wissenschaftlern keimte Adonis bereits im Jahre 940. Benannt wurde er passend nach dem griechischen Gott der Schönheit und der Vegetation.

Adonis liefert Einblicke in frühere Klimaverhältnisse

Der Fund gelang dem Forscherteam aus Schweden, den USA und Deutschland im Rahmen einer Suche nach besonders alten Bäumen in Europa. "Es ist ziemlich bemerkenswert, dass ein solch großer, komplexer und beeindruckender Organismus so lange in dieser ungastlichen Umgebung überleben konnte", sagte der schwedische Expeditionsleiter Paul Krusic gegenüber dem Südwestrundfunk (SWR). Den Wissenschaftlern gelang es, Adonis' genaues Alter mit Hilfe einer Bohrkern-Analyse zu bestimmen, dafür "extrahieren wir fünf Millimeter breite Bohrkerne aus dem Stamm und zählen die Jahrringe, die darauf erkennbar sind", sagte der Mainzer Geograph Oliver Konter dem SWR.

Primär stand jedoch nicht das Alter der Bäume im Fokus der Forscher. Vielmehr ging es darum, dass so alte Bäume wie Adonis quasi lebende Datenbanken sind, die Forschern interessante Einblicke in die Vergangenheit liefern können. Das Forscherteam will anhand alter Bäume wie Adonis neue Einblicke in die Klimaverhältnisse der letzten Jahrhunderte gewinnen - schließlich sind die Aufzeichnungen aus Zeiten des Mittelalters lückenhaft.

Auf der Erde gibt es noch viel ältere Bäume

"Lebende Bäume mit über 1000 Jahrringen zu finden, ist eine Seltenheit und hilft uns sehr, die Temperaturen bis ins frühe Mittelalter zu rekonstruieren", sagte Konter gegenüber dem SWR. Anhand der variierenden Breite und Dichte der Baumringe könne man Rückschlüsse auf Temperaturschwankungen und Klimaveränderungen treffen. Bis auf ein Grad genau könne man so die Temperaturen von damals rekonstruieren. Dabei interessieren sich die Wissenschaftler nicht nur für lebende Bäume. Auch die Überreste von toten Bäumen können anhand von Bohrkernen wichtige Informationen über das Klima liefern, wenn man diese mit anderen Proben vergleicht. Anhand der gewonnen Erkenntnisse wolle man aktuelle Klimamodelle entwerfen.

Ältester Baum Europas

Blick von unten: "Adonis" gehört zur Pflanzenart der Schlangenhaut-Kiefern.


Ältester Baum Europas

Um das Alter von "Adonis" zu bestimmen, führten die Wissenschaftler eine Bohrung durch


Adonis hat zweifelsfrei ein stolzes Alter, im internationalen Vergleich ist er jedoch kaum rekordverdächtig. Denn auf der Erde gibt es Bäume, die bereits Standen, bevor die Ägypter die Pyramiden bauten. Zu unterscheiden gilt es hierbei zwischen sogenannten Klonbäumen und nicht geklonten Bäumen. Klonbäume sind durch ihr Wurzelsystem miteinander verbunden, dieses kann uralt sein, während Stamm und Äste es gerade auf ein paar hundert Jahre bringen. 

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Wurzeln von Old Tjikko mehr als 9500 Jahre alt

Bestes Beispiel hierfür ist Old Tjikko, eine gemeine Fichte, die in einem schwedischen Nationalpark steht und deren Wurzelsystem es auf ein Alter von 9550 Jahren bringt. Und es geht noch extremer: Die amerikanische Zitterpappel-Kolonie namens Pando, die im US-Bundestaat Utah steht, hat ein geschätztes Alter von 80.000 Jahren - damals kämpften noch Neandertaler mit Säbelzahnkatzen um die nächste Mahlzeit. Einst bestand Pando nur aus einer einzigen Zitterpappel, heute gilt es mit zirka 47.000 Baumstämmen als das schwerste und älteste Lebewesen der Erde.

Unter den Bäumen, die nicht Teil eines weitreichenden Wurzelsystems sind, sondern sich seit Jahrtausenden alleine behaupten, sind drei Exemplare der Pflanzenart Langlebige Kiefer die derzeitigen Rekordhalter. Der älteste, offiziell anerkannte Baum dieser Art trägt den Namen Methuselah und ist 4847 Jahre alt. Er befindet sich im Inyo National Forest im US-Bundesstaat Kalifornien. Um zu verhindern, dass Methuselah zur Pilgerstätte für Touristen wird, halten US-Behörden seinen genauen Standort bis heute geheim. Bleibt zu hoffen, dass auch Adonis ein solches Schicksal erspart bleibt.

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.