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Erdbeben in der Türkei: Suchmannschaften retten 185 Verschüttete

91 Stunden nach den letzten Beben haben Rettungsmannschaften insgesamt 185 Verschüttete retten können. Die Zahl der Toten ist auf 523 angestiegen. Doch noch immer besteht Hoffnung, weitere Überlebende zu finden.

Rettungsmannschaften haben seit dem schweren Erdbeben in der Türkei am Sonntag bisher 185 Menschen lebend aus den Trümmern gezogen. Die Zahl der Toten sei am Donnerstag auf 523 gestiegen, berichtete die türkische Nachrichtenagentur Anadolu unter Berufung auf den Krisenstab der Regierung.

Suchmannschaften fanden noch 91 Stunden nach dem Beben einen jungen Mann lebend im Schutt eines eingestürzten fünfstöckigen Gebäudes. Der 19-Jährige sei am Donnerstag völlig entkräftet und ausgetrocknet in eine Krankenstation gebracht worden.

Einsetzender Schneeregen erschwerte am Donnerstag in der Provinz Van die Bedingungen für Überlebende des Bebens, von denen einige noch immer auf Zelte warteten. Rettungsmannschaften suchten in den Trümmern weiter nach Verletzten und Toten. Bisher haben die Retter 1.650 Verletzte registriert.

Der türkische Staatspräsident Abdullah Gül kündigte für Freitag einen Besuch in dem Katastrophengebiet an. In der Provinz Van hatte ein Erdbeben der Stärke 7,2 am Sonntag fast 2.300 Häuser zerstört. Unterdessen wurde die benachbarte Provinz Hakkari am Donnerstag von einem Beben der Stärke 5,4 erschüttert.

DPA / DPA
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