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Medizinische Forschung: Quallen als Gelenkschmiere

Sie sind wabbelig und glitschig und für Badeurlauber meist eine Plage: Quallen aus Nord- und Ostsee haben aber auch Eigenschaften, die für Menschen nützlich sein könnten. Die medizinische Forschung versucht gerade heraus zu finden, wie gut sie sich zu Knorpelersatz in Kniegelenken verarbeiten lassen.

Von Inga Niermann

Kollagene halten bei Mensch und Tier das Bindegewebe zusammen und sind auch wesentlicher Bestandteil von Knorpeln. Die Kollagene von Quallen und andere Meeresorganismen sind so elastisch und anpassungsfähig, dass Forscher in Schleswig-Holstein aus ihnen nun ein Medizinprodukt entwickeln wollen. Mit Kollagenen von marinen Organismen kann künstliches Gewebe hergestellt werden, das verloren gegangene Knorpelmasse zum Beispiel im Kniegelenk ersetzt. Ganze Löcher im Knorpel, die beispielsweise durch Verschleiß entstehen, sollen so gestopft werden können, um Bewegungseinschränkungen und Schmerzen wirksam zu behandeln.

Kollagene aus Wattwürmern, Seescheiden und Quallen

Diese Idee des Kieler Biologen Levent Piker nahm rasch Formen an: Das Biotech-Unternehmen CRM-Coastal Research & Management (CRM), das er mitgründete, fischt Wattwürmer, Seescheiden und Quallen aus der Ostsee, präpariert aus bestimmten Gewebeschichten ihre Kollagene, extrahiert sie chemisch und friert sie anschließend ein. Derzeit testen Forscher am Institut für Medizinische Molekularbiologie der Universität Lübeck im Tierversuch, wie gut sich diese Kollagene bei der Knorpelzellentransplantation einsetzen lassen.

Bei dem Verfahren zur Gewebezüchtung entnehmen Ärzte dem Patienten Knorpelzellen. Diese Knorpelzellen werden von ihrer Matrix - eine Art Mutterkuchen für die Zellen - getrennt und in eine Nährlösung gegeben. Die Suspension wird auf eine Kollagen-Matrix aufgebracht. Wenn an der Matrix Knorpelzellen in ausreichender Dichte gewachsen sind, wird das ganze Knorpelstück wieder in das menschliche Knie eingesetzt.

Infektionsübertragung nahezu ausgeschlossen

Dass sich die Kollagene von marinen Organismen für das Verfahren sehr gut eignen könnten, haben sie im Lübecker Forschungslabor schon unter Beweis gestellt. "Diese Kollagene haben den Vorteil, dass mit ihnen die Gefahr einer Infektionsübertragung auf den Menschen nahezu ausgeschlossen werden kann", sagt die Biotechnologin Inka Jasmund. Bei Kollagenen, die beispielsweise aus Rindern gewonnen werden, besteht zumindest theoretisch ein Restrisiko, das BSE oder andere Krankheitserreger übertragen und Infektionen auslösen könnten.

Auch eignen sich Kollagene von Säugetieren nicht so gut für die Knorpelzellenzucht: Sie produzieren fast nur Kollagene vom Typ 1, die Knorpelmasse nicht elastisch genug werden lässt, sondern im Gegenteil nach kurzer Zeit zur Versteifung des Gewebes führt, so Piker. Ganz anders bei Matrizen mariner Organsimen, die das notwendige, Elastizität spendende Kollagen Typ 2 produzieren. Versuche haben gezeigt, dass sich menschliche Knorpelzellen in der Matrix mariner Organismen sehr wohl fühlen und über mehrerer Wochen Kollagene vom Typ 2 produzieren. Gemeinsam mit Chirurgen entwickelt CRM nun ein Vorprodukt für weiche Prothesen.

Die Meeresforscher wollen nun auch heimische Algen für die Medizin nutzbar machen: Derzeit testen sie vor allem antibiotische und antitumorale Wirkungen von Substanzen, darunter ein Gel, das zur Wundbehandlung eingesetzt werden soll.

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(