Schnabeltiere können im wahrsten Sinne des Wortes giftig werden – allerdings ausschließlich die männlichen Tiere. Sie haben etwa 15 Millimeter lange Giftsporne an den Hinterbeinen, mit denen sie ein peptidhaltiges Toxin absondern. Eigentlich wird das nur während der Paarungszeit gegen Rivalen eingesetzt und nicht etwa, um Feinde abzuwehren.
Kommt es aber dennoch zu einem Stich, können die Auswirkungen sehr unangenehm sein. Das Gift verursacht unter anderem Lähmungen und kann für kleinere Tiere wie Hunde tödlich sein. Für Menschen ist ein Stich, soweit man bisher weiß, nicht tödlich, aber extrem schmerzhaft, und die Wirkung kann über Monate andauern. Für die Forschung ist das Gift hochinteressant, da es einzigartige Moleküle enthält. Wissenschaftler untersuchen, ob der Einsatz des Stoffes bei der Behandlung von Diabetes oder gegen antibiotikaresistente Keime hilfreich sein könnte.
Kommt es aber dennoch zu einem Stich, können die Auswirkungen sehr unangenehm sein. Das Gift verursacht unter anderem Lähmungen und kann für kleinere Tiere wie Hunde tödlich sein. Für Menschen ist ein Stich, soweit man bisher weiß, nicht tödlich, aber extrem schmerzhaft, und die Wirkung kann über Monate andauern. Für die Forschung ist das Gift hochinteressant, da es einzigartige Moleküle enthält. Wissenschaftler untersuchen, ob der Einsatz des Stoffes bei der Behandlung von Diabetes oder gegen antibiotikaresistente Keime hilfreich sein könnte.
© Jason Edwards / Getty Images