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Vogelsterben: Usutu-Virus lässt Amseln dick und kahl werden - dann sterben sie

Das tropische Usutu-Virus führt in diesem Jahr erneut zu einem Amselsterben in Deutschland. Laut Nabu sind in diesem Jahr mehr Tiere daran gestorben als je zuvor.

Eine am Usutu-Virus erkrankte Amsel

Aufgedunsen, kahl und apathisch: Am Usutu-Virus erkrankte Amseln wirken offensichtlich krank

Picture Alliance

In Deutschland breitet sich ein Virus aus, das vor allem für Amseln gefährlich ist: Das Usutu-Virus macht die Tiere apathisch, sie wirken aufgedunsen und verlieren Federn im Kopfbereich. Betroffene Tiere wirken offensichtlich krank, flüchten nicht mehr und sterben meist binnen weniger Tage. Der Erreger löste erstmals im Jahr 2011 ein Vogelsterben aus - betroffen waren nach Angaben des Nabu lediglich wärmebegünstigte Regionen entlang des Rheintals und am Untermain.

In diesem Jahr wurde der Erreger erstmals bei toten Vögeln in Bremen, Hamburg und Bayern nachgewiesen. Laut Nabu geht mittlerweile eine Flut von Verdachtsmeldungen bezüglich kranker oder toter Vögel bei der Organisation ein. Täglich seien es um die 400, in diesem Jahr wurden bereits mehr als 18.000 betroffene Vögel gemeldet. 

700 dieser Vögel wurden laut Nabu zur Untersuchung an das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin in Hamburg geschickt. "Von bisher 250 untersuchten Vögeln wurden 131 positiv auf das Usutu-Virus getestet, darunter neben Amseln auch elf Vögel anderer Arten wie Singdrosseln, Meisen oder Finken", teilt der Nabu auf seiner Webseite mit. Das Ausmaß des Vogelsterbens durch das Usutu-Virus übertreffe alle Vorjahre bei Weitem.

Usutu-Virus - tote Tiere bitte nicht anfassen

Seit 2016 sehe man eine Ausbreitung über Nordrhein-Westfalen nach Norden und in Richtung Bayern, zudem habe es einen Ausbruch im Raum Leipzig und Berlin gegeben. Die Osthälfte Deutschlands blieb ansonsten jedoch weitgehend verschont. 

Das Virus wird von Stechmücken übertragen, deshalb ist die Krankheit in Deutschland auf die warme Jahreszeit beschränkt. Nach Beobachtung der Experten verenden immer dann besonders viele Vögel, wenn das Virus erstmals in einer Region vorkommt. Für Menschen, die gestochen werden, besteht laut Nabu nach bisherigem Kenntnisstand keine Gefahr. Gegenmittel gibt es bisher nicht.   

Der Nabu ruft dazu auf, kranke und tote Vögel mit Usutu-Verdacht online zu melden Hier geht es zum Formular dafür. Verendete Tiere kann man zur Untersuchung einsenden, sie sollten aber nicht mit bloßen Händen angefasst werden.

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ikr / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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