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Wort des Jahres: Die "Selfies" der Stars

Der Trend der digitalen Selbstporträts ist dem Oxford English Dictionary den Titel "Wort des Jahres" wert. stern.de zeigt die "Selfies" von Rihanna, Barack Obama und Co.

Ob vorm Spiegel, auf der Party, im Unterricht oder in der U-Bahn: Schnell wird sich in Pose geworfen und der Augenblick per Handykamera für die Ewigkeit festgehalten. Und für die Follower, denn das als "Selfie" bekanntgewordene Netzphänomen des Selbstportäts ist vor allem für Facebook, Twitter, Instagram und Co gedacht.

Eindeutig an dem abgebildeten Arm zu erkennen, der Smartphone oder Kamera hält, geistern jeden Tag unzählige dieser selbstgeschossenen Porträts durchs Netz. Inzwischen sind auch speziellere Ableger dieser Gattung entstanden. So findet man zum Beispiel hinter dem Hashtag "welfie" - das "W" steht für "Workout" - Selbstporträts aus dem Fitnessstudio.

"Selfie" ist Wort des Jahres

Das renommierte English Oxford Dictionary würdigt den weitverbreiteten Trend jetzt mit einem Titel und hat die Wortneuschöpfung "Selfie" zum Wort des Jahres 2013 gekürt. In der Begründung heißt es, das Wort des Jahres sollte ein neues Wort sein - eins, das besonders präsent war und das Jahr geprägt hat. "Es scheint, als hätte jeder von Bedeutung mal ein 'Selfie' irgendwo im Internet veröffentlicht. Und wenn es gut genug für die Obamas und den Papst ist, dann ist es auch gut genug für das Wort des Jahres."

Denn selbst von US-Präsident Barack Obama findet sich im Internet ein "Selfie". Dass es ihn nicht gerade von seiner besten Seite zeigt, ist ebenfalls ein häufiges Merkmal dieser Gattung.



Ebenfalls etwas unscharf ist dieses "Selfie" von Justin Bieber während der Fahrt, bei dem er - wie es sich auf einem "Selfie" gehört - zusätzlich seinen tätowierten Arm zur Geltung bringt.

Ein wahrer "Selfie"-Profi ist Rihanna: Auf ihrem Instagram-Profil finden sich zahlreiche Selbstporträts wie dieses, das sie mit dem Hashtag #bored versehen hat.

Überhaupt scheint Langeweile ein wichtiger Faktor für den "Selfie"-Ausstoß zu sein. Auch Miley Cyrus porträtiert sich aus Langeweile mit einer Perücke - übrigens am Nachmittag vor der Bambi-Verleihung in Berlin, bei der sie kürzlich auftrat.

Für ein "Selfie" der besonderen Art sorgte Beyoncé, die sich bei einem Konzert an einen Fan heran- und somit aufs Foto schlich. Sich heimlich auf Fotos zu mogeln ist ebenfalls ein verbreitetes Phänomen im Netz und auch unter der Bezeichnung "Photobombing" bekannt.

Bei einem "Selfie" erwischt wurden die Schauspieler Bradley Cooper und Gerard Butler, die sich im Partnerlook bei einem Tennisspiel in Wimbledon ablichteten.


Selbst Prince ließ sich zu einem "Selfie" hinreißen - aber natürlich nicht, ohne den Trend künstlerisch auf die Metaebene zu treiben.

Sabine Schaper
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.