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Aktion gegen "Reichsbürger": Zwangsräumung eskaliert: Polizei schießt Ex-"Mister Germany" nieder

Zwangsräumung bei einem sogenannten Reichsbürger: Als Behördenvertreter und die Polizei auf dem Grundstück eintreffen, fliegen Pflastersteine. Dann fallen Schüsse. Bei dem Mann, dessen Haus geräumt wurde, soll es sich um einen früheren "Mister Germany" handeln.

Großeinsatz in einer Straße in Reuden: Die Polizei will die Zwangsräumung bei einem sogenannten Reichsbürger durchsetzen. Es fallen Schüsse.

Großeinsatz in einer Straße in Reuden: Die Polizei will die Zwangsräumung bei einem sogenannten Reichsbürger durchsetzen. Es fallen Schüsse.

Bei einer Zwangsräumung bei einem sogenannten Reichsbürger in Sachsen-Anhalt ist es zu einer Schießerei mit drei Verletzten gekommen. Der 41 Jahre alte Bewohner des Geländes in Reuden bei Zeitz wurde bei dem Schusswechsel am Donnerstag schwer verletzt, sagte eine Sprecherin der Polizei in Halle. Der Mann, bei dem es sich um den früheren "Mister Germany" Adrian U. handeln soll, wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Zwei Beamte des Spezialeinsatzkommandos (SEK) seien leicht verletzt worden, hieß es.

Sowohl Adrian U. als auch Polizisten hätten nach ersten Erkenntnissen geschossen. Von wem der Schusswechsel ausging, war den Angaben zufolge zunächst unklar. Experten des Landeskriminalamts sind damit beschäftigt, das Geschehen zu rekonstruieren.

Erster Versuch der Zwangsräumung gescheitert

Die Polizei war am Morgen mit einem Großaufgebot und SEK nach Reuden gekommen, um die Zwangsräumung durch einen Gerichtsvollzieher zu unterstützen. Ein erster Versuch sei bereits am Vortag gescheitert, sagte die Polizeisprecherin weiter. Grund der Zwangsräumung soll eine nicht beglichene Grundschuld gewesen.

Als die Behördenvertreter am Donnerstag erneut an dem Gelände eintrafen, seien neben dem 41-Jährigen rund 15 weitere Menschen auf dem Gelände gewesen. Gerichtsvollzieher und Polizeibeamte wurden mit Pflastersteinen und weiteren Gegenständen beworfen, wie die Polizei weiter mitteilte. Danach seien Schüsse gefallen. Der 41-Jährige sei Anhänger der sogenannten Reichsbürger, die die Bundesrepublik nicht anerkennen.

Ein Polizist durch Biss verletzt

Einer der verletzten SEK-Beamte habe eine Halsverletzung, die von der Schießerei herrühren könnte, sagte die Polizeisprecherin weiter. Der zweite Beamte sei von einem der Unterstützer gebissen worden.

Laut einem Bericht der "Mitteldeutschen Zeitung" erkennt Adrian U. gemäß der Gesinnung der Reichsbürger die Bundesrepublik nicht als Staat an. Der Schönheitskönig von 1998 hat sogar einen Mini-Staat beziehungsweise ein Königreich namens Ur gegründet.

dho / DPA / AFP
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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