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Frankfurt: DFB-Akademie: Baustart rückt näher, Klage wird zurückgewiesen

Der DFB kommt dem geplanten Bau seiner Leistungsakadmie auf dem Gelände einer Frankfurter Rennbahn ein Stückchen entgegen. Eine Klage seitens des Rennvereins, nachdem die Baumaßnahmen unterbunden werden sollten, wurde vom Bundesgerichtshof zurückgewiesen.

Eine Computersimulation des DFB-Leistungszentrums in Frankfurt

Eine Computersimulation des geplanten DFB-Leistungszentrums auf dem Rennbahngelände in Frankfurt

Picture Alliance

Der DFB hat sein Projekt vom Bau eines Leistungszentrums in Frankfurt weiter vorangetrieben. Der Fußballverband plant, auf dem Gelände des Rennklubs eine großes sportliches Zentrum zu bauen. Der Rennverein klagte gegen die Baumaßnahmen und forderte in einem Antrag die einstweilige Einstellung der Räumung. Die Klage wurde nun zurückgewiesen. Beim DFB ist man erleichtert.

Der Antrag des Rennklubs sei "nicht begründet", hieß es in der am Mittwoch veröffentlichten Begründung des Gerichts. Die Stadt plant die Zwangsräumung für diesen Donnerstag. DFB-Präsident Grindel wertete die Entscheidung als ein "klares Signal."

DFB-Akademie in Frankfurt "wichtiges Aufbruchsignal"

Der Frankfurter Sportdezernent Markus Frank (CDU) ist mit der Entscheidung "hoch zufrieden". "Das ist ein wichtiges Aufbruchssignal, dass die DFB-Akademie nach Frankfurt kommt", sagte er. Eigentlich sollte mit dem Bau bereits im vergangenen Jahr begonnen werden, die Übergabe des Geländes verzögerte sich jedoch wegen des Rechtsstreits zwischen Stadt und Rennklub, der mittlerweile mehrere Gerichte beschäftigt.

DFB-Präsident Reinhard Grindel äußerte sich auf der Internetplattform des Fußballverbandes: "Mit dem Hinweis des BGH, dass eine Revision keine Aussicht auf Erfolg haben dürfte, haben wir endlich das klare Signal, auf das der DFB seit Jahren gewartet hat."

Bauprojekt sollte eigentlich im letzten Jahr beginnen

Das Frankfurter Oberlandesgericht (OLG) hatte im Juli den Einspruch des Rennklubs gegen die Räumungsklage der Stadt abgelehnt. Gegen dieses Urteil hat der Rennklub Revision eingelegt und zudem Vollstreckungsschutz beantragt.

Der Start des Bauprojekts sollte eigentlich bereits im letzten Jahr vollzogen werden. Durch den Streit zwischen Stadt und Rennverein zögerte sich der Start allerdings nach hinten. Der Rechtsstreit zog sich durch mehrere Gerichte.

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fk / DPA

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