Al-Kaida Chef der irakischen al-Kaida verwundet


Der arabische Sender Al Dschasira hat vermeldet, dass der Anführer der Terrororganisation al-Kaida, Ajjub el Masri, bei der Erstürmung seines Stützpunktes verletzt worden sei. Sein Stellvertreter wurde dabei von irakischen Truppen getötet.

Der Chef der Terrororganisation al-Kaida im Irak, Abu Ajjub el Masri, ist Fernsehberichten zufolge bei einem Gefecht nördlich von Bagdad verletzt worden. Ein Helfer el Masris kam ums Leben, als irakische Truppen einen Stützpunkt im Distrikt Balad stürmten, wie das staatliche irakische Fernsehen und der Sender Al Dschasira am Freitag unter Berufung auf das irakische Innenministerium berichteten. El Masri sei in Panik geflohen, wurde ein Sprecher des irakischen Innenministeriums zitiert. Das Innenministerium war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Ein Sprecher des US-Militärs in Bagdad sagte, ihm lägen keine Informationen zu den Berichten vor.

El Masri ist auch unter dem Namen Abu Hamsa al-Muhadschir bekannt. Der Ägypter rückte an die Spitze der irakischen Al-Kaida auf, nachdem der vorherige Chef, der Jordanier Abu Mussab al-Sarkawi, bei einem US-Luftangriff getötet worden war. Nach Angaben des US-Militärs wurde el Masri in Afghanistan ausgebildet und gründete die erste Terrorzelle der Al Kaida in Bagdad. Auf seinen Kopf wurde eine Belohnung von fünf Millionen Dollar ausgesetzt.

Reuters Reuters

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker