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Auftritt im Softporno: Als Donald Trump einmal in einem Sexvideo mitspielte

Im Kleinkrieg zwischen Donald Trump und einer früheren Miss Universe ist ein Sexvideo des US-Präsidentschaftskandidaten aufgetaucht. Der Playboy-Film staubt bereits seit 16 Jahren in Archiven vor sich hin.

Donald Trump  Alicia Machado

Donald Trump und die Frauen - eine niemals endende Angelegenheit. Hier unterhält er sich mit der damaligen Miss Universe Alicia Machado (l.) öffentlich über ihre "Gewichtsprobleme"

An sich ist dieser Auftritt an Harmlosigkeit nicht zu überbieten. In einer nur wenige Sekunden langen Szene taucht Donald Trump in einem "Playboy"-Sexfilmchen auf, einem eher biederen Softstreifen. Zu sehen ist, wie er zunächst von einem Fernsehteam als Unternehmer interviewt wird und dann, wie er in Anwesenheit einiger Frauen (bekleidet) eine Flasche Champagner öffnet, den Schaumwein über ein Playboy-Logo laufen lässt und sagt: "Schönheit ist Schönheit, mal sehen, was in New York passiert." Und das war es auch schon.

Sexvideo schadet Donald Trump wohl nicht

"Playboy Video Centerfold: Playmate 2000 Bernaola Twins" heißt der Film, der seit seiner Produktion vor rund 16 Jahren auch in der weltgrößten Bewegtbild-Datenbank von IMDB zu finden ist. Dass der Softporno den umtriebigen Multimilliardär im US-Präsidentschaftswahlkampf in Schwierigkeiten bringen wird, ist unwahrscheinlich - dazu hat sich Trump schon ganz andere Dinge geleistet, die ihm auch nicht geschadet haben. Aber dass das Video ausgerechnet jetzt wieder ans Licht der Öffentlichkeit gezerrt wird, dürfte dennoch kein Zufall sein.


Seit ein paar Tagen streitet sich der republikanische Kandidat mit der Miss Universe von 1996, Alicia Machado. Donald Trump gehörte damals die Firma, die den Schönheitswettbewerb ausrichtet. Nach ihrer Wahl hatte sie an Gewicht zugenommen, die Rede ist von sieben Kilo, weswegen sie von Trump öffentlich als "Miss Piggy" und "Fressmaschine" bezeichnet wurde. Hillary Clinton hatte ihren Fall im TV-Duell am Montag als Beispiel für Trumps Frauenverachtung genannt. Der Republikaner reagierte, wie er immer in solchen Fällen reagiert: Er ging zum Gegenangriff über und behauptete, Machados Gewicht sei damals ein ernsthaftes Problem gewesen.

Trump twittert über ominöses Sexvideo

Auf Machados daraufhin genussvoll inszenierten Rachefeldzug reagierte der Immobilienmogul mit einer Reihe von Tweets. In einem sprach er von einem ominösen Sextape, in dem sie zu sehen sei. Das existiert tatsächlich, es handelt sich dabei um grobkörnige Nachtaufnahmen, die die Schönheitskönigin beim Sex zeigen. Angeblich soll es noch weitere Aufnahmen von ihr existieren, aufgetaucht aber sind bislang keine. Vermutlich handelt es sich dabei um Gerüchte.

Das "Playboy"-Video ist übrigens nicht der einzige Filmausflug des Donald Trump. Mehr als ein Dutzend Mal stand er bereits vor der Kamera. Unter anderem in "Kevin allein zu Hause II", "Zoolander" und in "Der Prince von Bel Air".

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nik