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Amoklauf von Atlanta Massaker in Massagesalons: US-Senatorin kontert FBI-Chef – Taten "rassistisch motiviert"

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Zum Tod von sechs asiatischstämmigen Frauen nach einem Amoklauf in Atlanta, Georgia, in der vergangenen Woche, hat sich die demokratische Senatorin Tammy Duckworth zu Wort gemeldet. Duckworth betonte, dass die Tötungen rassistisch motiviert gewesen seien. "Ich möchte eine tiefere Untersuchung sehen, ob diese Schießerei und andere ähnliche Verbrechen rassistisch motiviert gewesen sid oder nicht. Für mich sieht es danach aus." Die Polizei in Atlanta teilte mit, dass sie immer noch die Hintergründe ermitteln würde. Zudem stehen Duckworths Worte gegen die des FBI-Direktors Chris Wray. Wray hatte vergangene Woche gesagt, dass es nicht den Anschein habe, dass die Herkunft oder Abstammung bei den Erschießungen von acht Menschen eine Rolle gespielt habe. Der mutmaßliche Schütze Aaron Long sagte der Polizei, dass sexuelle Frustration ihn dazu gebracht habe. Nichtsdestotrotz schürten die Gewalttaten Ängste in der asiatisch-amerikanisch-pazifischen Gemeinschaft. Seit dem Ausbruch des Coronavirus im März 2020 und den Anschuldigungen des ehemaligen Präsidenten Donald Trump, dass das Virus aus China komme, hat es einen Anstieg von anti-asiatische motivierten Straftaten in den USA gegeben. Laut dem "Center for the Study of Hate and Extremism" stiegen die Hassverbrechen gegen asiatischstämmige Amerikaner in 16 Großstädten um 149% im Vergleich zu 2019.
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Vergangene Woche waren acht Menschen, darunter sechs asiatisch-stämmige Frauen, bei einem Amoklauf in Atlanta und Umgebung ums Leben gekommen. Die demokratische Senatorin Tammy Duckworth fordert nun Aufklärung.

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