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Ausland: Wahlhelferinnen in Afghanistan getötet

In Afghanistan haben Taliban-Rebellen erstmals gezielt Wahlhelferinnen angegriffen: Bei einer Explosion nahe der afghanischen Stadt Dschalalabad sind am Samstag zwei einheimische Wahlhelferinnen getötet und 13 weitere verletzt worden.

Auch das Kind einer Wahlhelferin sei bei dem Bombenanschlag auf einen Bus mit den Frauen am Samstag bei der Stadt Dschalalabad ums Leben gekommen, meldete die in in Pakistan ansässige afghanische Nachrichtenagentur AIP unter Berufung auf Sicherheitskräfte. 13 Menschen seien verletzt worden, fünf davon lebensgefährlich. Die Taliban bekannten sich zu der Tat und drohten mit weiteren Anschlägen vor den für September geplanten Wahlen.

Weitere Anschläge angekündigt

Taliban-Sprecher Mufti Latifullah Hakimi kündigte weitere Angriffe an, um die für September geplanten ersten freien Wahlen Afghanistans "zu sabotieren". Präsident Hamid Karsai verurteilte den Anschlag. "Er zeigt erneut die Schwäche der Feinde Afghanistans, die Unschuldige angreifen", erklärte er. Karsai und die US-Streitkräfte haben vor einer Zunahme von Anschlägen vor den Wahlen gewarnt. Die Wahlhelferinnen waren zur Registrierung von Wählerinnen unterwegs.

Erst am Freitag hatten UN-Generalsekretär Kofi Annan und der afghanische Präsident Hamid Karsai die Nato aufgefordert, mehr Truppen zur Stabilisierung der Lage in das Land zu entsenden. Andernfalls sei die Durchführung der ersten freien Wahlen seit einem Vierteljahrhundert gefährdet. Es würden mehr als die bisher 6.400 ISAF-Soldaten benötigt, damit die Afghanen "ohne Furcht zu den Urnen gehen können", sagte Karsai bei einem Treffen mit Nato-General James Jones in New York.

Türkische Geisel freigelassen

Ein Taliban-Kommandeur sagte AIP, die Rebellen seien auch für einen Angriff auf US-Streitkräfte in der ostafghanischen Provinz Kunar verantwortlich. Bei dem Angriff waren am Donnerstag nach US-Angaben zwei amerikanische Soldaten getötet worden. Der Rebellen-Kommandeur sagte, auch vier Fahrzeuge der US-Truppen seien bei dem Hinterhalt zerstört worden. Er kündigte eine Zunahme von Angriffen gegen die US-geführten Koalitionstruppen an.

Unterdessen wurde im Südwesten des Landes ein türkischer Ingenieur nach dreieinhalb Monaten Geiselhaft wieder freigelassen, wie die Behörden mitteilten. Regionale Würdenträger übergaben Salih Aksoy in Kalat an Regierungsvertreter. Bewaffnete hatten Aksoy am 5. März in der Unruheprovinz Sabul gekidnappt. Bei der vorangegangenen Schießerei war ein Kollege Aksoys erschossen worden. Beide Männer arbeiteten an einem Straßenbauprojekt. Ein Talibansprecher sagte, Aksoy sei freigelassen worden, weil er Muslim sei und nachdem festgestellt wurde, dass seine Firma nicht für die US-Truppen arbeite. Die Kidnapper hätten kein Lösegeld erhalten. (mit Agenturen)

DPA
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?