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Präsident Cool Ooooh yeah! Barack Obama rappt bei Jimmy Fallon

Barack Obama bei Jimmy Fallon
Ooooh yeah! Barack Obama lässt sich bei Jimmy Fallon foppen
© The Tonight Show/Screenshot
Jimmy Fallons Rubrik "Slow jam the news" geht so: Politspäße verpackt in Schmusesongs. Nun hatte der US-Late-Night-Talker Barack Obama zu Gast, der fröhlich Witze auf seine Kosten einsteckte und ebenso Witze austeilte.

Wo soll man da bloß anfangen? Vielleicht so: Barack Obama steht da in mittlerer Reihe mit dem Mikro in der Hand, singtrappt: "Es wird keine dritte Amtszeit geben, ich kann nicht für immer bleiben. Abgesehen davon, habe ich in 223 Tagen Urlaub gebucht." Da haben sie alle gut lachen: das Publikum, die Band, Moderator Jimmy Fallon und natürlich der Präsident selbst. In rund acht Monaten ist es also vorbei für ihn, und Obama, selten um einen selbstironischen Auftritt verlegen, kann es langsam langsam angehen. So wie jetzt eben bei US-Late-Night-Spaßvogel Jimmy Fallon, der für seine berühmte Rubrik "Slow jam the news" das Staatsoberhaupt gewinnen konnte.

Und das klingt dann so: Obama preist die Errungenschaften seiner Amtszeit, die Studioband The Roots schmust im Hintergrund eine Soulballade vor sich hin und Moderator hauchen sich gefühlvoll ihre Späße hin und her. Etwa so - Fallon: "Weiß Du Dich wie man Geld aus dem Automaten zieht?" Obama: "Knöpfe im Aufzug zu drücken wird schwierig werden." Oder so - Fallon: "Glaubst Du, die Republikaner sind glücklich mit ihrer Wahl" (also Donald Trump)? Obama: "Wir sind es." Oder - Obama: "Seid sicher: Der Klimawandel ist real, jeder kann sich eine Krankenversicherung leisten und Liebe ist Liebe", Fallon: "Predige".

Barack Obama - gewohnt cool

Der recht coole Auftritt des US-Präsidenten in der Show, (in der übrigens auch Madonna zu Gast war) elektrisiert, natürlich, die Fans. Auf Twitter ist ausnahmsweise mal kaum Gemäkel und Gemecker zu lesen. Die meiste geteilte Passage aus "Slow jam the news" ist auch der mit Abstand lustigste - ein Seitenhieb auf den republikanischen Bewerber Trump: "Orange ist not the new black" sagt Barack Obama an einer Stelle. Eine Anspielung auf die Hautfarben des Noch-Präsidenten und seines Möchtegern-Nachfolgers, dessen Selbstbräunerhautton viele Amerikaner belustigt.

nik

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