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Das Tier aus "Number 10": Boris Johnson ist britischer Premier – muss Kater Larry jetzt aus der Downing Street ausziehen?

Boris Johnson muss viele Probleme in Großbritannien lösen – zum Beispiel den Brexit wuppen. Und doch beschäftigt die britische Presse derzeit noch eine ganz spezielle Frage: Wie geht es mit Kater Larry weiter?

Larry, der Kater von Downing Street Nr. 10. In Europa ist die Amputation von Krallen bei Katzen größtenteils verboten.

Larry, der Kater von Downing Street Nr. 10

DPA

Wenn Boris Johnson in die Downing Street Number 10 in London einzieht, findet der neue britische Premier kein leeres Haus vor. Dort wohnt – unter anderem – Kater Larry. Wird das auch so bleiben? Darf der Kater dort wohnen bleiben? Dies ist eine Frage, die jetzt der britische "Mirror" stellt – und sogleich positiv beantwortet.

Ja, die Katze, die schon Barack Obama bei einem Besuch in London kraulen durfte und die vermutlich schon viele weitere berühmte Persönlichkeiten kennengelernt hat, wird aus dem britischen Regierungssitz nicht ausziehen - bloß, weil ein neuer Regierungschef einzieht. Wir sprechen schließlich vom "Chief Mouser to the Cabinet", also dem Obersten Mausfänger des Kabinetts.

Unter dem grau-getigerten, ehemaligen Straßenkater Larry dienten schon mehrere Regierungschefs: Das Tier zog, so ist es in der Presse und auf Larrys Wikipedia-Seite zu lesen, während der Amtszeit David Camerons in die Downing Street Nummer 10 ein, koexistierte mit Theresa May – die übrigens keine große Katzenfreundin sein soll - und wird nun mit Boris Johnson zusammenleben.

Boris Johnson muss sich arrangieren

Aber warum muss Larry nicht ausziehen, fragt sich etwa der "Mirror". Man könnte ja auf die Idee kommen, dass, wenn eine Premierministerin das Feld räumt, sie ihr das Haustier mitnehmen oder zumindest ein neues Zuhause für es finden muss.

So weit wird es nicht kommen, versichert der "Mirror", denn Larry gehört nicht dem jeweiligen Premier, vielmehr gehört das Tier zum Inventar. Genauer gesagt, den Mitarbeitern des Regierungssitzes, die sich um den Kater kümmern und eine gemeinsame Kaffeekasse unterhalten, aus der sie die Kosten für das Katzenfutter bestreiten.

Larry kann also ganz entspannt sein, wenn Boris Johnson einzieht.

Quellen: "Mirror", Wikipedia