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Anschlag auf Satirezeitschrift: Wie konnten die Täter entkommen? Und warum "Charlie Hebdo"?

Der Anschlag auf die Redaktion von "Charlie Hebdo" sorgt für weltweites Entsetzen. Steckt al Kaida hinter den tödlichen Schüssen? Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Die Täter kamen vermummt - und konnten mitten am Tag vor der Polizei fliehen

Die Täter kamen vermummt - und konnten mitten am Tag vor der Polizei fliehen

Eine Salve von Schüssen zerreißt um 11.30 Uhr die Stille der kleinen Rue Nicolas Appert mitten im Zentrum von Paris. Schwarz gekleidete, vermummte Männer rennen durch die Straße und schreien "Allah Akbar" (Gott ist groß) vor dem Sitz der Satire-Zeitung "Charlie Hebdo". Die mit Kalaschnikows bewaffneten Angreifer rufen auch: "Wir haben den Propheten gerächt!" Dann flüchten sie. Zwölf Menschen sterben bei dem Terroranschlag. In Paris herrscht seither Ausnahmezustand.

Die wichtigsten Fragen und Antworten zur tödlichen Attacke in Paris.

Wer sind die Täter?

Nach Angaben des französischen Innenministers Bernard Cazeneuve waren drei Täter an dem Mordanschlag beteiligt. Viel ist über sie nicht bekannt. Französische Medien berichten von einer Geisel, die von den Tätern diesen Satz mit auf den Weg bekommen haben soll: "Sag den Medien, dass Al Kaida im Jemen dafür verantwortlich ist." Die Täter sollen perfekt Französisch gesprochen haben. Sie riefen zudem "Allah Akbar" (Gott ist groß) und "Wir haben den Propheten gerächt!".

Wie konnten die Täter entkommen?

Es ist mitten am Tag in Paris, die Polizei eilt zum Tatort, bewegt sich auf die Täter zu - dennoch entkommen die Todesschützen. Wie ist das möglich? Nach Einschätzung der Gewerkschaft der Polizei (GdP) handelt es sich nicht um eine spontante Tat einsamer Extremisten. Sondern um eine lange geplanten Attacke: "Einen Anschlag mit Waffen dieser Größenordnung, den kann man nicht von heute auf morgen organisieren", sagte der GdP-Bundesvorsitzende Oliver Malchow. Diese Einschätzung spräche ebenfalls dafür, dass eine Terrororganisation wie Al Kaida hinter den Todesschüssen steckt.

Warum wurde "Charlie Hebdo" angegriffen?

Bereits im November 2011 war "Charlie Hebdo" Ziel eines Anschlags: Unbekannte verübten einen Brandanschlag auf die Redaktion des Satiremagazins. Es brachte am gleichen Tag ein Sonderheft zum Wahlerfolg der Islamisten in Tunesien heraus und hatte sich dazu in "Scharia Hebdo" umbenannt. Als Chefredakteur war "Mohammed" benannt worden. Seit 2013 soll der Chefredakteur Stéphane Charbonnier auf der Todesliste von Al Kaida gestanden haben. Das Magazin war stets islamkritisch, doch aktuell gab es keine besonders auffälligen Karikaturen. Letztlich könnte auch Folgendes ein Grund gewesen sein: Die Redaktion war spärlich geschützt, sie stellte ein leichtes Ziel dar.

Kann ein Anschlag in Deutschland passieren?

Grundsätzlich gilt natürlich: Ein Terroranschlag kann in jedem Land passieren. Doch Innenminister Thomas de Maizière (CDU) hat nach dem Anschlag in Paris mit mindestens zwölf Toten vor Panikmache in Deutschland gewarnt. "Wir haben keinen konkreten Hinweis auf vergleichbare Anschlagsplanungen in Deutschland oder konkrete Hinweise auf terroristisch motivierte Anschläge im Allgemeinen in Deutschland", sagte De Maizière. "Die Lage ist ernst. Es gibt Grund zur Sorge und zur Vorsorge, aber nicht zur Panik."

Welche Reaktionen gibt es?

Die ist weltweit scharf verurteilt worden. Politiker und Medienverbände sprachen von einem barbarischen Anschlag auf die Pressefreiheit.

Frankreichs Präsident François Hollande:

"Es war ein Terroranschlag. Daran gibt es keinen Zweifel. Es ist ein Schock für Frankreich." (Anm.: Um 21 Uhr hält Hollande eine Rede an die Nation)

Bundeskanzlerin Angela Merkel in einem Kondolenztelegramm an Frankreichs Präsidenten François Hollande:

"Diese abscheuliche Tat ist nicht nur ein Angriff auf das Leben französischer Bürgerinnen und Bürger und die innere Sicherheit Frankreichs. Sie stellt auch einen Angriff auf die Meinungs- und Pressefreiheit dar, ein Kernelement unserer freiheitlich-demokratischen Kultur, der durch nichts zu rechtfertigen ist."

US-Präsident Barack Obama in einer schriftlichen Erklärung:

"Frankreich ist der älteste Verbündete Amerikas und es steht Schulter an Schulter mit den Vereinigten Staaten im Kampf gegen Terroristen, die unsere gemeinsame Sicherheit in der Welt gefährden."

feh/DPA/AFP / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(