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Chronologie: 22 Soldaten bei Einsätzen in Afghanistan getötet

Bei Selbstmordattentaten und anderen Angriffen sind in Afghanistan schon 22 Soldaten der Bundeswehr getötet worden.

29. Mai 2003: Ein Bundeswehrsoldat wird außerhalb von Kabul bei der Explosion einer Mine getötet, ein weiterer wird verletzt.

7. Juni 2003:

Ein deutscher Truppen-Konvoi auf dem Weg zum Flughafen in Kabul wird von einem Selbstmordkommando angegriffen. Vier Bundeswehrsoldaten werden getötet, 29 verletzt.

14. November 2005:

Bei einem Selbstmordanschlag mit einer Autobombe wird ein Bundeswehrsoldat in Kabul mit in den Tod gerissen. Die Bundeswehr verzeichnet für dieses Jahr zwei weitere tote Soldaten.

19. Mai 2007:

Bei einem Selbstmordanschlag auf einem belebten Markt in Kundus werden zehn Menschen getötet, darunter drei Bundeswehrsoldaten. Fünf deutsche Soldaten und 13 Zivilpersonen werden verletzt.

27. August 2008:

Bei einer Attacke auf eine deutsche Bundeswehrpatrouille südlich von Kundus kommt ein Hauptfeldwebel ums Leben. Drei weitere Soldaten werden verletzt.

20. Oktober 2008:

Bei einem Selbstmordanschlag im Bezirk Chahar Dara im Norden Afghanistans werden zwei Bundeswehrsoldaten und fünf afghanische Kinder getötet.

29. April 2009:

Bei zwei Anschlägen auf Bundeswehr-Patrouillen in Nordafghanistan werden ein Soldat getötet und neun weitere leicht verletzt. Beide Angriffe finden in der Nähe des Bundeswehrlagers in Kundus statt. Der deutsche Soldat wird getötet, als die Patrouille in einen Hinterhalt gerät und mit Handfeuerwaffen und Granaten beschossen wird.

23. Juni 2009:

Drei Soldaten sterben in einem Gefecht, bei dem die Angreifer Handwaffen und Panzerfäuste einsetzen. Die Soldaten kommen nach Auskunft der Bundeswehr ums Leben, als ihr Transportpanzer vom Typ "Fuchs" umkippt und ins Wasser rutscht.

5. Oktober 2009:

Ein Jahr nach einem Selbstmordattentat auf die Bundeswehr in Afghanistan stirbt ein 24-jähriger Soldat an den Folgen seiner schweren Verletzungen. Der Fallschirmjäger hatte am 6. August 2008 südlich von Kundus schwerste Verbrennungen erlitten, als sich ein Motorradfahrer neben ihm in die Luft sprengte. Seither lag er in Koblenz und Mainz im Krankenhaus.

02. April 2010:

Bei schweren Gefechten mit Taliban-Kämpfern sterben im Norden Afghanistans drei Bundeswehrsoldaten. Fünf Soldaten werden schwer verwundet.

DPA / DPA
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