Paukenschlag in Davos: Wolodymyr Selenskyj hat verkündet, dass die Ukraine, Russland und die USA über ein Ende des Ukrainekrieges verhandeln wollen. Alles Wichtige im stern-Newsblog.
Die Welt blickt nach Davos, wo vom 19. bis zum 23. Januar das Weltwirtschaftsforum stattfindet. Nach dem viel beachteten Auftritt von Donald Trump hat sich der US-Präsident am Donnerstag mit seinem ukrainischen Amtskollegen Wolodymyr Selenskyj getroffen. Der machte anschließend eine unerwartete Ankündigung.
Die wichtigsten Entwicklungen im stern-Newsblog:
Wichtige Updates
Phil Göbel
Selenskyj kündigt Gespräche zwischen Russland, Ukraine und USA an
Paukenschlag nach seiner Rede: Vertreter der USA, der Ukraine und Russlands wollen nach Angaben von Wolodymyr Selenskyj über Bedingungen für ein Ende des Ukraine-Krieges reden. Selenskyj spricht von einem ersten trilateralen Treffen, schraubte aber die Erwartungen zurück. Es sei eine Überraschung der Amerikaner. "Ich hoffe, dass die Emirate Bescheid wissen." Trotzdem sei es wichtig zu sehen, ob Russland zu Kompromissen bereit sei.
Die Gespräche sollen an diesem Freitag und Samstag in den Vereinigten Arabischen Emiraten stattfinden, wie Selenskyj auf dem Weltwirtschaftsforum im Schweizer Alpenort Davos sagt.
Die Gespräche sollen an diesem Freitag und Samstag in den Vereinigten Arabischen Emiraten stattfinden, wie Selenskyj auf dem Weltwirtschaftsforum im Schweizer Alpenort Davos sagt.
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Christine Leitner
Und das war's dann auch schon wieder. Larry Fink lobt die inspirierende Art von Elon Musk. Der fügt hinzu, dass er sich auf die Zukunft freue. Applaus. Musk verlässt die Bühne.
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Christine Leitner
„In fünf Jahren wird KI intelligenter sein als die gesamte Menschheit zusammen.“Elon Musk
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Christine Leitner
Jetzt will Larry Fink wissen, was Elon Musk inspiriert habe. Es ist wohl das, woraus viele in ihrer Kindheit und Jugend ihre Inspiration und Fantasie zogen: Bücher, besonders Science Fiction. Er wolle daraus Realität machen, so Musk.
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Christine Leitner
Man fragt sich schon, warum Musk hier in Davos sitzt. Wirklich Neues hat er nicht zu berichten. Vieles von dem, was er erzählt, ist bereits bekannt.
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Nele Spandick
Viele im Publikum hatten sich offenbar mehr Show von Musk gewünscht. Während des eher ernsten, unaufgeregten Gespräch tippen sie auf ihren Handys, statt wirklich zuzuhören.
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Christine Leitner
Zurück zu den Robotern. Larry Fink will wissen, wie schnell sie Allzweck-Roboter bereitstehen. Musk erklärt, dass sie schon jetzt einfache Aufgaben bekämen, aber erst Ende kommenden Jahres sicher genug wären, um sie der Öffentlichkeit zu präsentieren. Allzweck-Roboter (Optimus Robots) werden für Bereiche wie Logistik oder Haushalte entwickelt.
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Christine Leitner
Ein kleines Stück des Bundesstaates Utah mit Solarpaneelen zu bestücken würde ausreichen, um die gesamten USA mit Strom zu versorgen. Dasselbe gelte für Europa.
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Christine Leitner
Jetzt spricht Musk über Stromproduktion in den USA und China. Sonnenenergie sei die größte Energiequelle. Deshalb werde SpaceX in einigen Jahren solarbetriebene Satelliten im Weltraum starten.
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Christine Leitner
Es klingt nach Science-Fiction, was Musk erzählt, aber ein Blick gen Osten zeigt: In Teilen Asiens sind solche Roboterhelfer längst Realität.
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Christine Leitner
Eines Tages werde jeder Mensch einen Roboter haben oder zumindest einen wollen, um Tiere oder Eltern zu betreuen. "Wenn man einen Roboter hätte, der ältere Menschen beschützen könnte, das wäre großartig", sagt Musk.
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Christine Leitner
Weiter geht es mit Künstlicher Intelligenz und Robotern. "Wir brauchen keinen Terminator", sagt Musk, aber er glaubt, dass solche technischen Entwicklungen zu einer "Explosion der Wirtschaft" beitragen können. In der Zukunft könnten KI und Roboter alle "menschlichen Bedürfnisse befriedigen" und dann werde es auch mehr Roboter als Menschen geben.
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Christine Leitner
Musk erklärt, dass seine Unternehmen das Bewusstsein der Welt erweitern sollen und verweist auf sein Weltraumunternehmen SpaceX. Die Aufgabe des Unternehmens sei es, Leben im All zu sichern, für den Fall einer Katastrophe, die das Leben auf der Erde bedrohen könnte.
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Nele Spandick
Nun beginnt ein Interview von Blackrock-Chef Larry Fink mit Tesla-Gründer und Trump-Berater Elon Musk.
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Christine Leitner
Selenskyj sitzt für ein kurzes Q&A noch in Davos auf der Bühne. Auch dort lobt er noch einmal das Gespräch mit Trump, sagt aber auch, dass noch eine Strecke zu gehen sei und die sei schwierig. Die Gespräche mit Trump unterschieden sich kaum von Gesprächen mit anderen Staatschefs: "Bei jedem Dialog mit einem Präsidenten muss ich die Interessen meines Landes vertreten. Deshalb ist der Dialog vielleicht nicht einfach, aber heute war er es. Er war positiv." Selenskyj fügt hinzu, dass die US-Delegation mit ihrer Reise nach Moskau gewartet habe, um zuerst mit ihm zu sprechen.
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DPA · AFP · Reuters