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USA Donald Trump ätzt gegen Alexandria Ocasio-Cortez – die kontert mit nur einem Retweet

Donald Trump Alexandria Ocasio-Cortez
Donald Trump hat (mal wieder) Alexandria Ocasio-Cortez verbal angegriffen
© Brendan Smialowski / AFP
Donald Trump liebt es, Frauen verbal anzugreifen. Sein aktuelles Feindbild ist die Demokratin Alexandria Ocasio-Cortez. In einer Rede machte er sich jetzt über die politische Hoffnungsträgerin lustig – doch AOC reagierte. 

Es ist fast schon Donald Trumps Hobby, sich an (jungen) Frauen abzuarbeiten. Sind die dann auch noch erfolgreich, beliebt und gebildet, sind sie ihm ein besonders großer Dorn im Auge. So wie die Abgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez (AOC).

Donald Trump ätzt gegen AOC

Während einer Rede in Ohio hat sich der US-Präsident erneut die 30-jährige Politikerin vorgenommen. Er kritisierte erst den von ihr konzipierten Green New Deal und sagte dann ironisch: "AOC, das ist eine echte Schönheit, nicht wahr? Sie weiß so viel über die Umwelt - haben wir hier kleine Kinder? – wie das kleine Kind dort drüben. Ich glaube, er weiß mehr." "Und sie weiß sicherlich nichts über die Wirtschaft", bemerkte er außerdem. 

Video-Ausschnitte der Rede zirkulierten anschließend auf Twitter. AOC selbst reagierte nicht auf die Tirade des amtierenden US-Präsidenten. Doch zu einem Retweet ließ sich die Abgeordnete zumindest hinreißen. Sie teilte den Tweet von Aktivistin und Schriftstellerin Zerlina Maxwell, die einen Clip mit den Worten geteilt hatte: "Sie hat einen Abschluss in Wirtschaft."

Nicht das erste Mal

Ihr Studium an der Boston University hatte die New Yorkerin mit cum laude abgeschlossen. Es ist bei weitem nicht das erste Mal, dass Trump gegen die Politikerin vom Leder zieht. Immer wieder spricht er von "AOC plus 3" und meint damit drei weitere demokratische Jungabgeordnete, Ilhan Omar, Rashida Tlaib und Ayanna Presley. Ocasio-Cortez' Green New Deal nannte er außerdem mal eine "Highschool-Semesterarbeit, die eine schlechte Note bekommen hat".

Trumps Kommentar, AOC sei "eine Schönheit" passt zu seinen bisherigen Angriffen gegen Frauen. Diese richten sich nämlich meistens gegen das Äußere seiner Feindinnen. Meistens nennt er seine Gegnerinnen "nasty" (garstig). Hillary Clinton bezeichnete er im Wahlkampf 2016 immer wieder als "nasty woman". Über die republikanische Politikerin Carly Fiorina sagte er während seines Wahlkampfes 2015: "Guckt euch das Gesicht an. Würde das irgendjemand wählen?" Nur zwei Beispiele von unzähligen. 

Quelle: "White House Briefing"

ls

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