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US-Wahlkampf: "Heidi Klum - leider nicht mehr eine 10" - Die dümmsten Sprüche von Donald Trump

Er wirbt für Folter, stänkert gegen illegale Einwanderer - und will Muslimen nun sogar ein Einreiseverbot in die USA erteilen. US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump sorgt immer wieder für Kopfschütteln. Seine dümmsten Momente.

Trump bei einer Rede in South Carolina

Trump bei einer Rede in South Carolina

Im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner sorgt Donald Trump für mächtig Wirbel: Der Immobilienhai und Milliardär hetzt gegen illegale Einwanderer, will eine Grenze zu Mexiko bauen und wirbt für Foltermethoden. Jüngst schlug er vor, Muslimen ein Einreiseverbot in die USA zu erteilen. Provokante Sprüche und Beleidigungen sind bei Trump an der Tagesordnung. Eine Auswahl seiner dümmsten Momente.

1. "Heidi Klum - leider nicht mehr eine 10"

Trump meinte, sich öffentlich über das Aussehen von Heidi Klum auszulassen zu müssen. In einem Interview mit der "New York Times" deutete er an, dass das deutsche Topmodel offenbar auf seiner persönlichen Bewertungsskala abgerutscht ist. "Heidi Klum, leider ist sie keine 10 mehr", sagte Trump. Klum konterte mit einem Videoclip auf Twitter.


2. "Ich mag Leute, die nicht gefangen genommen wurden"

Loyalität unter Parteifreunden? Fehlanzeige! Trump attackierte auch den Republikaner John McCain. Der Veteran, der im Vietnamkrieg gefangen genommen wurde, genießt bei vielen US-Amerikanern Heldenstatus - nicht aber bei Trump. "Er ist ein Kriegsheld, weil er gefangen genommen wurde", sagte Trump. Und darauf folgte ein Satz für die Ewigkeit: "Ich mag Leute, die nicht gefangen genommen wurden." 


3. "Sie sind Vergewaltiger"

Seine Hasstiraden gegen illegale Einwanderer aus Mexiko haben Donald Trump besonders viel Kritik eingebracht. Eine seiner kontroversesten Aussagen fiel bei seiner Wahlkampf-Antrittsrede im vergangenen Juni: "Mexiko schickt uns nicht die besten. Es schickt Menschen, die viele Probleme haben. Sie bringen Drogen, sie bringen Kriminalität, sie sind Vergewaltiger." Die öffentlichte Entrüstung ließ ihn kalt, Trump blieb bei seiner Meinung. Er legte sogar noch nach: In einem CNN-Interview sagte Trump, seine Aussagen seien statistisch belegt. 


4. "Geh zurück zu Univision"

Jorge Ramos, Journalist beim spanischsprachigen US-Sender "Univision", gilt als Kritiker von Trump. Auf einer Pressekonferenz in Iowa kam es zum Eklat: Ramos stand auf, um Trump auf seine umstrittenen Aussagen zur Einwanderung anzusprechen. "Hinsetzen", befahl Trump mehrfach - der Journalist sei nicht aufgerufen worden. "Geh zurück zu Univision", sagte Trump schließlich. Als Ramos trotzdem weitermachte, wurde er von Trumps Sicherheitsleuten aus dem Raum geworfen.  


5. "Waterboarding ist Peanuts"

Der jüngste verbale Ausfall des Möchtegern-Präsidentschaftskandidaten: Trump würde das sogenannte Waterboarding wieder einführen - als Verhörmethode bei Terrorverdächtigen. "Waterboarding ist Peanuts verglichen mit dem, was sie mit uns machen", sagte er zum US-Sender "ABC". "Da drüben machen sie kein Waterboarding, da hacken sie Menschen den Kopf ab", so Trump im Hinblick auf die Foltermethoden des IS.


6. "Ich würde eine große, große Mauer bauen"

Um die illegale Einwanderung aus Mexiko in den Griff zu bekommen, hat Trump eine größenwahnsinnige Idee ausgesprochen: Den Bau einer Mauer. "Ich würde eine große, große Mauer an unserer südlichen Grenze bauen - und Mexiko soll dafür zahlen", sagte Trump bei einer Rede. "Niemand baut Mauern besser als ich", so der Immobilienmogul.


7.   9/11 - "Tausende jubelten"

Trump will mit eigenen Augen beobachtet haben, wie "tausende" Muslime am 11. September in der US-Stadt Jersey City in Jubel ausbrachen, als Terroristen einen Anschlag auf das World Trade Center in New York verübten. "Eine große arabische Gemeinde jubelte, als die Gebäude einstürzten", behauptet Trump. Laut Polizei hat es einen solchen Vorfall nicht gegeben, US-Medien bezichtigen Trump der Lüge. Er selbst beharrt darauf, dass es stimmt.


kis