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"Schlechte Umweltgesetze": Trump twittert zu Waldbränden in Kalifornien - und niemand weiß, wovon er redet

In Kalifornien toben die schlimmsten Waldbrände der Geschichte. Donald Trump meint zu wissen, warum die Feuer nicht gelöscht werden können. Der US-Präsident redet dabei nicht nur am Thema vorbei - er verbreitet schlicht Unsinn.

US-Präsident Donald Trump verwirrt mit seinen Tweets zu kalifornischen Waldbränden

US-Präsident Donald Trump verwirrt mit seinen Tweets zu kalifornischen Waldbränden

DPA / AFP

In Kalifornien wütet der größte jemals in dem Bundesstaat registrierte Waldbrand. Elf Menschen sind bereits durch die Flammen umgekommen. Donald Trump meint zu wissen, warum sich die Brände derart stark ausbreiten konnten. In zwei Tweets schrieb der US-Präsident, die Feuer würden durch "schlechte Umweltgesetze vergrößert und so viel schlechter gemacht". "Riesige Mengen sofort verfügbaren Wassers" könnten nicht nutzbar gemacht werden, weil sie "dummerweise in den Pazifischen Ozean umgeleitet werden".

Wasser ist genug da

Das ist schlicht falsch, wie kalifornische Behörden und Waldbrandexperten versichern. "Wir haben genug Wasser, um diese Waldbrände zu bekämpfen", sagte Daniel Berlant, der stellvertretende Leiter der kalifornischen Brandschutzbehörde CalFire. Ein von CNN befragter Klimatologe der University of Tennessee sei "verblüfft" gewesen, als er die Tweets gelesen habe. "Kalifornien leitet kein Wasser in den Pazifik um. Lächerlich." Zwar würden Küstenstädte mit Wasser versorgt, dieses würde allerdings auch dort verbraucht und nicht in den Ozean gepumpt.

Rob Stutzman, Ex-Berater des ehemaligen republikanischen Kalifornien-Governeurs Arnold Schwarzenegger, bezeichnete Trumps Tweet gegenüber "Politico" als "verrückt". Die Idee, dass man lediglich mehr Wasser benötigen würde, um die Feuer unter Kontrolle zu halten, sei "unfassbar". "Ich schaue nicht 'Fox&Friends', aber irgendjemand muss diese Idee in seinen Kopf gepflanzt haben", sagte Stutzman.

 

 

Weißes Haus kommentiert Aussagen von Donald Trump nicht

Trump hat in der Vergangenheit mehrfach Themen aus der bekannten Show von Fox News übernommen. Wie mehrere US-Medien berichten, beschäftigte sich die Sendung kurz vor Trumps Tweets mit den kalifornischen Waldbränden. Die Wasser-Thematik sei dabei allerdings nicht besprochen worden. Auf Anfragen von US-Medien wollte das Weiße Haus nicht kommentieren, was genau Trump gemeint haben könnte oder wie er zu seinen Schlüssen gekommen ist. Auch das Innenministerium ließ gegenüber CNN verlauten, man wolle die Kommentare "für sich selbst sprechen lassen."

Wovon redet Trump also und vor allem: Wie kommt er zu seinen Thesen? Die Antwort ist wohl recht banal: Trump will die kalifornischen Waldbrände für seine politische Agenda nutzen. Offenbar spielt er auf eine seit Monaten schwelende Diskussion in Kalifornien über die Wasserverteilung an. 

In dem Bundesstaat wird laut "New York Times" aktuell darüber gestritten, wie viel Wasser aus den Flüssen für die städtische und landwirtschaftliche Nutzung abgezweigt werden darf und wie viel zum Schutze der Fische weiter gen Ozean fließen soll - oder wie Trump wohl sagen würde: "in den Pazifik umgeleitet wird". Umweltschützer wollen das Wasser möglichst in den Flüssen halten, ihre Gegner wollen es vermehrt wirtschaftlich nutzbar machen. Trump steht traditionell in solchen Konflikten auf der Seite der Bauern.

Experten sehen Klimawandel hinter Waldbränden

Wie auch immer der Streit um die Wasserverteilung ausgeht: Experten und Behörden bestreiten vehement, dass dies auch nur im Entferntesten Auswirkungen auf die Fähigkeit der Feuerwehr hätte, die Waldbrände zu bekämpfen. Kurioserweise sind sich viele Experten dagegen einig, dass der Klimawandel eine treibende Kraft hinter der anhaltenden Hitze und Trockenheit ist, die die Waldbrände in Kalifornien begünstigen. Das stärkste jemals gemessene kalifornische Feuer vor dem aktuellen Brand ist lediglich acht Monate her. Donald Trump hatte den Klimawandel in der Vergangenheit mehrfach in Zweifel gezogen, ist aus dem Pariser Klimaabkommen ausgetreten und hat zahlreiche Umweltgesetze in den USA gekippt.

fin
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Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.