HOME

Philippinen: Islamisten drohen mit Hinrichtung deutscher Geiseln

Die Entführer auf den Philippinen drohen, eine ihrer deutschen Geiseln öffentlich hinzurichten, wenn Deutschland die Militärschläge gegen IS weiterhin unterstützt. Das Ultimatum endet in zwei Wochen.

Die islamistischen Entführer von zwei Deutschen auf den Philippinen haben gedroht, eine der Geiseln in zwei Wochen zu ermorden, sollten ihre Forderungen nicht erfüllt werden. "Nach Freitag, den 17. Oktober 2014 um 15.00 Uhr werden sie eine (der Geiseln) nicht mehr lebend sehen", sagte ein Extremist, der sich als Sprecher der Extremistenorganisation Abu Sayyaf ausgab, am Donnerstag Journalisten am Telefon.

Die Öffentlichkeit werde die Hinrichtung zu sehen bekommen, "um zu zeigen, dass wir keine Spielchen spielen". Die der Al Kaida nahestehende Gruppe verlangt ein Ende der deutschen Unterstützung der US-Militäraktionen gegen die im Irak und Syrien aktive Extremistengruppe IS sowie ein Lösegeld in Höhe von 5,6 Millionen Dollar. Ursprünglich hatten die Extremisten gedroht, dass eine der beiden Geiseln enthauptet werde, wenn nicht bis zum 10. Oktober umgerechnet vier Millionen Euro Lösegeld gezahlt würden.

Auswärtiges Amt will sich nicht erpressen lassen

Die beiden Deutschen, ein über 70 Jahre alter Mann und eine Frau Mitte 50, wurden im April mit Waffengewalt von ihrer Jacht zwischen der Insel Borneo und den Philippinen verschleppt. Das Auswärtige Amt in Berlin hat einen Krisenstab eingerichtet. Eine Ministeriumssprecherin hatte vergangene Woche erklärt, Drohungen seien kein geeignetes Mittel, um Einfluss auf die Syrien- oder Irakpolitik der Bundesregierung zu nehmen. Am Montag hatten die Geiseln über Radio die Regierungen in Berlin und Manila um Hilfe gebeten. Die Kidnapper hatten beim Lokalsender DXRZ angerufen und die beiden zu Wort kommen lassen.

Die Abu Sayyaf erlangte mehrfach mit Entführungen westlicher Ausländer Aufmerksamkeit. Im April 2000 verschleppte die Gruppe mehrere Touristen von der malaysischen Insel Sipadan, darunter auch das deutsche Ehepaar Renate und Werner Wallert sowie deren Sohn, die nach zum Teil monatelanger Gefangenschaft freigelassen wurden.

haw/Reuters/DPA / DPA / Reuters
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.