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Flugsicherheit: Gordon Brown für Nacktscanner

Der britische Premierminister Gordon Brown hat sich für den Einsatz von Nacktscannern ausgesprochen. Britische Flughäfen sollen mit den umstrittenen Geräten ausgerüstet werden.

Die britischen Flughäfen werden nach und nach mit sogenannten Nacktscanner ausgerüstet. "Das Terrornetzwerk El Kaida setzt neue Waffen ein und wir müssen darauf antworten", sagte Premierminister Gordon Brown am Sonntag im BBC-Rundfunk. "Es gibt eine neue Art des Sprengstoffs, der nicht von herkömmlichen Maschinen erkannt wird", fügte Brown mit Blick auf den gescheiterten Anschlagsversuch auf eine US-Passagiermaschine am ersten Weihnachtstag hinzu. Die britische Flughafenbehörde BBA habe bereits solche Scanner bestellt.

Eine BBA-Sprecherin sagte, die Regierung habe grünes Licht für die Anschaffung der Geräte gegeben. Das Zusammenspiel von Technik, Geheimdienstarbeit und Fluggast-Beobachtung könne die Sicherheit verbessern.

Ein junger Nigerianer hatte an Weihnachten versucht, ein US-Flugzeug beim Landeanflug auf Detroit mit Hilfe des Sprengstoffs PETN in die Luft zu sprengen. Dabei setzte er seine Kleidung in Brand und wurde von Passagieren überwältigt. Bei Sicherheitskontrollen war er zuvor nicht aufgefallen.

AFP / AFP