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Irak: Mehr als 40 Tote nach Gefechten mit Al-Sadr-Milizen

Bei den jüngsten Gefechten zwischen US-Soldaten und Milizen des radikalen Schiitenpredigers Moktada al-Sadr sind nach Angaben der irakischen Regierung mindestens 43 Menschen getötet worden.

Das irakische Gesundheitsminister teilte am Sonntag mit, bis zum Morgen seien in einem Zeitraum von 24 Stunden 22 Menschen in Badgad und mindestens 21 in Nadschaf getötet worden. "Die Zahl für Nadschaf ist noch vorläufig", sagte ein Sprecher. "Es gibt noch Leichen, die wegen der anhaltenden Kämpfe nicht geborgen werden konnten." Augenzeugen zufolge war die Lage in den zwei Städten am Sonntagmorgen vergleichsweise ruhig.

Das US-Militär hatte am Freitag erklärt, bei den Gefechten in Nadschaf seien 300 von Sadrs Kämpfern getötet worden. Ein Sprecher der Milizen hatte dagegen von 36 Toten in mehreren Städten gesprochen. Vor dem neuen Aufflammen der Gefechte hatte etwa zwei Monate lang eine Waffenruhe gehalten.

Reuters / DPA / Reuters
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