Israel und die USA greifen den Iran an und töten den obersten Führer. Das Regime in Teheran schlägt zurück. Alle Entwicklungen im Liveblog.
Alle aktuellen Informationen im Liveblog:
Wichtige Updates
Stefan Düsterhöft

Eskalation im Iran – die Lage im Überblick:
- Die USA und Israel greifen seit Samstagmorgen den Iran an. Dabei wurde auch Irans Oberster Führer Ali Chamenei getötet.
- Bis Sonntag haben die Streitkräfte beider Länder nach eigenen Angaben insgesamt 2000 Ziele im Iran beschossen.
- Der Iran bezeichnet die Ermordnung Chameneis als „Kriegserklärung an die Muslime“. Es gibt Gegenangriffe: auf Israel, aber auch auf US-Militärbasen im Nahen Osten.
- In Kuwait sind mehrere US-Militärjets abgestürzt, die Besatzung überlebt
- Bei pro-iranischen Protesten in Pakistan sind mehrere Menschen gestorben. Sie haben versucht, das US-Konsulat zu stürmen.
- Rund 30.000 Reisende deutscher Veranstalter sind aktuell vom gesperrten Luftraum über dem Nahen Osten betroffen.
- Mindestens 150 Tanker, darunter Rohöl- und Flüssiggasschiffe, ankern in den offenen Gewässern vor der Straße von Hormus, weil Teheran den Schiffsverkehr gestoppt hat.
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Alexandra Kraft

Bei den Angriffen Israels und der USA sind im Iran nach Angaben des Roten Halbmonds mindestens 555 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 100.000 Rettungskräfte seien landesweit im Einsatz, hieß es in einer Mitteilung der humanitären Organisation im Iran. Mehr als 130 Landkreise seien vom Krieg betroffen.
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Lennard Worobic
Nate Swanson ist Direktor des Iran Strategy Project beim Atlantic Council in Washington, D.C. Im Gespräch mit dem stern ordnet er ein, was nach dem Tod des Obersten Führers des Iran, Ali Chamenei, passieren könnte (stern+):
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Alexandra Kraft

Der Reisekonzern Dertour sagt nach der umfassenden Reisewarnung des Auswärtigen Amtes alle Reisen in Länder des Nahen Ostens ab. Alle Reisen bis einschließlich 5. März seien gestrichen, teilte das Unternehmen am Montag mit. Betroffen seien die Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi-Arabien, Katar, Bahrain, Oman, Jordanien, Israel und Kuwait.
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Lennard Worobic
In den sozialen Medien kursieren Videos, die die Abstürze der US-Jets zeigen sollen. Der US-Sender CNN postete etwa diesen Clip auf X:
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Lennard Worobic
Mehrere US-Militärjets in Kuwait abgestürzt
Im Golfstaat Kuwait sind nach dortigen offiziellen Angaben mehrere US-Militärflugzeuge abgestürzt. Die Besatzungen hätten überlebt, teilt ein Sprecher des kuwaitischen Verteidigungsministeriums mit. Zu den Absturzursachen macht er keine Angaben.
Auch das US-Militär äußerte sich zunächst nicht. Kuwaits Behörden hätten die Besatzungsmitglieder der US-Flugzeuge entdeckt und ins Krankenhaus gebracht. Ihr Zustand sei stabil, teilte der Sprecher der Staatsagentur Kuna zufolge mit. Man stimme sich direkte mit den US-Truppen im Land ab über die Umstände des Vorfalls, dessen Hintergründe nun untersucht würden.
Auch das US-Militär äußerte sich zunächst nicht. Kuwaits Behörden hätten die Besatzungsmitglieder der US-Flugzeuge entdeckt und ins Krankenhaus gebracht. Ihr Zustand sei stabil, teilte der Sprecher der Staatsagentur Kuna zufolge mit. Man stimme sich direkte mit den US-Truppen im Land ab über die Umstände des Vorfalls, dessen Hintergründe nun untersucht würden.
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Lennard Worobic
Deutschland wird laut Außenminister Johann Wadephul nicht bei militärischen Aktionen gegen den Iran mitmachen. „Die Bundesregierung hat nicht die Absicht, sich zu beteiligen“, sagt der CDU-Politiker im Deutschlandfunk. Im Gegensatz zu Großbritannien, das den USA die Nutzung britischer Stützpunkte in der Region für die Zerstörung iranischer Raketen und Raketen-Abschussrampen erlaubt, habe Deutschland solche Basen dort nicht. „Wir haben auch keine entsprechenden militärischen Mittel“, betont Wadephul. „Und die Bundesrepublik hat definitiv nicht die Absicht, sich irgendwie zu beteiligen.“
Johann Wadephul im Deutschen Bundestag (Archivbild). Bernd von Jutrczenka/dpa
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Lennard Worobic
Es handelte sich um ein unbemanntes Fluggerät vom Typ „Shahed“, teilt der zyprische Präsident Nikos Christodoulidis im zyprischen Fernsehen mit. Unklar ist noch, wer die Drohne abgefeuert hat.
Lennard Worobic
Drohne trifft britischen Militärstützpunkt auf Zypern
Die britische Luftwaffenbasis Akrotiri auf Zypern ist in der Nacht zum Montag Behörden zufolge von einer Drohne getroffen worden. Der Angriff habe begrenzten Schaden verursacht, aber keine Verletzten gefordert, teilten die zyprischen Behörden und das britische Verteidigungsministerium mit. Nach Informationen aus verschiedenen Quellen habe es sich um eine unbemannte Drohne gehandelt, erklärte ein Sprecher der zyprischen Regierung. Die britische Militärverwaltung rief die Anwohner in der Umgebung von Akrotiri nach dem Drohneneinschlag dazu auf, bis auf Weiteres in ihren Häusern zu bleiben.
Zyperns Regierung hatte zuvor Berichte zurückgewiesen, wonach iranische Raketen in Richtung der Mittelmeerinsel abgefeuert worden seien. Regierungssprecher Konstantinos Letymbiotis schrieb am Sonntag auf der Plattform X, entsprechende Darstellungen träfen nicht zu.
Zyperns Regierung hatte zuvor Berichte zurückgewiesen, wonach iranische Raketen in Richtung der Mittelmeerinsel abgefeuert worden seien. Regierungssprecher Konstantinos Letymbiotis schrieb am Sonntag auf der Plattform X, entsprechende Darstellungen träfen nicht zu.
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Lennard Worobic
Berichten zufolge ist in Kuwait ein US-Kampfflugzeug abgestürzt. In sozialen Medien kursieren mehrere Videos, die den Vorfall zeigen sollen. Der Pilot des Kampfjets vom Typ F-15 sowie ein Waffenoffizier sollen sich örtlichen Berichten zufolge rechtzeitig aus der Maschine befreit haben. Weitere Videos sollen zeigen, wie Anwohner einen US-Kampfpiloten im Kofferraum ihres Autos in Sicherheit bringen. Bilder vom Absturzort zeigen auch einen Fallschirm.
Der US-Nachrichtensender CNN hat die Aufnahmen untersucht und berichtet, der Absturz habe sich wenige Kilometer vom US-Luftwaffenstützpunkt Ali al-Salam entfernt ereignet. Es handle sich um ein Kampfflugzeug des Typs F-15 oder F/A-18. Allerdings hätten auch Kuwaits Streitkräfte solche Flugzeuge im Einsatz.
Der US-Nachrichtensender CNN hat die Aufnahmen untersucht und berichtet, der Absturz habe sich wenige Kilometer vom US-Luftwaffenstützpunkt Ali al-Salam entfernt ereignet. Es handle sich um ein Kampfflugzeug des Typs F-15 oder F/A-18. Allerdings hätten auch Kuwaits Streitkräfte solche Flugzeuge im Einsatz.
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Lennard Worobic
An US-Botschaft in Kuwait steigt Rauch auf
Im kleinen Golfstaat Kuwait ist an der US-Botschaft offenbar ein Feuer ausgebrochen. An dem Gebäude steige Rauch auf, berichten Augenzeugen der Nachrichtenagentur DPA. Auch der Nachrichtenkanal Al-Arabija meldet unter Berufung auf nicht näher genannte Quellen, dass an dem Gebäude Rauch aufsteige. Die Hintergründe sind noch unklar.
„Es gibt eine anhaltende Bedrohung durch Raketen und Drohnen über Kuwait. Kommen Sie nicht zur Botschaft“, teilte die US-Botschaft im Land mit. Landsleute wurden aufgerufen, zu Hause zu bleiben und wachsam zu sein wegen möglicher Angriffe im Land.
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Lennard Worobic
Das israelische Militär hat eine neue Angriffswelle im Libanon begonnen. Ziel seien Stellungen der mit dem Iran verbündeten Hisbollah-Miliz, teilt die Armee mit. Dazu gehörten Waffenlager sowie weitere Infrastruktur der Schiiten-Miliz in mehreren Gebieten des nördlichen Nachbarlandes. Die Hisbollah hatte in der Nacht mehrere Raketen auf Israel abgefeuert. Eine wurde laut Israels Militär abgefangen, mehrere weitere Geschosse seien auf offenem Gelände niedergegangen.
Nach libanesischen Angaben sind bei den Angriffen mindestens 31 Menschen getötet worden. 149 weitere Bürger seien bei den „feindlichen israelischen Luftangriffen“ auf den Südlibanon und südliche Vororte der Hauptstadt Beirut verletzt worden, erklärt das Gesundheitsministerium.
Nach libanesischen Angaben sind bei den Angriffen mindestens 31 Menschen getötet worden. 149 weitere Bürger seien bei den „feindlichen israelischen Luftangriffen“ auf den Südlibanon und südliche Vororte der Hauptstadt Beirut verletzt worden, erklärt das Gesundheitsministerium.
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Lennard Worobic
Der iranische Sicherheitschef Ali Laridschani schließt Verhandlungen mit den USA aus. Teheran werde nicht mit Washington verhandeln, erklärte Laridschani am Montag auf der Plattform X. Er reagierte damit auf einen Bericht, wonach der Iran versuche, die Verhandlungen wiederzubeleben.
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Lennard Worobic
Drohne trifft britischen Militärstützpunkt auf Zypern
Die britische Luftwaffenbasis Akrotiri auf Zypern ist in der Nacht zum Montag Behörden zufolge von einer Drohne getroffen worden. Der Angriff habe begrenzten Schaden verursacht, aber keine Verletzten gefordert, teilten die zyprischen Behörden und das britische Verteidigungsministerium mit. Nach Informationen aus verschiedenen Quellen habe es sich um eine unbemannte Drohne gehandelt, erklärte ein Sprecher der zyprischen Regierung. Die britische Militärverwaltung rief die Anwohner in der Umgebung von Akrotiri nach dem Drohneneinschlag dazu auf, bis auf Weiteres in ihren Häusern zu bleiben.
Zyperns Regierung hatte zuvor Berichte zurückgewiesen, wonach iranische Raketen in Richtung der Mittelmeerinsel abgefeuert worden seien. Regierungssprecher Konstantinos Letymbiotis schrieb am Sonntag auf der Plattform X, entsprechende Darstellungen träfen nicht zu.
Zyperns Regierung hatte zuvor Berichte zurückgewiesen, wonach iranische Raketen in Richtung der Mittelmeerinsel abgefeuert worden seien. Regierungssprecher Konstantinos Letymbiotis schrieb am Sonntag auf der Plattform X, entsprechende Darstellungen träfen nicht zu.
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Matthias Urbach
Israel bombardiert Ziele im Libanon
Nachdem die Hisbollah-Miliz erklärt, sie sei verantwortlich für den Angriff auf den Norden Israels in der Nacht, beschießt das israelische Militär nun Ziele im Libanon. Dabei handele es sich um Stellungen der Hisbollah, erklärt das Militär. Die Hisbollah wiederum bezeichnet ihren Angriff als Vergeltung für Israels Angriffe auf den Iran.
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Matthias Urbach
Die israelische Luftwaffe attackiert in der Nacht offenbar erneut Ziele in der iranischen Hauptstadt. Es sei eine neue umfangreiche Angriffswelle „im Herzen Teherans“ begonnen worden, teilte das israelische Militär mit – ohne weitere Details zu nennen.
In den ersten zwei Tagen haben die Streitkräfte Israels und der USA nach Angaben der US-Regierung 2000 Ziele im Iran getroffen. Das berichtet die „New York Times". Derweil hat der Iran als Reaktion auf die Angriffe offenbar rund 400 Raketen und 800 Drohnen auf Ziele allein am Persischen Golf abgefeuert. Dazu kommen Vergeltungsschläge auf Israel.
In den ersten zwei Tagen haben die Streitkräfte Israels und der USA nach Angaben der US-Regierung 2000 Ziele im Iran getroffen. Das berichtet die „New York Times". Derweil hat der Iran als Reaktion auf die Angriffe offenbar rund 400 Raketen und 800 Drohnen auf Ziele allein am Persischen Golf abgefeuert. Dazu kommen Vergeltungsschläge auf Israel.
Explosion über Teheran von einer früheren Angriffswelle in der Nacht zum Sonntag. IMAGO/Anadolu Agency
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DPA · AFP · Reuters
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