Trump droht mit Angriff auf Gasfeld, falls Iran nicht Angriffe auf Gasfelder stoppe. US-Geheimdienstchefin: der Iran habe nicht mehr am Atomprogramm gearbeitet. Alle Entwicklungen zum Irankrieg im Newsblog.
Wichtige Updates
Matthias Urbach
Trump droht Iran mit Angriff auf Gasfeld
US-Präsident Donald Trump droht dem Iran mit einer massiven Bombardierung des wichtigen Gasfelds „South Pars“. Eine solche Attacke des US-Militärs werde es geben, falls der Iran weiter Katars Gasindustrie angreife, schreibt Trump auf der Plattform Truth Social. Für diesen Fall droht er nun mit einem Angriff „mit einer Stärke und Schlagkraft, wie der Iran es noch nie zuvor gesehen hat“.
Gleichzeitig erklärt der US-Präsident, Israel werde „South Pars“ nicht mehr attackieren, solange der Iran Katars Gasindustrie in Ruhe lasse.
Gleichzeitig erklärt der US-Präsident, Israel werde „South Pars“ nicht mehr attackieren, solange der Iran Katars Gasindustrie in Ruhe lasse.
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Matthias Urbach
Der Iran hat offenbar am Morgen erneut die Gasindustrie von Katar angegriffen – und zwar mit ballistischen Raketen. Das meldet das Land. Der Zivilschutz bekämpfe einen Brand im Industriegebiet Ras Laffan, in dem sich wichtige Anlagen zur Produktion und Verschiffung von Flüssiggas befinden. Es gebe keine Verletzten. Es ist unklar, was genau in dem weitläufigen Industriegebiet brennt.
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Matthias Urbach
Südlich der Straße von Hormus ist ein Schiff im Golf von Oman von einem unbekannten Geschoss getroffen worden. An Bord brach ein Feuer aus. Das teilt die britische Behörde für Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO) mit.
Der Vorfall ereignete sich etwa 20 Kilometer vor der Küste der Stadt Khor Fakkan in den Vereinigten Arabischen Emiraten, nahe dem südlichen Eingang zur Meerenge von Hormus.
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Matthias Urbach
Saudi-Arabien nicht den Weg zur Atombombe ebnen
Zwölf demokratische US-Abgeordnete fordern Außenminister Marco Rubio auf, beim geplanten Atomabkommen mit Saudi-Arabien auf strenge Sicherheitsvorkehrungen zu bestehen. In einem Brief verlangen die Kongressmitglieder, darunter die Senatoren Ed Markey und Jeff Merkley, den „Goldstandard“ bei der Nichtverbreitung von Atomwaffen einzuhalten.
Die Regierung von Präsident Donald Trump hatte dem Kongress im November mitgeteilt, ein ziviles Nuklearabkommen mit Saudi-Arabien anzustreben. Der Entwurf des sogenannten 123-Abkommens öffnet nach Angaben der Kritiker jedoch den Weg für eine Urananreicherung durch das Königreich – ein möglicher Schritt zu Atomwaffen.
Die Regierung von Präsident Donald Trump hatte dem Kongress im November mitgeteilt, ein ziviles Nuklearabkommen mit Saudi-Arabien anzustreben. Der Entwurf des sogenannten 123-Abkommens öffnet nach Angaben der Kritiker jedoch den Weg für eine Urananreicherung durch das Königreich – ein möglicher Schritt zu Atomwaffen.
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Matthias Urbach
Nach einem Gesprächen mit Donald Trump und dem Emir von Katar fordert Frankreich ein Aussetzen der Angriffe auf Anlagen des Öl- und Gas-Sektors. Das sei im gemeinsamen Interesse, schreibt Staatschef Emmanuel Macron auf der Plattform X. Auch die Wasserversorgung dürfe nicht zum Ziel werden.
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Matthias Urbach
Medienbericht: Mehr als 200 Milliarden Dollar für den Krieg
Das Pentagon will mehr als 200 Milliarden Dollar zur Finanzierung des Irankrieges beantragen. Das berichtet die „Washington Post“ unter Berufung auf einen hochrangigen Regierungsvertreter. Demnach bittet das US-Verteidigungsministerium das Weiße Haus, einen entsprechenden Antrag an den US-Kongress stellen zu dürfen.
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Thomas Krause
Bei einem iranischen Raketenangriff ist in Israel ein Mann ums Leben gekommen. Bei dem Opfer handle es sich um einen ausländischen Arbeiter, teilt der israelische Rettungsdienst Magen David Adom mit. Er sei durch Splitter lebensgefährlich verletzt und schließlich für tot erklärt worden. Aus welchem Land der Mann stammt, war zunächst unklar. Der Angriff ereignete sich den Angaben zufolge in Zentralisrael.
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Thomas Krause
US-Präsident Donald Trump lehnt einer Zeitung zufolge vorerst weitere Angriffe auf die iranische Energieinfrastruktur ab. Trump habe vorab von dem israelischen Schlag gegen das Erdgasfeld South Pars gewusst, berichtet das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf US-Regierungsvertreter. Er habe den Angriff als Reaktion auf die iranische Blockade der Straße von Hormus gebilligt, hieß es. Sollte Teheran dort weiter vorgehen, schließe der Präsident erneute Attacken auf den Energiesektor jedoch nicht aus. Eine Stellungnahme der US-Regierung liegt zunächst nicht vor.
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Thomas Krause
Bei einem iranischen Raketenangriff im besetzten Westjordanland kommen nach Angaben des Palästinensischen Roten Halbmonds drei Frauen ums Leben. Die Geschosse seien in einen Friseursalon in der Stadt Beit Awwa südwestlich von Hebron eingeschlagen, wie die Nachrichtenagentur Wafa meldet. Eine vierte Person sei schwer verletzt worden. Es handele sich um den ersten tödlichen iranischen Angriff in dem Gebiet seit Beginn des Krieges zwischen den USA, Israel und dem Iran. Das israelische Militär erklärt, es gehe von dem Einsatz von Streumunition aus.
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Thomas Krause
Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben erstmals seit Beginn des Iran-Kriegs Ziele im Nordiran angegriffen. „Die israelischen Streitkräfte (...) haben damit begonnen, erstmals Ziele im Norden des Irans anzugreifen“, erklärte die Armee am Abend. Israelischen Medienberichten zufolge wurden unter anderem iranische Marineschiffe in der Hafenstadt Bandar Anzali am Kaspischen Meer angegriffen.
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Thomas Krause
US-Vizepräsident JD Vance bereitet die Bürger auf weiterhin hohe Benzinpreise vor. Es liege eine "schwierige Wegstrecke für die kommenden paar Wochen vor uns", sagt Vance bei einer Veranstaltung im Bundesstaat Michigan. Die Lage sei jedoch vorübergehend. Um die Preissteigerungen anzugehen, sollen Vance und Energieminister Chris Wright am Donnerstag Vertreter der Ölindustrie treffen. Ein Sprecher des Verbands American Petroleum Institute (API) bestätigt der Nachrichtenagentur Reuters das geplante Gespräch.
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Thomas Krause
Die Europäische Union (EU) fordert Israel zur Einstellung der Militäreinsätze im Libanon auf. „Die EU ist zutiefst besorgt über die andauernde israelische Offensive im Libanon, die bereits verheerende humanitäre Folgen hat“, erklärt ein Sprecher. Außerdem berge das Vorgehen die Gefahr, einen „langwierigen Konflikt“ auszulösen. „Israel sollte seine Operationen im Libanon einstellen“, heißt es in der Erklärung weiter.
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Thomas Krause
Berichte: Israel greift Schiffe der iranischen Marine an
Israels Luftwaffe hat israelischen Berichten zufolge erstmals Schiffe der iranischen Marine im Kaspischen Meer ins Visier genommen. Der TV-Sender N12 spricht von einem „ungewöhnlichen Angriff“ in der nordiranischen Hafenstadt Bandar Ansali und beruft sich auf israelische Sicherheitskreise. Auch die Nachrichtenseite „ynet“ und der Sender Kan 11 melden einen Angriff auf Ziele der iranischen Marine. Israels Armee äußert sich auf Anfrage bislang nicht zu den Berichten.
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Thomas Krause
Katar erklärt den Sicherheits- und Militärattaché der iranischen Botschaft zur unerwünschten Person. Er müsse das Land binnen 24 Stunden verlassen, teilt das Außenministerium mit. Die Regierung in Doha begründet die Entscheidung mit wiederholten Angriffen des Iran auf das Land. Zuletzt sei die Industriestadt Ras Laffan Ziel einer Attacke gewesen.
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Thomas Krause
Der Irak meldet einen Angriff auf einen eigenen Luftwaffenstützpunkt in der Stadt Kirkuk. Ein Geschoss habe einen Brand ausgelöst, teilt das irakische Verteidigungsministerium auf der Plattform X mit. Das Feuer sei unter Kontrolle, es gebe keine Verletzten.
Bei dem Luftwaffenstützpunkt im Nordirak handele es sich um eine rein irakische Einrichtung, in der sich keine ausländische Ausstattung oder Personal befinde, heißt es weiter. Das Ministerium bezeichnet den Angriff als inakzeptabel und stelle einen direkten Angriff auf die Fähigkeiten der irakischen Luftstreitkräfte dar. Nicht mitgeteilt wurde, wer verdächtigt werde, dafür verantwortlich zu sein.
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DPA · AFP · Reuters · SID
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