Donald Trump droht den Nato-Staaten – die erteilen ihm eine Abfuhr. Irans Außenminister Araghtschi hat eine deutliche Botschaft. Alle Entwicklungen zum Irankrieg im Newsblog.
Wichtige Updates
Lennard Worobic
Gesandte des von US-Präsident Donald Trump geführten sogenannten Friedensrats („Board of Peace“) haben sich Insidern zufolge in Kairo mit Vertretern der Hamas getroffen. Ziel der Gespräche am Wochenende sei es gewesen, die brüchige Waffenruhe im Gazastreifen zu retten, sagten drei Insider der Nachrichtenagentur Reuters.
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Lennard Worobic
Die Forderung von US-Präsident Donald Trump nach einem Nato-Einsatz in der Straße von Hormus ist international auch bei engen Verbündeten auf Ablehnung gestoßen. Der britische Premierminister Keir Starmer sagt: „Es wird keine Nato-Mission sein, und es war auch nie als eine Nato-Mission vorgesehen.“ Zuvor hatte die Bundesregierung sich ebenfalls ablehnend gezeigt.
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Lennard Worobic
Außenminister Araghtschi: Iran wird Krieg „so weit wie nötig“ weiterführen
Der Iran ist nach den Worten von Außenminister Abbas Araghtschi bereit, den Krieg nach den Angriffen der USA und Israels „so weit wie nötig“ weiterzuführen. Er sei überzeugt, dass die beiden Staaten mittlerweile verstanden hätten, mit was für einem Land sie es zu tun hätten – „einem Land, das nicht zögert, sich zu verteidigen und bereit ist, den Krieg, wohin er auch führen mag, fortzusetzen“, sagt Araghtschi bei einem wöchentlichen Termin des Außenministeriums mit Medienvertretern.
Irans Außenminister Abbas Araghtschi. Tatyana Makeyeva/Pool AFP/dpa
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Lennard Worobic
Bei Angriffen auf Ziele in Teheran hat Israels Luftwaffe Armeeangaben zufolge eine Anlage ins Visier genommen und zerstört, in der der Iran Fähigkeiten für Angriffe auf Satelliten im Weltraum entwickelt haben soll. Die von Irans Regierung genutzte Einrichtung sei deshalb „eine Bedrohung für Israels Satelliten sowie Weltraumressourcen anderer Länder“ gewesen. Die Angaben lassen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.
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Niels Kruse
Der Irankrieg lässt die Großhandelspreise für Erdgas steigen. Die günstigsten Verträge kosten jetzt im Schnitt 9,4 Cent pro Kilowattstunde – 1,2 Cent mehr als noch im Februar, wie eine Auswertung des Vergleichsportals Verivox zeigt. Grund seien die stark gestiegenen Großhandelspreise für Erdgas, berichtete das Portal – ein Anstieg von rund 15 Prozent für Neukunden.
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Lennard Worobic
„Die Vereinigten Staaten haben uns vor diesem Krieg auch nicht zu Rate gezogen, und insofern glauben wir, dass dies auch nicht die Angelegenheit der Nato und der Bundesregierung ist“Regierungssprecher Stefan Kornelius
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Lennard Worobic
Bei einem israelischen Luftangriff in Teheran ist iranischen Angaben zufolge ein Gebäude der städtischen Stromwerke bombardiert worden. Das Verwaltungsgebäude im Stadtteil Schohada sei getroffen worden, berichtet das staatliche TV-Netzwerk SNN. Mehrere Mitarbeiter und Ingenieure kamen demnach ums Leben. Eine genaue Opferzahl nennt der Bericht nicht. Durch die Druckwelle der Explosion seien auch Gebäude in unmittelbarer Nähe beschädigt worden. Splitter hätten Passanten in den Tod gerissen und verletzt.
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Lennard Worobic
Vom Verteidigungsminister kommen ähnliche Töne: Boris Pistorius hat Trumps Forderung nach der Entsendung von Kriegsschiffen zur Sicherung der umkämpften Straße von Hormus zurückgewiesen. „Es ist nicht unser Krieg, wir haben ihn nicht begonnen. Wir wollen diplomatische Lösungen und ein schnelles Ende, aber weitere Kriegsschiffe in der Region tragen dazu im Zweifel nicht bei“, sagt der SPD-Politiker bei einem Besuch seines lettischen Amtskollegen Andris Spruds in Berlin.
Lennard Worobic
Bundesaußenminister Johann Wadephul erteilt den Forderungen von US-Präsident Donald Trump nach einem Nato-Einsatz in der Meerenge zwischen dem Iran und der Arabischen Halbinsel eine klare Absage. Er sehe nicht, dass die Nato für die Straße von Hormus zuständig werden könnte, sagt der CDU-Politiker am Rande eines EU-Außenministertreffens in Brüssel. Im Fall einer Zuständigkeit würden sich die Nato-Gremien damit entsprechend befassen.
Außenminister Johann Wadephul (Archivbild). Carsten Koall/dpa
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Lennard Worobic
Die israelische Armee weitet ihre Bodenoffensive im Südlibanon aus. Mehrere Einheiten seien vorgerückt, teilt Militärsprecher Nadav Shoshani mit. Er bezeichnet die Einsätze als begrenzt und gezielt, lässt aber offen, wie weit die Truppen vorstoßen sollen. Aus libanesischen Sicherheitskreisen verlautet, israelische Soldaten hätten am Wochenende die strategisch wichtige Stadt Chijam eingekesselt und faktisch unter ihre Kontrolle gebracht. Sie rückten nun westwärts in Richtung des Flusses Litani vor. Ein solcher Vorstoß könnte große Teile des Südlibanons vom Rest des Landes abschneiden.
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Lennard Worobic
Bundesaußenminister Johann Wadephul erteilt den Forderungen von US-Präsident Donald Trump nach einem Nato-Einsatz in der Meerenge zwischen dem Iran und der Arabischen Halbinsel eine klare Absage. Er sehe nicht, dass die Nato für die Straße von Hormus zuständig werden könnte, sagt der CDU-Politiker am Rande eines EU-Außenministertreffens in Brüssel. Im Fall einer Zuständigkeit würden sich die Nato-Gremien damit entsprechend befassen.
Außenminister Johann Wadephul (Archivbild). Carsten Koall/dpa
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Niels Kruse
Teile der weltweiten Ölreserven werden freigegeben – aber was heißt das?
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Niels Kruse
Freie Fahrt für Schiffe von Staaten, die nicht am Krieg beteiligt sind. Nach Angaben des iranischen Außenministers Abbas Aragtschi dürfen sie die Straße von Hormus passieren. Die Meerenge sei nur geschlossen für die Feinde der Islamischen Republik und ihre Unterstützer. Zudem sagte er, der Iran habe nicht um eine Feuerpause gebeten. "Der Krieg muss auf eine Weise beendet werden, die sicherstellt, dass er sich nicht wiederholen kann."
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Niels Kruse
Israelischer Minister glaubt an baldige Eskalation des Kriegs
Miki Zohar hält eine baldige Zuspitzung des Irankriegs für möglich. „Wir wissen, dass es in den kommenden Tagen zu einer Eskalation kommen könnte“, sagte er dem israelischen Radiosender 103FM. „Der gesamte Staat Israel, wir alle müssen in den kommenden Tagen besser vorbereitet sein.“ Einzelheiten zu einer möglichen Eskalation der Situation nannte er nicht.
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Niels Kruse
Die Ölpreise steigen weiter – obwohl die Energieagentur 400 Millionen Barrel der Ölreserve freigibt. Am Morgen wurde für ein Barrel (159 Liter) der Nordsee-Sorte Brent 104,61 US-Dollar bezahlt und damit etwa anderthalb Prozent mehr als am Freitag. Das Hoch lag vor einer Woche bei knapp 120 Dollar. Zum Vergleich: Vor Beginn der Angriffe der USA und Israels auf den Iran lag der Preis Ende Februar nur bei rund 73 Dollar.
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Niels Kruse
Israels Militär meldet die Zerstörung eines iranischen Regierungsfliegers, der in der Vergangenheit vom obersten Führer Ajatollah Ali Chamenei genutzt worden sein soll. „Damit wurde dem iranischen Regime ein weiteres strategisches Gut entzogen“, heißt es in einem auf Persisch verfassten Beitrag der israelischen Streitkräfte auf X. Der Flieger sei für Flüge im In- und Ausland verwendet worden.
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DPA · AFP · Reuters · SID
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