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Giorgio Napolitano: Italiens Präsident kündigt Rücktritt an

Italiens Präsident Giorgio Napolitano hat seine traditionelle Rede zum Jahresende genutzt, um seinen baldigen Rücktritt anzukündigen. Die Suche eines Nachfolgers für den 89-Jährigen wird schwierig.

Giorgio Napolitano gibt sein Alter und die Mühen des Präsidentenamtes als Rücktrittsgründe an (Archivbild vom Februar 2014)

Giorgio Napolitano gibt sein Alter und die Mühen des Präsidentenamtes als Rücktrittsgründe an (Archivbild vom Februar 2014)

Italiens Präsident Giorgio Napolitano hat seinen baldigen Rücktritt aus Altersgründen angekündigt. "Ich werde bald zurücktreten", sagte der 89-Jährige am Mittwoch in seiner traditionellen Fernsehansprache zum Jahresende. Sein Alter erschwere es ihm zunehmend, seinen Aufgaben nachzukommen.

Seit Wochen wird über den Zeitpunkt des Rücktritts Napolitanos spekuliert, der seit seinem Antritt im Mai 2006 in mehreren Regierungskrisen der entscheidende Vermittler zwischen den Parteien war. Als mögliches Datum gilt der 13. Januar, wenn Premierminister Matteo Renzi das Semester der italienischen EU-Ratspräsidentschaft abschließt. Befürchtet wird, dass erneut eine chaotische Wahl das Land lahmlegt, das in der schwersten Wirtschaftskrise der Nachkriegszeit steckt.

Das Parlament und die Parteien sollten sich auf die Wahl des neuen Staatsoberhauptes vorbereiten, sagte Napolitano. Dies sei eine Prüfung für die "Reife" und die "Verantwortung" im Interesse des Landes. Als potenzieller Nachfolger gilt unter anderen der zweimalige ehemalige Ministerpräsident Romano Prodi.

Napolitano ließ sich überreden

Eigentlich wollte Napolitano schon im April 2013 das Amt abgeben - doch nachdem zwei Kandidaten bei einer chaotischen Wahl gescheitert waren, ließ er sich zu einer weiteren Amtszeit überreden.

Ministerpräsident Matteo Renzi steht damit vor der schwierigen Aufgabe, einen Kandidaten zu finden, der den komplizierten Prozess zur Wahl eines neuen Präsidenten übersteht. Sollte ihm das nicht gelingen, könnte das Zweifel an Renzis Fähigkeiten wecken, die von ihm angestrebten Wirtschaftsreformen und Verfassungsänderungen durchzudrücken.

tkr/Reuters/DPA / DPA / Reuters
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(