HOME

Kampf gegen den IS: Obama will syrische Opposition stärker unterstützen

US-Präsident Barack Obama will vermehrt gegen den IS vorgehen und dabei auch die syrische Opposition ausbilden und ausrüsten. Diese soll vorrangig gegen die Dschihadisten kämpfen und weniger gegen das Regime von Präsident Assad.

US-Präsident Barack Obama im Verteidigungsministerium der USA

"Ich habe meinem Team klar gemacht, dass wir mehr machen werden, um die gemäßigte Opposition in Syrien auszubilden und auszurüsten", sagte US-Präsident Barack Obama

US-Präsident Barack Obama hat der gemäßigten syrischen Opposition mehr Hilfe zugesichert. "Ich habe meinem Team klar gemacht, dass wir mehr machen werden, um die gemäßigte Opposition in Syrien auszubilden und auszurüsten", sagte Obama am Montag bei einem Besuch im US-Verteidigungsministerium. Vorrangig sollte diese gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) kämpfen und nicht gegen das Regime von Syriens Präsident Baschar al-Assad. Die USA beschleunigten darüber hinaus weiter die Lieferung wichtiger Ausrüstung, wie etwa Panzerabwehrwaffen, an die irakischen Sicherheitskräfte. Außerdem hat Obama eine Intensivierung des Kampfes gegen  den IS angekündigt. Der Schwerpunkt liege auf Luftschlägen gegen die IS-Hochburgen in Syrien und die dort ansässige Führungsriege der Dschihadisten, sagte Obama.

In Syrien kämpfen mehrere Gruppen um die Vorherrschaft. Präsident Baschar al-Assad konzentriert sich auf die Verteidigung eines Kerngebietes von der Hauptstadt Damaskus zum Küstenstreifen im Nordwesten, wo seine alawitischen Glaubensbrüder leben. Unterdessen haben der Islamische Staat (IS) den Osten, die rivalisierende Islamistengruppe Dschaisch al-Fatah den Nordwesten, die Kurden den Norden und die Nationalisten den Süden an sich gerissen.

fin / Reuters / AFP