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Korea-Konflikt: Nordkorea signalisiert erneut Gesprächsbereitschaft

Nach den heftigen Spannungen auf der koreanischen Halbinsel in den vergangenen Wochen hat das kommunistische Nordkorea erneut die frühe Aufnahme eines Dialogs mit dem Süden vorgeschlagen. Außerdem kündigte das Komitee für die friedliche Wiedervereinigung des Vaterlandes am Samstag an, ein Büro für die innerkoreanische wirtschaftliche Zusammenarbeit in der Grenzstadt Kaesong im Norden wieder öffnen zu wollen.

Nordkorea bemüht sich um die Aufnahme von Gesprächen mit dem Süden. Das kommunistische Land schlug dazu einen Termin Ende Januar oder Anfang Februar vor, wie das nordkoreanische Komitee für die friedliche Wiedervereinigung Koreas am Samstag mitteilte.

Der Norden stelle keine Vorbedingungen für den Start der Gespräche. "Südkorea sollte jegliche Bedenken beiseitelegen, die Herzen öffnen und positiv auf den Vorschlag des Nordens reagieren", zitierte die amtliche Nachrichtenagentur KCNA die Mitteilung des Komitees.

Nordkorea hat sich zuletzt wiederholt offen für Gespräche gezeigt. Südkorea tat dies jedoch als Propaganda ab. Am Freitag gab es im Konflikt zwischen den beiden Staaten Zeichen der Entspannung. Einem südkoreanischen Agenturbericht zufolge haben Südkorea und die USA die nach der jüngsten Eskalation erhöhte Alarmstufe wieder gesenkt.

AFP/DPA/Reuters / DPA / Reuters