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Muttertagsfeier im Weißen Haus Prinz Harry besucht Michelle Obama


Zum ersten Mal seit seinem Nackt-Billardspiel hat Prinz Harry sich wieder in die USA gewagt. Er schaute spontan bei First Lady Michelle Obama vorbei und würdigte mit ihr die Mütter von Soldaten.

Der britische Prinz Harry hat dem Weißen Haus in Washington einen Überraschungsbesuch abgestattet. Hausherrin und First Lady Michelle Obama zeigte sich am Donnerstag entzückt über das Erscheinen der Nummer drei der britischen Thronfolge. Harry habe sich spontan entschlossen zu kommen, als er von ihrer Muttertagsveranstaltung zu Ehren von Soldatenmüttern und -ehefrauen erfahren habe, sagte Obama bei der Vorstellung ihres Gastes.

Gemeinsam mit dem 28-Jährigen sowie Jill Biden, der Frau von Vizepräsident Joe Biden, unterhielt sie sich anschließend mit ihrem weiblichen Publikum. Michelle Obama und Jill Biden engagieren sich für das Projekt "Joining Forces", das Soldatenfamilien unterstützt.

Ein durchweg ernster USA-Besuch

Für Prinz Harry ist es die erste USA-Reise nach dem Skandal um sein nacktes Billardspiel in Las Vegas. Dieser Besuch des Prinzen hat allerdings eine durchweg ernste Note. Im Mittelpunkt stehen die Verdienste der Soldaten. Der erste Weg nach seiner Ankunft in den USA führte ihn ins Washingtoner Kapitol, um eine Fotoausstellung der Halo Trust zu besichtigen. Schon seine Mutter, die 1997 tödlich verunglückte Prinzessin Diana, hatte sich für die Anti-Minen-Wohltätigkeitsorganisation engagiert. Harry ist Schirmherr der Organisation. Begrüßt wurde der Prinz vom prominenten republikanischen Senator und ehemaligen Vietnamkriegsgefangenen John McCain, der ihn durch die Ausstellung begleitete.

An diesem Freitag wird Harry auf dem US-Nationalfriedhof in Arlington einen Kranz niederlegen. Außerdem will er das Walter-Reed-Klinikzentrum besuchen, in welchem verwundete Soldaten betreut werden. Zwei Tage wird er außerdem in Colorado verbringen, wo Harry das britische Team bei den "Warrior Games" anfeuern will, einem sportlichen Wettbewerb für verwundete Soldaten. Geplant ist aber auch eine Visite der Regionen von New Jersey, die im vergangenen Oktober vom Wirbelsturm "Sandy" verwüstet wurden.

kgi/DPA/AFP DPA

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