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Neuwahlen befürchtet Gesundheitszustand von Chávez nach Krebs-OP kritisch


In wenigen Tagen soll Hugo Chávez seine neue Amtszeit als Venezuelas Staatspräsident antreten. Doch ob der krebskranke Linkspopulist dazu in der Lage ist, bleibt nach weiteren Komplikationen unklar.

Venezuelas krebskranker Staatschef #Link;http://www.stern.de/politik/ausland/chavez-90291662t.html;Hugo Chávez# kämpft nach einer Operation weiter mit Komplikationen. Gut zwei Wochen nach dem komplexen Eingriff sei der Zustand des 58-jährigen Präsidenten heikel, teilte Vizepräsident Nicolás Maduro in einer Fernsehansprache aus Havanna mit. Dort wurde Chávez am 11. Dezember zum vierten Mal wegen seiner Krebserkrankung operiert. Die Komplikationen sind nach Angaben der Ärzte als Folge einer Atemwegentzündung aufgetreten. Die Behandlung sei "nicht frei von Risiken".

Der im Oktober wiedergewählte Chávez soll am 10. Januar 2013 seine neue, bis 2019 dauernde Amtszeit antreten. Sollte er dazu nicht in der Lage sein, gibt es Neuwahlen. Der Vizepräsident führt die Regierungsgeschäfte in Abwesenheit von Chávez. Maduro erklärte, er werde angesichts der Lage "die nächsten Stunden in Havanna bleiben". Er habe am Sonntag mit Chávez sprechen können. Maduro übermittelte auch einen Neujahrsgruß des Präsidenten.

DPA DPA

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