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Ostukraine Rebellen sollen litauischen Diplomaten getötet haben


In der ukrainischen Separatisten-Hochburg Lugansk soll ein litauischer Botschafter verschleppt und anschließend getötet worden sein. Litauens Außenminister Linas Linkevicius zeigte sich bestürzt.

In der Ostukraine ist nach Angaben des litauischen Außenministers ein diplomatischer Vertreter Litauens von Rebellen getötet worden. Der litauische Honorarkonsul im östlichen Lugansk sei "von Terroristen gekidnappt und brutal getötet" worden, schrieb Außenminister Linas Linkevicius am Freitag auf seinem Profil im Internetdienst Twitter, während er sich in Kiew aufhielt. Er sei "in tiefer Trauer" angesichts der Nachricht vom Tod von Mykola Zelenec, schrieb Linkevicius. "Wir verurteilen dieses Verbrechen und hoffen, es wird untersucht und die dafür Verantwortlichen werden ermittelt und bestraft", hieß es zudem in einer vom Außenministerium des EU- und Nato-Mitgliedlandes veröffentlichten Mitteilung.

Es blieb zunächst unklar, wann und wo genau der Honorarkonsul verschleppt und getötet worden sein soll. Lugansk ist eine Hochburg der prorussischen Separatisten. Seit Wochen versuchen die ukrainischen Truppen, die Kontrolle über die von den Rebellen gehaltene Stadt zurückzuerobern.

mod/AFP/DPA DPA

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