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US-Wahlkampf Donald Trump: Provokation vor TV-Duell - US-Präsident verlangt Dopingtest von Biden

Sehen Sie im Video: Biden attackiert Trump – "Runter von Twitter, machen Sie Ihren Job!"






Der Präsidentschaftskandidat der US-Demokraten, Joe Biden, hat den amtierenden Präsidenten Trump dazu aufgefordert, endlich seinen Job zu machen und die Coronaviruspandemie besser zu managen. Auf einer Wahlkampfveranstaltung am Mittwoch sagte er: „Hätte Präsident Trump und seine Regierung zu Beginn der Krise bessere Arbeit geleistet, könnten Schulen längst wieder öffnen. Wir befinden uns in einer nationalen Krise. Aber Präsident Trump hat noch immer keinen richtigen Plan dafür, wie das sichere öffnen von Schulen von statten gehen soll. Mr. President, wo sind Sie? Warum arbeiten Sie nicht daran? Wir brauchen Krisenhilfe für die Schulen, und zwar jetzt. Mr. President, das ist ihr Job. Darauf sollten Sie sich jetzt konzentrieren, die Kinder auf sicherem Weg zurück in die Schule zu schicken, und nicht Angst und Spaltung zu schüren, nicht auf das Anheizen von Gewalt. Verlassen Sie Twitter.“ Biden stellt die Viruspandemie aktuell besonders ins Zentrum seines Wahlkampfes. Die Präsidentschaftswahlen im November stellt Biden als Gelegenheit dar, über das schlechte Krisenmanagement der Trump-Regierung abzustimmen. Trump veranstaltete zeitgleich eine Wahlkampfveranstaltung in North Carolina, bei der nur wenige Teilnehmer einen Mund-Nasen-Schutz trugen.
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Einmal mehr verunglimpft Donald Trump seinen Herausforderer um das Weiße Haus. Kurz vor einem geplanten TV-Duell fordert der US-Präsident einen Dopingtest von Joe Biden. 

Zwei Tage vor dem TV-Duell mit Joe Biden hat US-Präsident Donald Trump seinen Rivalen aufgefordert, einen Dopingtest zu machen. Entweder vor oder nach dem für Dienstagabend geplanten Duell solle sich Biden einem solchen Test unterziehen, verlangte Trump am Sonntag im Kurzbotschaftendienst Twitter. Einmal mehr verunglimpfte der 74-jährige Amtsinhaber seinen drei Jahre älteren Rivalen als "schläfrigen Joe". 

   

Seine provokante Forderung nach einem Dopingtest begründete er damit, dass Bidens Auftritte in Debatten "rekordverdächtig unausgeglichen" seien. "Nur Medikamente können diese Diskrepanz verursacht haben", erklärte Trump, ohne dafür konkrete Belege zu nennen. Bereits im August hatte er einen solchen Test ins Spiel gebracht und erklärte nun, er selbst würde sich diesem "selbstverständlich" auch unterziehen.     

Biden auf "persönliche Angriffe" von Trump eingestellt

Die Teams beider Kandidaten legten nach US-Medienberichten am Samstag die letzten Details für den Ablauf des TV-Duells fest, ein Dopingtest ist demnach nicht vorgesehen. Trump und sein demokratischer Herausforderer treffen am Dienstag in der Case Western Reserve University in Cleveland zu ihrem ersten von insgesamt drei TV-Duellen aufeinander.  

 

Biden hatte bereits erklärt, er sei auf "persönliche Angriffe und Lügen" eingestellt. "Meine Vermutung ist, dass es ein einziger Frontalangriff wird", sagte er dem Sender MSNBC. In Umfragen liegt der Republikaner Trump hinter Biden, der unter Barack Obama das Amt des Vizepräsidenten inne hatte. Gewählt wird in den USA am 3. November.

AFP

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